Bei dem aktuellen Börsenkurs entspreche dies circa 2,4 Prozent der rund 174 Millionen ausstehenden Aktien, teilte das seit Kurzem im Dax (DAX 40) notierte Unternehmen am Montagabend nach Börsenschluss in Berlin mit. Bei Anlegern kamen die Pläne zunächst gut an.

Die zuletzt stark unter Druck stehende Aktie legte am Dienstag in den ersten Handelsminuten bis zu knapp sieben Prozent auf 60,46 Euro zu. Die Gewinne konnte das Papier aber nicht halten. Zuletzt lagen sie mit einem Plus von knapp drei Prozent wieder unter der Marke von 60 Euro, konkrekt bei 58,34 Euro. Das Papier hat seit Ende November rund ein Drittel seines Werts eingebüßt.

Der Aktienrückkauf solle in zwei Tranchen erfolgen. So sollen zunächst ab diesem Dienstag (11. Januar) Scheine für bis zu 125 Millionen Euro erworben werden. Als Enddatum wurde der 31. März genannt, wobei der Termin um weitere Tage nach hinten verschoben werden kann.

Je nachdem, wie sich Kurs und Markt weiter entwickeln, sollen zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr weitere Aktien im gleichen Volumen zurückgekauft werden. Einen genauen Zeitpunkt nannte Hellofresh nicht. Die gekauften Aktien sollen eingezogen oder dazu genutzt werden, um Ansprüchen aus Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen nachzukommen.

dpa-AFX