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Newsticker Corona: US-Armee droht Impfverweigerern mit Entlassung

Newsticker Corona: US-Armee droht Impfverweigerern mit Entlassung
15.09.2021 12:03:03

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

12.00 Uhr - Soldaten der US-Armee, die Corona-Impfungen verweigern, droht die Entlassung. "Es ist buchstäblich eine Frage von Leben und Tod für unsere Truppen, ihre Familien und die Gemeinden, in denen wir leben", sagt General Raymond Scott Dingle, der oberste Mediziner der Armee (Surgeon General of the Army). Soldaten können jedoch aus "legitimen medizinischen, religiösen oder administrativen Gründen" eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Die Armee gehe nun davon aus, dass alle ihre aktiven Einheiten bis zum 15. Dezember 2021 und die Mitglieder der Reserve und der Nationalgarde bis zum 30. Juni nächsten Jahres vollständig geimpft sein werden.

11.20 Uhr - Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht will mehr Therapiemöglichkeiten für junge Menschen schaffen. "Kinder und Jugendliche schultern seit Beginn der Pandemie besonders viel, sie leiden unter Ängsten, Einsamkeit und Bewegungsmangel", sagt Lambrecht in Berlin. Die schweren Zeiten der Lockdowns wirkten nach. Freie Plätze für Psychotherapien seien schwer zu finden, dies müsse sich ändern. "Das ist eine Aufgabe, der wir uns annehmen müssen. Es ist ganz wichtig, dass Eltern, Kinder und Jugendliche diese Möglichkeit haben, dass sie Plätze finden." Möglich seien finanzielle Hilfen, Erhöhungen von Budgets sowie ein Ausbau von Vorsorgeuntersuchungen.

10.27 Uhr - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert erneut zum Impfen auf und verweist auf die laufende bundesweite Kampagne "Hier Wird Geimpft". "Aktuell ist es besonders einfach, sich impfen zu lassen", schreibt der CDU-Politiker auf Twitter. "Überall im Land gibt es niedrigschwellige Angebote." Aktuell haben laut Spahn 62,4 Prozent oder 51,9 Mllionen Menschen in Deutschland den vollen Impfschutz, 66,7 Prozent oder 55,5 Millionen sind mindestens einmal geimpft.

09.40 Uhr - Die EU-Kommission will weitere 200 Millionen Impfdosen an Drittstaaten spenden. Dies kündigt Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in ihrer Rede zur Lage der Union an. Zugleich mahnte sie, in Europa müsse die Impfkampagne an Fahrt weiter aufnehmen. Sonst drohe eine "Pandemie der Ungeimpften".

07.50 Uhr - Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek will ein gemeinsames Vorgehen der Länder bei der Streichung des Entgeltersatzes für Ungeimpfte vereinbaren. Es gebe die Regel im Bundesinfektionsschutzgesetz, wonach der Anspruch auf Entschädigung entfällt, wenn eine öffentlich empfohlene Impfung möglich ist, sagt der CSU-Politiker in der ARD. "Es geht jetzt um das Datum, wann man die (Regel) gemeinsam umsetzt." Es sei genügend Impfstoff da. "Jedem, dem es zumutbar ist und wo keine gesundheitlichen Gründe dagegen sprechen, kann sich impfen lassen und damit auch die Quarantäne vermeiden."

05.35 Uhr - In Japan stehen einem Medienbericht zufolge die Bänder in einem Suzuki-Werk in Shizuoka wegen eines Corona-Ausbruchs still. Das Unternehmen werde je nach Entwicklung der Ansteckungen entscheiden, ob die Produktion ab frühestens Freitag wieder aufgenommen werden könne, berichtet die Zeitung "Nikkei".

04.24 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 12.455 neue Positiv-Tests. Das sind 1110 weniger als am Mittwoch vor einer Woche, als 13.565 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 77,9 von 81,1 am Vortag. 83 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 92.769. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 4,1 Millionen Corona-Tests positiv aus.

01.00 Uhr - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi kritisiert das Vorhaben mehrerer Bundesländer, die Lohnfortzahlung für Ungeimpfte in Quarantäne zu beenden. Aus Sicht der Gewerkschaft sei es falsch zu versuchen, eine "Impfpflicht durch die Hintertür einzuführen", sagt der Gewerkschaftsvorsitzende Frank Werneke den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochausgaben). "Die Politik steht im Wort, dass Impfen freiwillig bleiben soll." Die von Arbeitgeberverbänden und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ausgelöste Debatte zur Streichung des Entgeltersatzes sei kontraproduktiv, verlagere die Konflikte in Betriebe und Belegschaften und sorge für Verunsicherung.

rtr

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