Die 13F-Filings zum ersten Quartal 2026 bergen jede Menge Investmentideen. Der Vermögensverwalter Oppenheimer aus New York City hat den Jahresanfang genutzt, um seine Top-Holding zu verändern und auf ein neues Steckenpferd zu setzen.

Bereits seit geraumer Zeit scheint sich der Vermögensverwalter für Tech-Aktien zu interessieren. Diese Strategie möchte Oppenheimer wohl fortführen und hat sich zum Jahresbeginn mit Aktien von Apple im Wert von 280 Millionen US-Dollar eingedeckt. Damit übernahm der Tech-Gigant die Spitzenposition im Oppenheimer-Portfolio. Bisher besaß der Vermögensverwalter keine Anteile an dem Konzern aus Cupertino. Ähnliches gilt für den E-Commerce-Giganten Amazon. Oppenheimer orderte Wertpapiere im Gegenwert von 163 Millionen US-Dollar (zuvor: 0 US-Dollar). Damit macht es sich der Versandriese auf der vierten Position im großen Depot der New Yorker gemütlich. Zusätzlich hat Oppenheimer Wert auf Diversifizierung gelegt und folgende Aktien in die Top-50-Positionen aufgenommen:

Berkshire Hathaway Inc.: rund 98 Millionen US-Dollar (zuvor: 0 US-Dollar)

Invesco QQQ Trust: rund 78 Millionen US-Dollar (zuvor: 0 US-Dollar)

Auch an weiteren Stellen hat Oppenheimer nachgebessert und setzt beispielsweise auf einen höheren Anteil bei Planet Labs in Höhe 54 Millionen US-Dollar (zuvor: 36 Millionen US-Dollar).

Apple (WKN: 865985)

Wenige Ausverkäufe

Der Vermögensverwalter nahm zum ersten Quartal 2026 verhältnismäßig viel Geld in die Hand. Die logische Konsequenz daraus waren auch Verkäufe aus dem Portfolio. Allerdings findet sich keine Position, die in großem Stil veräußert wurde. Im Gegenteil: Oppenheimer trennt sich hauptsächlich von ohnehin kleinen Werten aus dem Finanz-, Telekommunikations- und Gesundheitsbereich. Die größte Summe wirft der Verkauf von acht Prozent der vorhandenen Microsoft-Aktien ab, die mit 58 Millionen US-Dollar bewertet waren. Auch Wertpapiere von Palantir (-14 Millionen US-Dollar) oder Nvidia (-9 Millionen US-Dollar) wurden veräußert - allerdings nur in geringen Stückzahlen. Mit 6,3 Millionen US-Dollar war Telefónica die größte Aktie im Oppenheimer-Portfolio, die komplett verkauft wurde.

Die 13F-Fillings selbst verfolgen

Möchten Sie investieren wie die Profis und die Aktiengeschäfte von Oppenheimer besser verstehen, sollten Sie sich jetzt den Börsendienst "13F-Berichte" sichern. Damit stehen Sie direkt auf der Versandliste für den nächsten Report, der am 15. Mai erscheint.

Jetzt 13F-Berichte entdecken!

Weiterführende Links

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.