Aus der Nische an die Weltspitze: Deutschlands Hidden Champions beweisen Resilienz im rauen Weltmarkt und geben Industrie und Anlegern neuen Grund zur Zuversicht.
Konjunktur kühl, Nachrichtenlage rau – und trotzdem dreht sich in der deutschen Industrie etwas zum Besseren. Während US-Zölle, geopolitische Risiken und China-Schwäche bremsen, halten sich exportstarke Mittelständler erstaunlich stabil. Genau in den Paradedisziplinen Deutschlands, Industrie- und Digitalinvestitionen sowie hochspezialisierte Technologien entsteht wieder Momentum.
Für Anleger sind diese Hidden Champions spannend, weil viele Nischenweltmarktführer solide finanziert sind und stark in Forschung & Entwicklung investieren. Zudem kommen bei einigen bis zu 90 % der Erlöse aus dem Ausland – das macht unabhängiger vom europäischen Konjunkturzyklus.
Die Stimmung hellt sich ebenfalls auf: Die Ifo-Exporterwartungen verbesserten sich von -3,0 im Dezember auf -1,2 im Januar. Auch Profis sehen Chancen: DJE-Fondsmanager Jens Ehrhardt traut dem MDAX 2026 sogar zu, den DAX zu schlagen.
Weltmarktführer für Lackier- und Montagetechnik setzt dabei auf eine klare Neuausrichtung. Dürr konzentriert sich wieder auf das Kerngeschäft rund um Anlagen für Automobil und Holz – Komplexität raus, Cashflow rein. Der Verkauf großer Teile des Umweltgeschäfts und ein Kostensenkungspaket sollen Bilanz und Struktur stärken. Rückenwind kommt aus dem Markt: Viele Lackieranlagen weltweit sind veraltet, Modernisierung und Ersatzinvestitionen – inklusive Digitalisierung und Nachhaltigkeit – dürften anziehen. Hoher Auslandsanteil, moderate Bewertung und attraktive Dividende runden das Chance-Risiko-Profil ab.
Nemetschek spielt den Trend von der Softwareseite. Als europäischer Marktführer für BIM-Software, profitiert der Konzern vom Digitalisierungsschub im Bau: digitale Planung, nachhaltiges Bauen und effizienter Betrieb von Gebäuden und Infrastruktur. International gut positioniert, mit dynamischem Wachstum in wichtigen Regionen, stützt ein hoher Anteil wiederkehrender Abo-Erlöse die Planbarkeit. Trotz hoher F&E-Ausgaben verbessert sich die Marge, Cloud- und KI-Initiativen sowie Zukäufe sollen zusätzliches Potenzial heben. Dass die Aktie deutlich unter dem Vorjahreshoch notiert, macht sie für antizyklische Einstiege besonders interessant.
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