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Newsticker Corona: Norwegen begrenzt Landgänge von Kreuzfahrtschiff-Passagieren

Newsticker Corona: Norwegen begrenzt Landgänge von Kreuzfahrtschiff-Passagieren

WKN: 903869 ISIN: JP3305950002 CORONA CORP

03.08.2020 16:06:00

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

16.45 Uhr - Norwegen begrenzt den Landgang für die Passagiere von Kreuzfahrtschiffen. Landgänge von Schiffen mit mehr als hundert Menschen an Bord würden in norwegischen Häfen wegen der Coronavirus-Pandemie nicht mehr zugelassen. Die Auflage gelte zunächst für 14 Tage. Fähren seien davon ausgenommen. Zuvor hatte es einen Corona-Ausbruch auf einem Hurtigruten-Schiff gegeben.

15.50 Uhr - Wegen strengerer Reiseauflagen in Europa wollen mindestens die Hälfte der Deutschen, Briten und Franzosen notfalls auf ihren Urlaub verzichten, wie aus einer YouGov-Studie für Reuters hervorgeht. Demnach würden zwei Drittel der Bundesbürger, die normalerweise ins Ausland reisen, lieber ihren Urlaub streichen als sich bei Ankunft testen zu lassen. In Frankreich würde rund die Hälfte der Urlauber auf eine Auswärtsreise verzichten, wenn sie sich testen lassen oder draußen eine Maske tragen müssten. In anderen Ländern - Dänemark, Schweden, Deutschland und Großbritannien - würden sogar zwei Drittel das Tragen von Masken außerhalb geschlossener Räume nicht tolerieren.

13.00 Uhr - In Griechenland müssen ab Dienstag auch an Deck der Fähren zu den griechischen Inseln Masken getragen werden. Die Maßnahme gelte bis zum 18. August, sagt ein Regierungssprecher. Die Reisesaison erreicht derzeit ihren Höhepunkt. Vergangene Woche führte Griechenland eine Maskenpflicht in allen öffentlichen Gebäuden ein. Draußen müssen sie getragen werden, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können.

12.30 Uhr - Das Bundesinnenministerium geht davon aus, dass viele Reisende freiwillig einen Corona-Test machen werden. Laut Gesundheitsminister Jens Spahn wird noch diese Woche ein Corona-Test für Einreisende aus Risikogebieten zur Pflicht. Dazu laufen momentan Abstimmungen mit den Bundesländern. Es könne künftig Stichproben geben, ob es dabei zu Verstößen komme, sagt der Sprecher des Innenministeriums. Flächendeckende Überprüfungen seien aber nicht praktikabel.

12.20 Uhr - Die Bundesregierung kann sich eine Maskenpflicht an Schulen vorstellen. Das wäre eine "vernünftige Überlegung", sagt eine Regierungssprecherin. Es müsse schlüssige Hygienekonzepte geben, für die allerdings die Länder zuständig seien.

11.40 Uhr - Demonstrationen wie am Wochenende in Berlin sind nach Einschätzung der Bundesregierung eine Gesundheitsgefahr. Es habe massive Verstöße gegen die geltenden Hygieneregeln gegeben, sagt eine Regierungssprecherin. Das sei nicht akzeptabel. Gleichwohl sei das Versammlungsrecht ein hohes Gut, ergänzt ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Vorgaben zum Infektionsschutz müssten in der Pandemie aber eingehalten werden.

11.20 Uhr - Im südfranzösischen Nizza müssen Schutzmasken künftig auch an vielen Orten im Freien getragen werden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dazu zählen auch Abschnitte der bei Touristen beliebten Strandmeile Promenade des Anglais, wie Bürgermeister Christian Estrosi mitteilt. Nizza zieht damit mit mehreren anderen großen französischen Städten gleich, die ebenfalls eine Maskenpflicht an vielen Orten unter freiem Himmel angeordnet haben.

10.15 Uhr - Der norwegische Kreuzfahrtbetreiber Hurtigruten stellt nach dem Ausbruch des Coronavirus auf einem seiner Schiffe bis auf weiteres alle Fahrten ein. Mindestens 40 Passagiere und Crewmitglieder der "Roald Amundsen" waren zuvor positiv auf das Virus getestet worden.

09.55 Uhr - In Spanien ist der internationale Tourismus im Juni nahezu komplett zum Erliegen gekommen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat kamen 98 Prozent weniger Reisende in das Land, wie die Nationale Statistikbehörde mitteilt. Im ersten Halbjahr zählte Spanien demnach etwa 10,8 Millionen Besucher aus dem Ausland. Das seien rund 72 Prozent weniger gewesen als im gleichen Zeitraum 2019.

09.32 Uhr - Aida stoppt den Neustart von Kreuzfahrten. Wie die Muttergesellschaft Carnival mitteilt, wurden die geplanten Kurzreisen zwischen dem 5. und 12. August abgesagt. Notwendige Genehmigungen stünden noch aus.

08.54 Uhr - Bundesfinanzminister Olaf Scholz spricht sich gegen eine Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung aus. "Wichtig ist, dass man am Anfang sagt, wann Schluss ist", zitiert der SWR den SPD-Politiker. Man habe lange darüber diskutiert. Die positiven Konjunktur-Effekte, die die befristete Mehrwertsteuersenkung ausgelöst habe, brauche die Wirtschaft jetzt. Die Menschen sollten jetzt kaufen und Investitionen nicht auf die lange Bank schieben. Deutschland spüre bereits eine leichte wirtschaftliche Erholung - dies müsse verstärkt werden. Würde die Mehrwertsteuersenkung noch einmal verlängert, würde dieser Effekt "konterkariert".

08.20 Uhr - Die Pflicht zum Coronatest für Einreisende aus Risikogebieten kommt nach den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn noch im Laufe dieser Woche. Es gebe erste Entwürfe, sagte er im ARD-Morgenmagazin. "Wir wollen das gut abstimmen mit den Ländern." Bis zur Testpflicht gelte die Pflicht zu einer zweiwöchigen Quarantäne für Einreisende aus Risikogebieten.

07.41 Uhr - Die polnischen Behörden wollen ab dieser Woche in Geschäften kontrollieren, ob sich Kunden und Mitarbeiter an die Maskenvorschriften halten. Das kündigt Gesundheitsminister Lukasz Szumowski im öffentlichen Rundfunk an.

06.22 Uhr - Indien meldet 52.972 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Insgesamt sind in dem Land mit der weltweit zweithöchsten Bevölkerungszahl damit bislang 1,8 Millionen Corona-Fälle bestätigt, wie Daten des Gesundheitsministeriums zeigen. Die Zahl der Toten steigt demnach um 771 auf 38.135.

05.23 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 509 neue bestätigte Coronavirus-Infektionen. Die Gesamtzahl der Fälle in Deutschland steigt damit auf 210.402. Die Zahl der Todesfälle legt den Daten zufolge um sieben auf 9148 zu.

04.41 Uhr - In den USA steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters binnen 24 Stunden um mindestens 45.688 auf 4,68 Millionen. Mindestens 420 Menschen sind am Sonntag an den Folgen der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Zahl tödlich verlaufender Ansteckungen klettert auf 155.343.

03.32 Uhr - Laut einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters sind weltweit mehr als 17,96 Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert und 685.206 sind mit oder an den Folgen des Erregers gestorben. Die meisten Fälle und Todesopfer melden die USA, gefolgt von Brasilien und Indien.

01.16 Uhr - Großbritannien führt Covid-19-Schnelltests ein. Innerhalb von 90 Minuten könne das Virus nachgewiesen werden, erklärt der britische Gesundheitsminister Matt Hancock. Rund 5,8 Millionen DNA- und 450.000 Abstrichtests sollen zur Verfügung stehen. "Die Tatsache, dass diese Tests sowohl Grippe als auch Covid-19 erkennen können, wird im Winter hilfreich sein, damit Patienten den richtigen Rat befolgen können, um sich und andere zu schützen", erklärt Hancock. Das britische Gesundheitssystem ist durch den Ausbruch der Pandemie stark belastet. Mehr als 46.000 Menschen sind bislang an den Folgen des Virus verstorben.

00.33 Uhr - Brasilien verzeichnet nach Angaben des Gesundheitsministeriums 25.800 bestätigte Coronavirus-Infektionen sowie weitere 541 Todesfälle in den vergangenen 24 Stunden. Das lateinamerikanische Land registriert seit Beginn der Pandemie mehr als 2,73 Millionen Fälle des Virus und die offizielle Zahl der Todesopfer steigt offiziellen Angaben zufolge auf 94.104.

00.01 Uhr - Der Reisebüro-Verband VUSR spricht sich angesichts der Corona-Infektionen auf Kreuzfahrtschiffen für eine allgemeine Testpflicht aus. "Es sollte für den Kreuzfahrtgast eine Testpflicht vor dem Antritt der Reise geben", sagt Marija Linnhoff, Vorsitzende des Verbands unabhängiger selbstständiger Reisebüros, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Die Kosten sollten von den Gästen selbst getragen werden: Wer sich eine Kreuzfahrt leisten könne, könne sich auch einen Test leisten, erklärt Linnhoff. Der Verband fordert zudem einen verpflichtenden Corona-Test für Urlaubsrückkehrer, "egal in welcher Region sie waren", so die Vorsitzende des Verbandes.

rtr

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