KI und Quantencomputing wachsen enger zusammen und der Markt sucht die nächsten Gewinner jenseits der üblichen Big-Tech-Namen. Ein Infrastruktur-Profiteur liefert starke Zahlen und hebt die Prognose an. Wer Megatrends frühzeitig spielen will, braucht jetzt den besseren Überblick.
Viele Anleger haben das Gefühl, beim Thema Künstliche Intelligenz sei der Zug längst abgefahren. Nvidia, die Hyperscaler, die großen Namen – alles scheinbar schon gelaufen. Doch wer nur auf die Schlagzeilen blickt, übersieht den entscheidenden Punkt: Der technologische Umbruch steht nicht vor dem Ende, sondern vor der nächsten Etappe. Denn KI ist längst nicht mehr nur eine Chip- und Software-Story, sondern zunehmend eine Investitionswelle, die sich durch die gesamte Technologie- und Infrastrukturkette frisst: Rechenzentren müssen ausgebaut werden, Energie- und Kühllösungen werden wichtiger, neue Hardware-Generationen entstehen. Und parallel rückt ein zweiter Megatrend wieder stärker ins Blickfeld: Quantencomputing.
Der nächste Technologiesprung kündigt sich an
Den jüngsten Schub lieferte Nvidia mit einer neuen Modellfamilie, die speziell für den Einsatz auf Quantenprozessoren gedacht ist. Dahinter steckt mehr als ein technisches Update: Es ist ein Signal, dass die Verzahnung von klassischer KI und Quantencomputing schneller vorankommt, als viele es noch vor Kurzem erwartet hätten. Für Anleger ist das entscheidend, weil sich damit das Spielfeld erweitert. Neben den bekannten Platzhirschen entstehen neue, teils noch wenig beachtete Profiteure und nicht jede Chance trägt ein Big-Tech-Logo.
Auch bei Elon Musk wird sichtbar, wie stark sich das Feld neu sortiert. Nach der Fusion von SpaceX und xAI im Februar 2026 treibt Musk den Aufbau eines eng verzahnten KI-Ökosystems voran – von Chips über Modelle bis hin zu Infrastruktur und Satelliten. Solche Schritte zeigen: Der Wettbewerb läuft nicht nur über das „beste Modell“, sondern über Kontrolle entlang der gesamten Wertschöpfung. Und genau dort sitzen oft die attraktivsten Börsenstories.
Vertiv: Starke Zahlen aus der zweiten Reihe
Wie real dieser Infrastruktur-Boom inzwischen ist, demonstriert Vertiv. Das Unternehmen hat im ersten Quartal 2026 starke Zahlen vorgelegt und gleichzeitig die Jahresprognose angehoben. Der Umsatz stieg um 30 Prozent auf 2,65 Milliarden US-Dollar. Beim bereinigten Gewinn je Aktie standen 1,17 US-Dollar zu Buche – deutlich über den Erwartungen von rund 1,01 US-Dollar. Besonders bemerkenswert fiel der bereinigte Free Cash Flow aus: 653 Millionen US-Dollar, ein Plus von 147 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr erwartet Vertiv nun 13,5 bis 14 Milliarden US-Dollar Umsatz. Solche Kennzahlen sind ein Fingerzeig: Hier ist nicht nur Fantasie im Kurs, sondern Nachfrage im Geschäft.
Vertiv ist zudem ein Wert, der auch im neuen Börsenbrief kiqreport frühzeitig empfohlen wurde und nach wenigen Wochen nun schon rund 25 Prozent im Plus liegt. Der kiqreport der beiden Tech-Experten Klaus Madzia und Guido Walter fokussiert sich auf KI-, Quanten- und Tech-Trends, ordnet die Dynamik ein und liefert im 14-tägigen Rhythmus Analysen und konkrete Ideen. In den bisherigen Ausgaben wurden dabei auch spekulativere Ansätze wie ein Amazon-Optionsschein sowie der Quantencomputing-Spezialist IonQ aufgegriffen, die sich sehr positiv entwickelten. Und wer der Empfehlung des Börsendienstes zu Western Digital gefolgt ist, liegt derzeit schon 33 Prozent vorn.
Gerade jetzt, wo KI und Quantencomputing wieder neue Impulse bekommen, lohnt sich ein klarer Kompass. Der kiqreport konzentriert sich auf die entscheidenden Entwicklungen und stellt regelmäßig konkrete Profiteure vor – von etablierten Namen bis zu weniger beachteten Chancen. Wer das Thema strukturiert spielen will, findet hier einen klaren Fokus. Reinschnuppern geht über das 1 Monatsabo für 48 Euro, langfristig ist das Jahresabo die passende Lösung.