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Newsticker Corona: Irland verschärft Beschränkungen des öffentlichen Lebens

Newsticker Corona: Irland verschärft Beschränkungen des öffentlichen Lebens
24.03.2020 17:45:00

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Es folgen aktuelle Entwicklungen.

17.35 Uhr - Irland verschärft die Einschränkungen für seine Bürger. So würden alle nicht notwendigen Reisen im Land verboten, sagt Ministerpräsident Leo Varadkar. Geschäfte, die keine dringend erforderlichen Güter verkaufen, müssten schließen. Die Schließung der Schulen werde bis zum 19. April verlängert. Wer sich im Freien versammle, solle dies in Gruppen von maximal vier Personen tun, es sei denn, es handele sich um Mitglieder desselben Haushaltes. In Irland wurden bislang 1125 Infektionsfälle bestätigt, sechs Menschen starben infolge einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

17.30 Uhr - UN-Generalsekretär Antonio Guterres ruft G20 auf, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) mehr Mittel bereitzustellen. Die 20 führenden Industrie- und Schwellenländer sollten ein umfassendes und abgestimmtes Maßnahmenpaket über mehrere Billionen Dollar auflegen, schreibt Guterres in einem von Reuters eingesehenen Brief an die Regierungen der G20. So sollten Unternehmen, Beschäftigte und Haushalte in den Ländern direkt unterstützt werden, in denen die dortigen Regierungen das nicht leisten könnten. Als Beispiele nennt Guterres Steuererleichterungen, niedrige Zinsen und Zugang zu Krediten.

17.14 Uhr - Die Spitzenverbände der Sozialversicherungen erleichtern es Arbeitgebern, die Zahlung der Sozialbeiträge aufzuschieben. "Wenn Arbeitgeber aus nachvollziehbaren Gründen wegen der Corona-Epidemie die Sozialversicherungsbeiträge nicht bezahlen können, können sie diese vorübergehend stunden, also später zahlen", sagt Florian Lanz, Sprecher des GKV-Spitzenverbandes, der Nachrichtenagentur Reuters. "Ausnahmsweise werden dafür keine Zinsen fällig." Auch auf die Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wird laut einem GKV-Rundschreiben verzichtet. Demnach ist die Stundung vorerst bis Mai möglich.

17.12 Uhr - In Russland werden Nachtclubs und Kinos geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Eine entsprechende Anweisung sei an die Regionalbehörden ergangen, teilt die Regierung in Moskau mit.

17.05 Uhr - In Großbritannien ist die Zahl der Infizierten und Toten deutlich gestiegen. 8077 Infektionsfälle seien inzwischen bestätigt, teilt die Regierung mit. Am Montag seien es noch 6650 gewesen. Binnen eines Tages seien 87 Menschen gestorben, nachdem sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit liege die Gesamtzahl der Todesopfer bei 422.

16.57 Uhr - EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni hat sich vorsorglich selbst unter Quarantäne gestellt. Einer seiner Mitarbeiter habe Symptome der vom Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 aufgewiesen, teilt Gentilonis Büro in Brüssel mit. Dem EU-Kommissar gehe es gut, er arbeite seit einigen Tagen von zu Hause aus.

16.53 Uhr - In der Lombardei ist die Zahl der am Coronavirus gestorbenen Menschen binnen 24 Stunden um rund 400 gestiegen. Damit seien allein in der norditalienischen Region, die von der Epidemie besonders betroffen ist, fast 4200 Patienten der Krankheit erlegen, sagt ein Insider. Am Montag waren dort noch 320 Todesfälle binnen 24 Stunden bekanntgegeben worden. Die Zahl der Infektionen stieg nun demnach um 1940 auf rund 30.700. Sollten sich die neuen Zahlen bestätigen, würden Hoffnungen auf eine Verbesserung der Lage zerschlagen. Italien will die Zahlen für das gesamte Land am frühen Abend mitteilen. Am Montag wurden insgesamt 6077 Todesfälle gemeldet, die höchste Zahl weltweit.

16.47 Uhr - Die Fußball-Bundesliga soll mindestens bis zum 30. April pausieren. Das empfiehlt das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga (DFL) den 36 Profi-Vereinen. Die DFL arbeite an Konzepten, die Saison bis 30. Juni notfalls auch ohne Zuschauer in den Stadien zu Ende zu bringen. Die Vergabe der milliardenschweren Medienrechte für die Jahre 2021 bis 2025 soll verschoben werden.

16.40 Uhr - Die Verkaufsplattform Ebay schränkt den Handel mit Atemschutzmasken und Desinfektionsmitteln ein, um angesichts des deutschlandweiten Mangels an solchen Schutzmitteln Wucherpreise zu verhindern. Ebay verbiete es, aus Naturkatastrophen und ähnlichen Ereignissen Profit zu schlagen, zitiert "Zeit Online" eine Firmensprecherin. Angebote mit überteuerten und unfairen Preisen seien nicht erlaubt. "Aus gegebenem Anlass schränken wir daher mit sofortiger Wirkung den Verkauf von Schutzmasken und Desinfektionsmitteln bei Ebay ein."

16.30 Uhr - Norwegen verlängert seine Beschränkungen des öffentlichen Lebens bis zum 13. April. So blieben Schulen und Kindergärten geschlossen, erklärt Ministerpräsidentin Erna Solberg. Die Maßnahmen zeigten anscheinend Wirkung und verlangsamten die Ausbreitung des Virus, sagt Solberg. Es sei aber mehr Zeit notwendig. Unter anderem dürfen Ausländer, die nicht in Norwegen arbeiten und leben, nicht einreisen.

16.24 Uhr - Die Reaktionen in Wirtschaft und Gesellschaft auf die Coronavirus-Pandemie zeigen nach den Worten der schwedischen Klima-Aktivistin Greta Thunberg, dass auch beim Klimaschutz ein Wandel möglich sei. "Das Coronavirus ist ein schreckliches Ereignis", sagt sie der Thomson Reuters Foundation in einem Online-Interview. "Aber es zeigt auch eines: Wenn wir einmal in der Krise sind, können wir handeln, um schnell etwas zu unternehmen", fügte sie hinzu. "Wir können rasch handeln und unsere Gewohnheiten ändern und eine Krise wie eine Krise behandeln."

16.20 Uhr - Deutschlands Restaurants und Hotels fordern ein Corona-Nothilfeprogramm für das Gastgewerbe. Die bislang von der Regierung vorgesehenen Rettungsmaßnahmen seien entweder für sehr große oder sehr kleine Unternehmen konzipiert und trügen den Besonderheiten im mittelständisch geprägten Gastgewerbe nicht hinreichend Rechnung. "Wir befürchten daher, dass die Hilfen in unserer Branche nicht greifen werden", klagt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga). Man habe sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die zuständigen Bundesminister gewandt.

16.07 Uhr - Großbritannien will einem Insider zufolge der angeschlagenen Airlinebranche nur im äußersten Notfall zur Seite springen. Die Regierung habe der Luftfahrt deutlich gemacht, dass sie mit Staatshilfen erst rechnen könne, wenn sie versucht habe, sich über bestehende Investoren selbst Kapital zu beschaffen, sagt eine mit der Situation vertraute Person. Finanzminister Rishi Sunak hat zuvor im Parlament gesagt, er rechne damit, bald eine Ankündigung zur Unterstützung der Fluggesellschaften zu machen.

15.46 Uhr - Das Bruttoinlandsprodukt in Italien wird nach Angaben von Wirtschaftminister Roberto Gualtieri im ersten Halbjahr kräftig sinken. Dies gehe aus einer Prognose der Regierung hervor. Italien ist das von der Corona-Krise am stärksten betroffene Land der Welt.

15.34 Uhr - Wegen des Einbruchs des Flugbetriebs um 90 Prozent haben die Berliner Flughäfen die Einführung von Kurzarbeit für ihre rund 2200 Beschäftigten beschlossen. Dazu sei ein Antrag beim zuständigen Arbeitsamt gestellt worden, teilt der Betreiber FBB der Flughäfen Berlin-Tegel und Schönefeld mit. Ziel sei es, Entlassungen durch eine Reduzierung der Arbeitszeit zu vermeiden. Gemeinsam mit dem Betriebsrat sei beschlossen worden, das gesetzliche Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent des Nettoentgelts aufzustocken. Alleinerziehende sollen 90 Prozent erhalten.

15.25 Uhr - Wer in Großbritannien gegen die Auflagen für die Ausgangssperre verstößt, soll künftig umgehend 30 Pfund (rund 33 Euro) Strafe zahlen. Dies Summe könne aber notfalls noch deutlich steigen, sagt ein Sprecher von Regierungschef Boris Johnson. Die Polizei werde "alle Maßnahmen ergreifen, die sie für angemessen hält, um Gruppen von Personen, die die Regeln missachten, zu zerstreuen". Versammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, die nicht zusammen leben, sind in Großbritannien derzeit verboten.

15.19 Uhr - US-Präsident Donald Trump sagt, die Amerikaner sollten zurück an ihre Arbeitsplätze gehen und Abstandsregelungen weiter einhalten. Ältere Menschen würden geschützt, ergänzt er.

15.10 Uhr - Die SPD pocht auf eine parlamentarische Kontrolle des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF), etwa wenn es um eine staatliche Beteiligung an Unternehmen in Not geht. "Auf jeden Fall wollen wir, dass der Haushaltsausschuss hier ein Mitspracherecht natürlich hat", sagt Fraktionschef Rolf Mützenich vor einer Fraktionssitzung in Berlin. "Das ist auch ganz klar festgelegt."

15.00 Uhr - Die FDP-Fraktionsführung will ihrer Fraktion vorschlagen, am Mittwoch für die Aussetzung der Schuldenbremse zu stimmen. Der Parlamentarische Geschäftsführer, Marco Buschmann, begründet dies mit einer außergewöhnlichen Situation durch die Coronavirus-Krise. Die Koalition werde für die nötige Mehrheit wegen etlicher Corona-Infektionen und häuslicher Quarantäne von Abgeordneten wohl nicht die nötigen Stimmen haben, sondern auf die Unterstützung der Opposition angewiesen sein. Die Bundesregierung müsse dazu aber einen Tilgungsplan für die Schulden vorlegen, die nun aufgenommen werden sollen. Finanzminister Olaf Scholz wolle entsprechende Pläne in der FDP-Fraktionssitzung erklären, fügt er hinzu.

14.56 Uhr - Die griechische Wirtschaft wird dieses Jahr wegen der Coronakrise in eine Rezession rutschen, sagt Finanzminister Christos Staikouras. Die Rezession werde aber zeitlich begrenzt sein.

14.50 Uhr - Die Mehrheitsführerin im US-Repräsentantenhaus, die Demokratin Nancy Pelosi, äußert sich zuversichtlich, dass sich der Kongress in Kürze auf ein Konjunkturpaket zur Eindämmung der Corona-Krise einigen wird. "Ich denke, es gibt wirklichen Optimismus, dass wir in den nächsten Stunden etwas hinbekommen können", sagt sie im Interview mit dem Sender CNBC.

14.10 Uhr - "Der Schutzschirm für Hessen ist gespannt. Er umfasst Hilfen von mindestens 8,5 Milliarden Euro für unser Land", sagt der hessische Finanzminister Thomas Schäfer. Dabei handele es sich um einen Nachtragshaushalt in Höhe von zwei Milliarden Euro, eine Aufstockung des Bürgschaftsrahmen auf fünf Milliarden und steuerliche Hilfen von mindestens 1,5 Milliarden Euro. "Angesichts der Dynamik der Entwicklung werden wir im Jahresverlauf voraussichtlich noch mehr Geld benötigen", sagt der CDU-Politiker.

13.30 Uhr - Der britische Premierminister Boris Johnson fordert seine Landsleute auf, zu Hause zu bleiben. "Der Premierminister hat erklärt, wenn man zu Hause bleibt, dann schützen die Leute das Nationale Gesundheitssystem und retten Menschenleben", teilt das Büro des Regierungschefs nach der Kabinettssitzung mit.

13.16 Uhr - Die Olympischen Spiele werden um ein Jahr verschoben. Darauf habe er sich mit IOC-Präsident Thomas Bach verständigt, sagt Japans Ministerpräsident Shinzo Abe. Die Spiele sollten nun spätestens im Sommer 2021 stattfinden.

13.10 Uhr - China will die internationale Frachtflugkapazität erhöhen, um Lieferketten in der Corona-Krise zu stabilisieren. Die Regierung kündigt an, zeitliche Beschränkungen für Frachtflüge an bestimmten Flughäfen zu lockern. Kabinettsitzung in München.

13.01 Uhr - In Italien schließen demnächst die ersten Tankstellen. Das kündigen die Betreiberverbände an. Ab Mittwochabend sollen demnach zunächst die Zapfstellen an Autobahnen dichtmachen, dann sollen nach und nach auch andere Tankstellen folgen. Zur Begründung geben die Verbände vor dem Hintergrund der Corona-Krise an, es sei unmöglich geworden, den Betrieb aufrecht zu halten ohne die Gesundheit zu gefährden.

12.58 Uhr - Am vierten Tag nach der landesweiten Ausgangsbeschränkung in Bayern bleibe die Lage sehr ernst, sagt Söder nach einer Kabinettssitzung in München. "Es gibt weiter keinen Anlass zur Entwarnung." Die Bürger machten bei der Bewältigung der Krise aber "großartig" mit.

12.56 Uhr - Das Land Baden-Württemberg legt ein Programm zur "Soforthilfe Corona" für Selbstständige und kleine Unternehmen mit maximal 50 Beschäftigten auf. "Die Corona-Pandemie trifft unsere heimische Wirtschaft mit voller Wucht", erklärt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Ab Mittwoch könnten Betroffene Anträge stellen und schnell einen Zuschuss von bis zu 30.000 Euro erhalten. Insgesamt stünden rund fünf Milliarden für Wirtschaftshilfen bereit, davon vier Milliarden für die Soforthilfen. Geplant sei auch ein Fonds zur Beteiligung an Unternehmen.

12.55 Uhr - Bundesfinanzminister Olaf Scholz lässt die Möglichkeit prüfen, Gehaltszulagen der Arbeitgeber an ihre Beschäftigten für den Einsatz in der Virus-Krise von der Steuer freizustellen. Es gehe um "kleine zusätzliche Beträge", sagt Scholz bei "Bild-TV". Bis zu einem bestimmten Rahmen sei das über eine Regelung der Finanzämter voraussichtlich möglich. Das werde im Ministerium geprüft. Dies werde dann für alle Beschäftigten gelten, nicht nur für einen bestimmten Personenkreis.

12.35 Uhr - Hessen kündigt ein eigenes Hilfsprogramm für Kleingewerbetreibende und Selbstständige an. Das Land wolle die Leistungen des Bundes so aufzustocken, dass für die Gruppe mit bis zu fünf Arbeitnehmern 10.000 Euro und für die Gruppe mit bis zu zehn Arbeitnehmern 20.000 Euro Einmalzahlungen als Soforthilfe gewährt werden, sagt Ministerpräsident Volker Bouffier im hessischen Landtag. Die Bundesregierung plant für Kleingewerbetreibende und Selbstständige mit bis zu fünf Arbeitnehmern eine Soforthilfe von 9.000 Euro zahlen und bei denjenigen mit sechs bis zehn Arbeitnehmern eine Soforthilfe von 15.000 Euro.

12.30 Uhr - Die Zahl der in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein positiv getesteten Menschen ist auf 8836 gestiegen. Am Vortag waren es noch 8060. 86 Menschen seien bisher am neuen Coronavirus gestorben, 20 mehr als zuletzt.

12.26 Uhr - In Spanien sind nach Behördenangaben inzwischen 5400 Mitarbeiter im Gesundheitswesen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das seien fast 14 Prozent aller Fälle in dem Land.

12.27 Uhr - Der Bundestag wird am Mittwoch nach Angaben von Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt den Epidemiefall ausrufen. "Das wird er morgen sicher auch mit großer Mehrheit tun", sagt sie mit Hinweis auf eine fraktionsübergreifende Einigung auf eine Reform des Infektionsschutzgesetz. Am Freitag muss der Bundesrat zustimmen. "Diese Regelung ist begrenzt auf ein Jahr", sagt die Grünen-Politikerin, die eine Zustimmung der Länder andeutet, in denen die Grünen an der Regierung beteiligt sind. Die Gesetzesänderung sieht vor, dass der Bund vorübergehend mehr Rechte bei der Bekämpfung des Coronavirus erhält.

12.27 Uhr - Die Fraktion der Grünen im Bundestag wird bei der Abstimmung am Mittwoch der Aufhebung der Schuldenbremse zustimmen, um den Weg für das Hilfspaket der Bundesregierung freizumachen. Das kündigt die Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt in Berlin an. "Das geht gar nicht anders." Worauf die Grünen aber wert legten: Die Tilgung der Neuverschuldung müsse "auf lange Zeit gestreckt werden". Wichtig sei, nach der Krise weitere Mittel zur Verfügung zu haben, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen.

12.25 Uhr - Australien weitet angesichts der Corona-Pandemie die Einschränkungen des öffentlichen Lebens aus. Premierminister Scott Morrison kündigt an, dass die Zahl der Teilnehmer an Hochzeiten, Beerdigungen und Zusammenkünften im Freien begrenzt wird, um die Ansteckungsgefahr einzudämmen. In Einkaufszentren darf nicht mehr gegessen werden. Außerdem werden öffentliche Veranstaltungen wie Aktionen untersagt. Beautysalons und Tätowierläden müssen schließen. Auch Psychotherapeuten und bestimmte Gesundheitsdienste sind von den Einschränkungen betroffen.

12.16 Uhr - In Tokio kündigt ein Regierungsvertreter an, der für die Olympischen Spiele verantwortliche Minister Hashimoto werde sich gegen 13.15 Uhr (MEZ) zu den Ergebnissen der Tele-Konferenz des IOC mit Verbandspräsident Bach äußern.

12.15 Uhr - Österreich will die weitreichenden Maßnahmen zur zur Beschränkung des öffentlichen Lebens ab dem 14. April nur schrittweise zurücknehmen. "Es wird nicht das Leben von heute auf morgen wieder so sein wie es war. Wahrscheinlich werden wir nach Ostern in einer Phase sein, die dem heutigen Zustand mehr ähnelt als dem Normalzustand", sagt Kanzler Sebastian Kurz. Um auf valides Zahlenmaterial zugreifen zu können, sollen die Testungen auf 15.000 pro Tag erhöht werden. Insgesamt wurden in Österreich laut Gesundheitsministerium bislang 4486 Menschen positiv getestet. Todesfälle gab es bisher 25.

12.10 Uhr - Die Zahl der Fälle von Coronavirus-Infektionen in Italien ist nach Ansicht eines Experten wahrscheinlich zehnmal höher als die offizielle Zahl von fast 64.000. Grund für die Diskrepanz sei, dass allein die Personen getestet wurden, die im Krankenhaus vorstellig wurden. Ein Verhältnis von eins zu zehn sei glaubwürdig, zitiert die Zeitung "La Repubblica" den Leiter der Katastrophenschutzbehörde Angelo Borrelli. Damit könnten 640.000 Menschen in dem Land infiziert sein. Jüngsten Zahlen zufolge sind in knapp einem Monat 6077 Menschen in Italien an der Infektion gestorben. Damit ist das Land das am schlimmsten betroffene der Welt.

12.08 Uhr - Die USA könnten nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation WHO das neue Epizentrum der Coronavirus-Pandemie werden. Die Vereinigten Staaten hätten das Potenzial dazu, da die Fallzahlen dort sehr rasch anstiegen, sagte WHO-Sprecherin Margaret Harris am Dienstag vor Journalisten. 85 Prozent der Neuinfektionen, die in den vergangenen 24 Stunden gemeldet worden seien, entfielen auf die USA und Europa. Zur Lage in Italien, wo bislang am meisten Corona-Tote gezählt wurden, äußerte sie sich vorsichtig optimistisch. Es gäbe einen Hoffnungsschimmer, nachdem weniger Neuerkrankungen und Toten-Zahlen gemeldet worden seien.

12.07 Uhr - An einem Flughafen in Kenia sind Ende vergangener Woche sechs Millionen Schutzmasken verschwunden, die für Deutschland bestimmt waren. Die Generalzolldirektion habe über die Masken vom Typ FFP2 einen Vertrag mit einer deutschen Firma geschlossen, bestätigt eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums einen Bericht des "Spiegel". Die Behörde bemühe sich derzeit um Aufklärung. Ein finanzieller Schaden sei nicht entstanden, da die Masken noch nicht bezahlt gewesen seien. Das Beschaffungsamt der Bundeswehr hat die Federführung beim Kauf von Ausrüstung im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie.

12.02 Uhr - Das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Hilfspaket ist nach Worten von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nur ein erster Schritt. Man dürfe die Perspektive für "einen neuen Aufschwung nach der Überwindung der Krise" nicht aus dem Blick verlieren. Dann müssten "die Auftriebskräfte die Oberhand bekommen", damit wieder investiert und produziert werden könne.

11.48 Uhr - In Spanien wächst die Zahl der Virustoten innerhalb von Tagesfrist um über 500. Es seien 2696 Tote gezählt worden, teilen die Behörden mit. Am Montag wurden 2182 Todesfälle angegeben. Die Zahl der Infizierten stieg demnach von 33.089 auf 39.673.

11.42 Uhr - Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist nach Angaben eines Insiders bereit, ein Maßnahmenpaket zur Ankurbelung der Konjunktur zu überlegen, sollte sich die Wirtschaft nach der Virus-Krise nicht rasch erholen. Die Diskussion über mögliche Maßnahmen befinde sich aber in einem "sehr frühen Stadium", sagt eine mit den Überlegungen vertraute Person zu Reuters. Es gebe noch keine konkreten Vorschläge. Der Blick richte sich nun auf die Bekämpfung der Pandemie, den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung und das Regierungspaket zum Schutz von Job und Unternehmen.

11.39 Uhr - Bahnchef Richard Lutz befindet sich in häuslicher Quarantäne. In seinem direkten beruflichen Umfeld sei eine Person positiv auf Covid-19 getestet worden, teilt der Staatskonzern mit. Die Bilanzpressekonferenz am Donnerstag sei auch daher abgesagt, es werde nur schriftlich informiert.

11.18 Uhr - US-Präsident Donald Trump sieht erhebliche Schwierigkeiten beim Kauf von Beatmungsgeräten und Schutzkleidung. Der Weltmarkt sei "verrückt" und es sei nicht leicht, den Bundesstaaten zu helfen, sagt er. Diese hatten die Bundesregierung zuvor um Hilfe gebeten.

11.17 Uhr - Europa und die USA sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO jetzt das Zentrum der Coronavirus-Pandemie. 85 Prozent der neuen Infektionsfälle in den vergangenen 24 Stunden seien in Europa oder den USA gemeldet worden, sagt eine Sprecherin. Die WHO erwarte, dass die Zahl der Toten von derzeit 14.510 "erheblich" steigen werde.

11.13 Uhr - Der Einzelhandelsverband HDE schlägt steuerfreie Sonderzahlungen für die Beschäftigten vor. "Wir möchten das außerordentliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf freiwilliger Basis honorieren, zum Beispiel durch krisenbedingte Sonderzahlungen zusätzlich zu Löhnen und Gehältern", schreibt HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das könne aber dazu führen, dass die Steuerlast der Beschäftigten sehr stark anwachse. "Wir möchten Sie deshalb bitten, sich für eine Steuerbefreiung von Sonderzahlungen einzusetzen."

10.58 Uhr - Die Zahl der Corona-Toten im Iran hat sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums binnen 24 Stunden um 122 auf 1934 erhöht. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg demnach um 1762 auf 24.811.

10.56 Uhr - In Japan warnen Experten die Bevölkerung davor, die Bedrohung durch das Coronavirus nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wenn sich die Leute wieder wie sonst verhalten, könnte es eine Explosion der Fallzahlen geben, wie das in den USA und Europa passiert ist", heißt es etwa in einem Beitrag des Epidemiologen Hiroshi Nishiura für das Internetportal Yahoo Japan. "Vor allem wenn Großereignisse erst einmal wieder losgehen in einer endemischen Gegend, kann der Ausbruch außer Kontrolle geraten." Gegenwärtig schienen die Bürger keinen Sinn dafür zu haben, mit welcher Krise sie es zu tun hätten und welche Folgen ihr Verhalten habe.

10.55 Uhr - Die Commerzbank hat nach eigenen Angaben bereits Finanzierungsanfragen von Firmen- und Unternehmerkunden im hohen vierstelligen Bereich erhalten. "Gut ein Drittel dieser Anfragen erfüllt die Kriterien des KfW-Programms", sagt ein Commerzbank-Sprecher. Die Bank arbeite mit Hochdruck daran, die Vielzahl von Anträgen zeitnah zu prüfen und habe bereits erste Anträge positiv genehmigt.

10.46 Uhr - Nordrhein-Westfalen will Corona-Patienten aus Italien in örtlichen Krankenhäusern behandeln. Das Land wolle zehn Patienten aus Italien aufnehmen, sagt Ministerpräsident Laschet. Die italienische Luftwaffe wolle in den kommenden Tagen den Transport übernehmen. "Wir brauchen eine grenzenlose Solidarität in Europa", unterstrich Laschet: "Wir wollen den europäischen Geist erhalten." Die Grenzen zu den Niederlanden und Belgien sollen offen bleiben.

10.25 Uhr - Das Olympische Feuer wird nicht von den traditionellen Staffelläufern zum Austragungsort in Tokio weitergetragen. Stattdessen werde die Fackel in einem Windlicht transportiert, teilen die Verantwortlichen in der Präfektur Fukushima mit.

10.20 Uhr - NRW will das Kontaktverbot unnachgiebig durchsetzen. "Wir werden Verstöße hart ahnden", sagt Ministerpräsident Armin Laschet im Landtag. Gruppen, die sich trotz des Verbots weiter in der Öffentlichkeit treffen, "werden Sanktionen spüren". Zur Umsetzung des Kontaktverbots hat die Landesregierung einen Straf- und Bußgeldkatalog veröffentlicht. Zu den Ordnungswidrigkeiten gehören etwa Grillen in der Öffentlichkeit. Dafür werden 250 Euro Bußgeld verhängt.

10.10 Uhr - Eine Gruppe von 13 europäischen Ökonomen spricht sich für Corona-Kreditlinien vom europäischen Stabilitätsmechanismus ESM aus. Damit ließen sich die Risiken für die wirtschaftliche Stabilität aller EU-Länder effektiv verringern, schreibt Co-Autor und DIW-Chef Marcel Fratzscher. Sie ermögliche den EU-Staaten, ihre Maßnahmen gegen die Pandemie und deren wirtschaftliche Auswirkungen zu intensivieren - zu geringen Kreditkosten, die unabhängig von der individuellen Haushaltssituation seien.

10.08 Uhr - Die Deutsche Bank hat am ersten Tag des KfW-Hilfsprogramms nach eigenen Angaben mehr als 5300 Anfragen von Unternehmen bezüglich der Corona-Krise erhalten. Die konkreten Anfragen für Notfall-Darlehen der KfW beliefen sich auf über 300, sagt ein Sprecher der Deutschen Bank. Die ersten Förderkredite seien bereits bewilligt und würden voraussichtlich noch diese Woche ausgezahlt.

10.05 Uhr - Der schwedische Finanzminister sieht die Finanzstabilität seines Landes noch nicht berührt. "Wir haben nicht gesehen, dass die Schwierigkeiten der Firmen bisher die Banken und die Finanzstabilität berührt haben", sagt er. "Die Banken sind noch finanziell stabil." Banken und Kreditinstitute sollten in der derzeitigen Lage aber keine Dividenden an Aktionäre ausschütten.

10.01 Uhr - Laos meldet die ersten zwei Ansteckungen. Betroffen seien ein 28 Jahre alter Hotel-Angestellter und eine 36 Jahre alte Fremdenführerin, berichtet das staatliche Medium MCOT unter Berufung auf das Gesundheitsministerium.

09.59 Uhr - Der britische Kabinettsminister Michael Gove sagt, alle Briten im Ausland sollten die Möglichkeit haben, auf die Insel zurückzukehren. Die Regierung werde alles tun, um dies zu ermöglichen.

09.40 Uhr - Frankreich hat nach Angaben von Finanzminister Bruno Le Maire eine Liste von Firmen erstellt, die womöglich staatliche Hilfe brauchen - von Kapitalspritzen bis hin zu Verstaatlichungen. Die Unternehmen könnten sich auf die Regierung verlassen. Namen der Firmen nennt Le Maire in dem Radio-Interview nicht.

09.20 Uhr - US-Finanzminister Steven Mnuchin zeigt sich zuversichtlich, dass zwei Billionen Dollar schwere Corona-Hilfpaket durch den Senat zu bringen. Es seien zwar noch ein paar Punkte offen, am Dienstag könnten diese aber geklärt werden. Die oppositionellen Demokraten hatten unter anderem kritisiert, dass das Paket zu wenig die Bundesstaaten und Krankenhäuser unterstütze und die Auflagen für Hilfen für die großen Konzerne zu lasch seien.

09.10 Uhr - In den nächsten Tagen wird nach Angaben aus Kreisen der Olympischen Bewegung eine endgültige Entscheidung über die Verschiebung der Sommer-Olympiade in Tokio fallen. Der Chef der Olympischen Spiele 2024 in Paris, Tony Estanguet, sagt im Sender France Info Radio, eine Verschiebung der Spiele sei "mehr als wahrscheinlich".

09.03 Uhr - Der britische Minister Michael Gove droht mit höheren Strafen bei Verstößen gegen die Beschränkungen in der Öffentlichkeit. "Wenn sich Personen fortdauernd anti-sozial verhalten, gibt es stärkere Maßnahmen", sagt Gove dem Sender ITV. Die gesetzlichen Regelungen dafür würden vorhanden sein. Damit werde sichergestellt, dass es angemessene Strafen gebe.

08.40 Uhr - China kann nach eigener Einschätzung die Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus trotz abnehmender Neuinfektionen nicht lockern. Der Sprecher der Nationalen Gesundheitskommission, Mi Feng, sagt, Vorsorge und Kontrollen dürfen nicht nachlassen.

08.33 Uhr - Im Iran kommt Präsident Hassan Rouhani zufolge fast die Hälfte der Staatsbediensteten nicht mehr zur Arbeit, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Von rund 2,5 Millionen Beamten seien 1,2 Millionen Beschäftigte nicht mehr an ihren Arbeitsplätzen erschienen, sagt er dem staatlichen Fernsehen. Iran ist stark von der Corona-Pandemie betroffen.

08.20 Uhr - Die Auszahlung der Bundesmittel für notleidende Unternehmen und Selbstständige soll nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier spätestens Mitte nächster Woche möglich sein. Dann sollte in allen Bundesländern klar sein, welche Behörden und Institutionen das Geld auszahlen, sagt der Minister im ZDF-Mogenmagazn. "Und es soll so unbürokratisch wie möglich gehen, wo immer möglich auch elektronisch."

06.45 Uhr - Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Deutschland ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts innerhalb eines Tages um 4764 auf 27.436 gestiegen. Gestorben sind mittlerweile 114 Menschen. Am Montag hatte das Institut 86 Todesfälle gemeldet.

03.48 Uhr - Der britischen Online-Lieferservice Deliveroo kündigt einen neuen Dienst an. In Cambridge können Personen, die infolge des Coronavirus-Ausbruchs zu Hause bleiben, bereits wichtige Produkte wie Konserven, Nudeln und Haushaltsgegenstände geliefert bekommen. Die Städte Reading, Brighton, Nottingham, Manchester, Leeds und London sollen in den kommenden zwei Wochen folgen. Auch in den Vereinigten Emiraten, Frankreich, Spanien und Australien soll der neue Service ausgerollt werden. Um Familien und Gemeinden während der Coronavirus-Krise zu helfen, sei die Lieferung kostenlos, so das Unternehmen.

03.29 Uhr - Die chinesischen Behörden melden für Montag 78 neue Fälle, eine Verdopplung gegenüber dem Vortag. Von den 78 Neuinfektionen sind 74 aus dem Ausland eingeschleppt. Wuhan, Hauptstadt der Provinz Hubei und Epizentrum des Ausbruchs in China, berichtet einen neuen Fall, sagte die Nationale Gesundheitskommission, nachdem fünf Tagen ohne neue Infektionen vorausgegangen waren. Die Zahl der mit dem Virus Infizierten in China stieg nach Behördenangaben damit auf 81.171, die Zahl der Todesfälle legte um sieben auf 3277 zu.

03.05 Uhr - Das japanische Biopharmaunternehmen Anges erklärt, dass es mit der Universität Osaka die Entwicklung eines DNA-Impfstoffs gegen das neue Coronavirus abgeschlossen habe und bald mit den Tests an Tieren beginne. DNA-Impfstoffe werden mit einem inaktivierten Virus hergestellt und können schneller produziert werden als proteinbasierte Impfstoffe, so die Unternehmensmitteilung. Takara Bio sei verantwortlich für die Produktion des Impfstoffs und Daicel Gen-Transfer-Technologie würde ebenfalls Anwendung finden, erklärte das Pharmaunternehmen. Die Aktien von Anges stiegen im Vormittagshandel in Tokio um bis zu 17 Prozent.

01.50 Uhr - Der kanadische Flugzeug- und Bahntechnikhersteller Bombardier setzt nach Insiderinformationen die Produktion seiner Geschäftsflugzeuge aus. Die kanadischen Provinzen Ontario und Quebec, wo Bombardiers Flaggschiff Global 7500 und andere Modell-Business-Jets montiert und fertiggestellt werden, haben angeordnet, dass alle nicht wesentlichen Arbeitsplätze am späten Dienstag geschlossen werden. Bombardier-Sprecherin Anna Cristofaro sagt, das Unternehmen prüfe "derzeit, was die heutigen Ankündigungen der Regierungen von Quebec und Ontario für unsere Aktivitäten bedeuten". In einem internen Brief an die Mitarbeiter von Bombardier Aviation, der von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehen wurde, heißt es jedoch, das Unternehmen würde "alle nicht wesentlichen Operationen" in Quebec und Ontario bis zum 13. April oder bis auf weiteres stilllegen, um die Ankündigungen der Regierung zu unterstützen.

01.32 Uhr - Der US-Staat Kalifornien benötigt 50.000 zusätzliche Krankenhausbetten zur Versorgung der prognostizierten Corona-Fälle. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom sagt, dass einige dieser Betten von Krankenhäusern zur Verfügung gestellt werden könnten, aber dass Tausende weitere gefunden werden müssten, wenn sich Vorhersagen über die Ausbreitung des Virus bewahrheiteten.

01.01 Uhr - Die Justizbehörde in Hamburg meldet einem Medienbericht zufolge den ersten Fall eines mit dem Corona-Virus infizierten Gefangenen. Der Inhaftierte sei nach einem Vorabbericht der Zeitungen der "Funke Mediengruppe" (Dienstagsausgaben) in der Haftanstalt isoliert worden und die Kontaktpersonen der vergangenen Tage bereits ermittelt. Es ist laut Umfrage der Funke-Zeitungen in den Bundesländern der bisher erste Corona-Fall in einer deutschen Justizvollzugsanstalt. Einige Bundesländer verweigern jedoch die Auskunft über mögliche Corona-Fällen in Gefängnissen.

00.52 Uhr - Als erstes Bundesland plant Nordrhein-Westfalen einem Zeitungsbericht zufolge, Verstöße gegen die am Sonntag erlassene "Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus" mit einem Bußgeldkatalog zu ahnden. , der teils hohe Geldbußen vorsieht. Das berichtet die Zeitung "Bild" unter Berufung auf eine Auflistung entsprechender Ordnungswidrigkeiten. Die von der Landesregierung abgestimmte Fassung, sehe unter anderem vor, dass Verstöße gegen das Besuchsverbot in Krankenhäusern oder Altenheimen mit 200 Euro bestraft werden. Wer eine Bar, eine Disco oder ein Fitnessstudio trotz verlangter Schließung weiter betreibe, muss demnach sogar 5000 Euro zahlen. Wer sein Restaurant weiter betreibt, hat 4000 Euro zu entrichten. Öffentliche Treffen von mehr als zwei Personen, die durch keine Ausnahme gedeckt sind, werden mit 200 Euro bestraft, Picknick und Grillen mit 250 Euro. Herbert Reul (CDU), Innenminister von NRW, will deutlich machen, dass es sich bei Corona-Verstößen nicht um "Kavaliersdelikte" handele: "Die Strafen tun weh, und das müssen sie auch. Dieser Katalog soll ja der Wichtigkeit der Kontaktsperre und Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus Nachdruck verleihen. Auf der anderen Seite ermöglichen sie aber auch, die Unbelehrbaren, die die Gesundheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger wissentlich aufs Spiel setzen, aus dem Verkehr zu ziehen."

23.59 Uhr - Japan verhandelt einem Medienbericht zufolge mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) über die Verlegung der Olympischen Sommerspiele um maximal ein Jahr. Japan als Ausrichter der Spiele von Tokio sei derzeit dazu in Verhandlungen mit dem IOC, berichtet die Zeitung "Sankei". Japans Regierungschef Shinzo Abe werde mit IOC-Chef Thomas Bach am (morgigen) Dienstag telefonieren. Das IOC hatte zuletzt erklärt, binnen vier Wochen zu entscheiden, ob die Spiele verschoben werden oder nicht.

rtr

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Bildquelle: Nacho Doce/Reuters

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