Wetterextreme nehmen zu, Unternehmen geraten unter Druck. Ein europäischer ETF setzt auf 30 Konzerne, die Ressourcen schonen, Kosten senken und langfristig robuster dastehen könnten – mit beeindruckender Performance.
uropa ächzt unter immer extremeren Wetterlagen. Die Hitzewelle im Juni 2026 war die intensivste, die jemals auf dem Kontinent registriert wurde. Mehr als 190 Millionen Menschen waren von Temperaturen deutlich über 35 Grad betroffen. Die wirtschaftlichen Folgen solcher Extremereignisse sind längst nicht mehr theoretisch: Infrastruktur leidet, Produktivität sinkt, Gesundheitskosten steigen – und Unternehmen müssen sich auf eine heißere, unberechenbarere Welt einstellen.
Genau hier entsteht eine spannende Renditechance. Denn Firmen, die verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen, Energie effizienter nutzen und Nachhaltigkeit fest in ihrem Geschäftsmodell verankert haben, könnten langfristig klar im Vorteil sein. Sie sind zwar nicht immun gegen Klimarisiken. Doch sie können Kosten besser kontrollieren, regulatorische Anforderungen leichter erfüllen und ihre Wettbewerbsfähigkeit ausbauen.
Ein besonders interessanter ETF bündelt genau solche europäischen Qualitätswerte: 30 große Unternehmen aus Europa, die strenge Kriterien in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung erfüllen. Die Zahlen machen hellhörig: Auf Sicht von einem Jahr legte der Fonds um mehr als 29 Prozent zu, über fünf Jahre steht sogar ein Plus von rund 97 Prozent zu Buche. Nachhaltigkeit muss an der Börse also längst kein Renditeverzicht sein – im Gegenteil, sie kann zum Performance-Treiber werden.
Besonders spannend ist der Mix aus Zukunftsfähigkeit und europäischer Substanz. Zu den größten Positionen zählen unter anderem ein global führender Technologiekonzern, der bis 2040 klimaneutral werden will, sowie ein Spezialist für Energie- und Automatisierungslösungen. Auch große europäische Banken sind vertreten.
Wer wissen will, welcher ETF hinter dieser außergewöhnlichen Kombination aus Nachhaltigkeit, Klimaresilienz und starker Kursentwicklung steckt, findet alle Informationen – inklusive der wichtigsten Kennzahlen und Einschätzung der Redaktion – in der neuen Ausgabe von €uro am Sonntag.
Weitere Themen im Heft:
Deutsche Telekom versus SpaceX
Gerüchte um einen Zusammenschluss mit T-Mobile US drücken die T-Aktie. Als Abwehr gegen Elon Musk könnte der Schritt aber nötig werden (S. 6)
KNDS sagt Börsengang ab
Der deutsch-französische Panzerbauer bläst den IPO wegen Marktrisiken ab. Der Militärmastsystem-Hersteller Smag hält dagegen am Börsengang fest (S. 8)
Gewinner trotzt Verlierer
Adidas haussiert trotz WM-Aus der deutschen Elf, Nike kämpft weiter mit der Trendwende (S. 10)
Bloß kein Bitcoin verkaufen
Der weltgrößte Bitcoin-Halter Strategy will mit einem neuen Programm unabhängiger werden und auch schwierigere Marktphasen ohne den Verkauf von Bitcoin überstehen. (S. 30)
Das richtige Konto fürs Business
Ein separates Geschäftskonto ist essenziell für eine saubere Trennung von Privat- und Geschäftsvermögen. Doch Konditionen, Leistungsumfang und Service unterscheiden sich stark, wie auch der Test von €uro am Sonntag zeigt (S. 38)
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