Aktuell sind die Sorgen um einen Abverkauf an der Börse groß - und die Investmentbank Goldman Sachs hat nun vor weiterem Ungemach gewarnt. Was die Analysten dort beunruhigt - und wie es die Kurse belasten soll.
Die aktuellen Kurs-Turbulenzen im Technologiebereich beschäftigen auch die Investmentbank Goldman Sachs. In einer Mitteilung an die eigenen Kunden haben ihre Strategen nun davor gewarnt, dass es noch schlimmer werden könnte.
Goldman warnt vor weiterem Ausverkauf an der Börse
Laut den Experten wurde bereits in der vergangenen Woche die Trigger-Schwelle der Commodity Trading Advisers (CTAs) verletzt, eine Marke, auf die vor allem Algo-Trader achten.. Goldman geht deshalb davon aus, dass deshalb systematische Strategien in den kommenden Tagen deutliche Verkäufe durchführen und den Markt belasten werden.
Konkret rechnen die Experten damit, dass der S&P 500 unter 6.707 Punkte gedrückt wird. Zusätzlich könnten auch Verkäufe aus anderen Anlegergruppen den Markt belasten, nachdem einige Sentiment-Indikatoren in der vergangenen Woche ebenfalls angeschlagen haben.
Als wäre das nicht genug, würden die geringe Liquidität und die hohe Zahl der Positionierungen mit einem „Short Gamma“ die Volatilität an den Märkten hochhalten. Konkret hieß es: „Die Unfähigkeit, Risiken schnell zu übertragen, führt zu einem unruhigeren Intraday-Handel und verzögert die Stabilisierung der Gesamtpreisentwicklung.“
Was sollten Anleger in dieser Situation tun?
Es dürfte also weiter turbulent an den Börsen bleiben, zumindest wenn es nach der Prognose der Strategen von Goldman Sachs geht. In dieser Situation sollten Anleger im besten Fall Ruhe bewahren, aber auch gleichzeitig vorsichtig agieren.
Wer sich jetzt in turbulenten Zeiten lieber ein paar solide Aktien ins Depot legen möchte, der sollte einen Blick auf den BÖRSE ONLINE Stabile Werte Index werfen.
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