16.17 Uhr - FDP-Chef Christian Lindner begrüßt die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts, die Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen zuzulassen. "Die Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts ist richtig", sagt Lindner zu "Bild". "Demonstrationen müssen selbstverständlich auch in Corona-Zeiten möglich sein. Es kann Vorgaben zum Gesundheitsschutz geben, aber keine pauschale Absage."

16.00 Uhr - Bundesforschungsministerin Anja Karliczek äußert sich zuversichtlich, den Zeitplan zur Gewinnung eines Corona-Impfstoffs einhalten zu können. Im Gespräch mit "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung" wird die CDU-Politikerin konkret: "Wir wollen bis zum nächsten Sommer flächendeckend Impfstoffe anbieten können, die wirksam und sicher sind für unterschiedliche Zielgruppen." Die ersten Impfstoffkandidaten seien jetzt in der dritten klinischen Studienphase. Karliczek kündigt zudem an, drei deutsche Biotech-Unternehmen beim Aufbau von Produktionskapazitäten zu fördern, "so dass wir auch in der Lage wären, in Deutschland einen Impfstoff zu produzieren, der woanders entwickelt worden ist, wenn die heimischen Unternehmen wider Erwarten nicht erfolgreich sind".

13.10 Uhr - Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson will einen möglichen Corona-Impfstoff nach Angaben des spanischen Gesundheitsministers Salvador Illa in Spanien, Deutschland und den Niederlanden testen. Die klinische Studie der Phase II werde nächste Woche starten und zwei Monate dauern, sagt Illa am Freitag. Insgesamt würden 550 Probanden in den drei Ländern teilnehmen. Bei einer Phase-II-Studie wird die Wirksamkeit und Sicherheit eines Wirkstoffs in der Regel an mehreren hundert Menschen getestet, bei Erfolg folgt eine Phase-III-Studie mit mehreren tausend Probanden.

12.59 Uhr - Die Slowakei weitet ihre Quarantänepflicht auf Reisende aus Kroatien, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Malta aus. Ab dem 01. September müssen Rückkehrer aus diesen Ländern für zehn Tage in Selbstisolation, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Verkürzt werden kann die Zeit nur, wenn frühestens fünf Tage nach Wiedereinreise in die Slowakei ein negativer Corona-Test vorliegt. Das Ministerium rät zudem von Reisen nach Griechenland ab, ebenso wie von Besuchen der tschechischen Hauptstadt Prag, der österreichischen Hauptstadt Wien und Teilen Großbritanniens.

12.15 Uhr - Die Polizei Berlin wird von Anmeldungen von Corona-Demonstrationen am Wochenende überschwemmt. Aktuell gebe es über 5100 Anmeldungen zu unterschiedlichen Themen, sagt Polizeivizepräsident Marco Langner. Nach wie vor werde europaweit auch zur Teilnahme an bereits verbotenen Versammlungen aufgerufen. Dabei werde auch Gewalt propagiert.

09.58 Uhr - Russland meldet 4829 Neuinfektionen binnen eines Tages. Insgesamt sind damit nunmehr 980.405 Corona-Fälle bestätigt, das ist weltweit die vierthöchste Zahl. Zudem sind nach Angaben der russischen Corona-Taskforce in den vergangenen 24 Stunden 110 weitere Menschen gestorben, insgesamt zählt Russland somit 16.914 Corona-Tote.

08.15 Uhr - Das Coronavirus breitet sich in der Ukraine trotz der diese Woche verschärften Beschränkungen aus. Binnen 24 Stunden wurden 2438 Neuinfektionen gemeldet - so viele wie nie zuvor. Insgesamt wurden den Behörden zufolge 114.497 nachgewiesene Ansteckungsfälle und 2451 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus registriert. Bis 28. September verwehrt die Ukraine Menschen aus den meisten Ländern die Einreise. Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens wurden bis Ende Oktober verlängert.

06.15 Uhr - In Indien haben die Behörden 77.266 Neuinfektionen registriert - so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Insgesamt sind damit 3,39 Millionen Ansteckungsfälle nachgewiesen. Innerhalb eines Tages seien 1057 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die Gesamtzahl steigt damit auf 61.529. Nach den USA und Brasilien verzeichnet Indien die höchste Infektionszahl weltweit.

05.39 Uhr - Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) binnen 24 Stunden um 1571 auf 239.507 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um drei auf 9288. Am Vortag waren 1507 Neuinfektionen gemeldet worden.

05.23 Uhr

- Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA ist einer Reuters-Zählung zufolge um mindestens 45.115 auf 5,88 Millionen gestiegen. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich binnen 24 Stunden um 1081 auf 180.806. Die USA sind weltweit am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffen.

03.25 Uhr - Angesichts wieder stärker steigender Infektionszahlen verhängt Kubas Hauptstadt Havanna eine nächtliche Ausgangssperre. Zudem werden Reisen in andere Provinzen des Landes verboten, wie Gouverneur Reinaldo Garcia Zapata im Staatsfernsehen mitteilt. Die neuen Maßnahmen sollen am 1. September für 15 Tage in Kraft treten. Kuba hatte den Coronavirus-Ausbruch bis Ende Juni größtenteils eingedämmt und die Schutzmaßnahmen dann gelockert. Sechs Wochen später wurden sie jedoch wieder verschärft, nachdem die Infektionsfälle wieder sprunghaft angestiegen waren, vor allem in Havanna.

01.20 Uhr - Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Ansteckungen in Lateinamerika ist einer Reuters-Zählung zufolge am Donnerstag auf über sieben Millionen gestiegen. Allerdings sank die durchschnittliche Zahl der täglichen Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen bis Mittwoch laut amtlichen Daten auf rund 77.800 von knapp 85.000 in der Woche davor. Lateinamerika ist weltweit die Region mit den meisten Infektionen. Allein mehr als 3,76 Millionen Ansteckungen und damit mehr als die Hälfte entfallen auf Brasilien.

00.19 Uhr

- Der britische Premierminister Boris Johnson will einem Zeitungsbericht zufolge in der nächsten Woche mit einer öffentliche Kampagne für eine Rückkehr aus dem Homeoffice werben. Hintergrund seien Befürchtungen der Regierung, dass die in der Corona-Pandemie vermehrte Arbeit von zu Hause aus die Beschäftigten "anfälliger" für Entlassungen mache, berichtet der "Telegraph". Die Kampagne solle unter anderem erläutern, dass das Büro ein sicherer Arbeitsplatz sei und die sozialen Vorteile hervorheben. Zudem solle ein neues Online-Tool helfen, überfüllte Züge und Busse zu vermeiden.

00.13 Uhr - Brasilien meldet 44.235 Corona-Neuinfektionen. Damit stieg die Zahl der landsweit registrierten Ansteckungen mit dem neuartigen Virus binnen 24 Stunden auf mehr als 3,76 Millionen, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um 984 aus 118.649. Brasilien ist nach den USA am schwersten von der Pandemie betroffen.

rtr