Morning Briefing: Zehn Dinge, die Sie heute morgen wissen müssen
· Börse Online Redaktion
USA: Washington bereitet sich mit Hochdruck auf die die Amtseinführung des neuen Präsidenten Trump vor - und auf die zahlreichen angekündigten Proteste. Die Polizei in der US-Hauptstadt rechnet für heute mit rund 900.000 Anhängern und Gegnern des Republikaners, der mittags (gegen 18.00 Uhr MEZ) seinen Amtseid auf den Stufen des Kapitols ablegt. Danach hält Trump seine erste Rede als Präsident und führt die Parade zurück zum Weißen Haus an.
* FED-Chefin Yellen hat erneut davor gewarnt, die geplanten Zinserhöhungen zu lange aufzuschieben. Dies könnte die Inflation antreiben und die Fed letztlich doch zwingen, die Zinsen hochzusetzen. Dann bestünde die Gefahr, dass die Wirtschaft in ein Chaos stürzt.
* CHINA: Die Wirtschaft ist im vierten Quartal etwas stärker gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte nach offiziellen Zahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,8 Prozent zu. Zu dem Plus trugen höhere Staatsausgaben und mehr Kredite der Banken bei.
* IBM : Der weltgrößte IT-Dienstleister kann seinen Umsatzschwund nicht aufhalten. Die Erlöse sanken im Schlussquartal um 1,3 Prozent auf 21,77 Milliarden Dollar. Damit erwirtschaftete der Konzern jedoch etwas höhere Umsätze als von Analysten erwartet.
* VOLKSWAGEN will entgegen der ursprünglichen Ankündigung den Abschlussbericht der US-Kanzlei Jones Day zum Diesel-Skandal doch nicht offenlegen. Die Erkenntnisse der vom Konzern beauftragten Juristen seien in das von den US-Behörden veröffentlichte "Statement of Facts" eingeflossen, sagte ein VW-Sprecher. Mit der Veröffentlichung dieser Dokumentation der Ereignisse erübrige sich die Notwendigkeit, einen separaten Bericht anzufertigen.
* BMW will die seit Jahren bestehende Einkaufskooperation mit DAIMLER ausweiten. "Das ist sicher noch nicht ausgereizt, es gibt regelmäßig Gespräche, und wir reden jetzt über den gemeinsamen Einkauf weiterer Komponenten", sagte der neue BMW-Einkaufschef Markus Duesmann der "FAZ".
* THYSSENKRUPP will die Aktionäre trotz der geschrumpften Eigenkapitaldecke nicht um frisches Geld bitten. "Warum sollten wir das tun? Bei allen Eckdaten verzeichnen wir Fortschritte", sagte Konzernchef Hiesinger der "FAZ".
* DEUTSCHE BANK : Postbank-Chef Strauß hofft in diesem Jahr auf bessere Bedingungen für einen Börsengang. "Der Markt war 2016 außergewöhnlich schwierig, aber in den vergangenen Monaten gab es durchaus eine Reihe von Indizien, dass er sich langsam zum Positiven verändert", sagte er dem "Handelsblatt".
* FRESENIUS hat eine Wandelanleihe über 500 Millionen Euro mit Laufzeit bis 2024 platziert. Die Fremdkapitalfinanzierung für den Erwerb der spanischen Krankenhausgruppe Quironsalud sei damit abgeschlossen.
* AMERICAN EXPRESS : Das Kreditkartenunternehmen hat im Schlussquartal wegen höherer Marketingausgaben weniger verdient. Der Überschuss fiel auf 825 Millionen Dollar von 899 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Die Einnahmen sanken auf 8,02 Milliarden. Amex erklärte den Rückgang auch mit der Partnerschaft mit der Großhandelskette Costco, die beendet wurde.
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