* USA - Trotz moderaten Wachstums der US-Konjunktur hat die Coronavirus-Epidemie der Wirtschaft laut der Notenbank Federal Reserve (Fed) in den vergangenen Wochen zugesetzt. Die Auswirkungen belasteten die Reise- und Tourismusbranche in den Vereinigten Staaten, teilte die Fed in ihrem Konjunkturbericht "Beige Book" mit. Zudem sei es im Zusammenhang mit der Epidemie zu Verzögerungen in Lieferketten gekommen. In mehreren Gegenden der USA habe die Notenbank von Produzenten erfahren, dass sie in den kommenden Wochen mit "weiteren Verwerfungen" rechneten. Insgesamt taucht der Begriff Coronavirus in dem Bericht nicht weniger als 48 Mal auf.

* PROSIEBENSAT.1 - Die E-Commerce-Tochter NuCom des Konzerns steht Insidern zufolge vor der Übernahme des US-App-Entwicklers Meet Group für mehr als 500 Millionen Dollar. Die Amerikaner stünden positiv zum Angebot von Nucom, wie mehrere mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Die endgültige Entscheidung für ein Investment gemeinsam mit dem NuCom-Co-Eigentümer General Atlantic habe aber zuletzt noch ausgestanden. Geplant sei, Meet Group ganz zu schlucken, von der Börse zu nehmen und mit NuComs Internetpartnerbörse Parship zu verbinden.

* E.ON - Der Energiekonzern drängt nach der Übernahme des Konkurrenten Innogy dessen verbliebene Aktionäre aus dem Unternehmen. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung von Innogy stimmten 99,76 Prozent für den Antrag, wonach die Minderheitsaktionäre eine Barabfindung von 42,82 Euro je Innogy-Papier erhalten sollen.

* Die Aktien des Lebensmittel-Lieferdiensts HelloFresh werden in den MDax aufgenommen und ersetzen dort die Papiere des Chip-Entwicklers Dialog Semiconductor. Das teilte die Deutsche Börse mit. Im SDax komme es zu folgenden Veränderungen: Der Bürovermieter Godewind Immobilien ersetze HelloFresh. Die "Poco"-Mutter Steinhoff, die Immobilienfirma Adler Real Estate und die IT-Firma SNP Schneider-Neureither werden in den SDax aufgenommen. Sie ersetzen den Graphitelektroden-Hersteller SGL Carbon, den UV-Spezialisten Dr. Hönle und den Druckmaschinen-Anbieter Heidelberger Druck.

* MICROSOFT - Das US-Technologieunternehmen fordert seine Mitarbeiter zur Heimarbeit bis zum 25. März auf. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Zahl der Coronavirus-Infektionen in Seattle, dem Firmensitz des Soft- und Hardwareherstellers.

* USA/BANKEN - Die US-Notenbank schreibt im Rahmen ihres jährlichen Stresstests großen Geldhäusern einen umfangreicheren Kapitalpuffer vor und entlastet dagegen kleinere Institute. Sie stellte neue Regeln für die Branche vor, die die Einführung eines "Stress-Kapitalpuffers" vorsehen. Damit könne die Höhe der Kapitalreserven bestimmt werden, die Finanzinstitute künftig vorhalten müssen, um sich vor einem Konjunkturabschwung zu schützen.

rtr