Die Auftragslage hellt sich auf, die Restrukturierung läuft auf die Zielgerade, und die Aktie notiert historisch günstig. Bei diesem deutschen Elektronik-Spezialisten könnte jetzt der Moment gekommen sein, an dem sich Geduld auszahlt.

Bei einem Spezialisten für maßgeschneiderte Elektroniklösungen könnte genau jetzt der spannende Moment für Turnaround-Investoren gekommen sein. Die laufende Restrukturierung dürfte im Geschäftsjahr 2025/26 abgeschlossen werden, der Auftragsbestand hat bereits zugelegt, und die Bewertung der Aktie wirkt weiterhin auffallend niedrig.

Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich in seiner Nische ausgedehnt. Es profitiert von der Digitalisierung und der steigenden Nachfrage nach individuellen Elektroniklösungen, etwa für industrielle Stromversorgung oder Datenvisualisierung. Mit einer verlängerten Wertschöpfungskette und zunehmender Internationalisierung konnten Umsatz, Marge und Dividende über längere Zeit gesteigert werden.

Doch dann drehte das Umfeld: Vollere Lager bei den Kunden, eine schwächere Konjunktur und sinkende Nachfrage sorgten für rückläufige Zahlen. Trotzdem blieb der Elektronik-Spezialist operativ in der Gewinnzone. Im laufenden Geschäftsjahr könnten zwar noch Sonderkosten auf das Ergebnis drücken, doch der Kurs befindet sich bereits nahe dem Mehrjahrestief.

Jetzt sprechen gleich mehrere Faktoren für eine mögliche Wende: Die Kostenstruktur hat sich deutlich verbessert, die industrielle Nachfrage dürfte sich allmählich erholen, und im Verteidigungssektor hat sich das Unternehmen mit einem millionenschweren Großauftrag für sicherheitskritische Stromversorgung bereits stark positioniert. Weitere Aufträge in diesem Bereich könnten den Neustart zusätzlich beschleunigen. Der Nebenwert befindet sich in der entscheidenden Phase des Turnarounds. Wer auf Chancen vor dem eigentlichen Marktaufschwung setzen will, erfährt in der neuen Ausgabe von BÖRSE ONLINE um welchen Wert es sich handelt und welches Kursziel die Redaktion setzt.

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