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Newsticker Corona: US-Behörde rät von Reisen an Thanksgiving ab

Newsticker Corona: US-Behörde rät von Reisen an Thanksgiving ab

WKN: 903869 ISIN: JP3305950002 CORONA CORP

19.11.2020 18:11:00

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

17.52 Uhr - Die US-Seuchenkontrollbehörde CDC rät von Reisen während des verlängerten Thanksgiving-Wochenendes ab. Sie betont, dass es sich zwar um keine verpflichtende Anordnung handle, wohl aber um eine "starke Empfehlung". Grund sei die Besorgnis, dass sich das Coronavirus an Reiseknotenpunkten wie Busbahnhöfen und Flughäfen ausbreiten könnte. Thanksgiving ist für viele Amerikaner der wichtigste Feiertag und Anlass für Familienbesuche- und Feiern. Dieses Jahr fällt der Tag auf den 26. November.

17.13 Uhr - Das italienische Gesundheitsministerium meldet 36.176 Neuinfektionen und 653 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Am Vortag waren es knapp 1900 Neuansteckungen weniger, aber 100 Todesfälle mehr. Insgesamt verzeichnet das früh von Corona getroffene Land seit dem ersten Ausbruch im Februar rund 1,3 Millionen Infektionen und 47.870 Todesfälle.

15.02 Uhr - Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in deutschen Krankenhäusern steigt weiter leicht. Nach Angaben des sogenannten Divi-Register werden derzeit 3592 Corona-Intensivpatienten behandelt. Vor zwei Tagen hatte die Zahl noch bei 3518 gelegen. Die Zahl der freien Intensivbetten sank von 6518 am Dienstag auf 6285 am Donnerstag. Die Werte verändern sich zeitversetzt zur Zahl der Neuinfektionen, weil schwere Krankheitsverläufe meist erst zwei bis vier Wochen nach der Ansteckung auftreten.

14.32 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert die Bürger zu einer weiteren Kontaktreduzierung auf, um die Corona-Neuinfektionen zu reduzieren. Man solle auf alle nicht notwendigen Kontakte derzeit verzichten, sagt sie in einem Bürgerdialog. Sie hoffe, dass der Einsatz von Schnelltests mehr Sicherheit in Pflegeheimen bringe.

11.40 Uhr - Das in Dänemark bei Nerzen festgestellte neuartig mutierte Coronavirus ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums "aller Wahrscheinlichkeit nach" ausgerottet. Das Ministerium in Kopenhagen beruft sich in einer Mitteilung auf entsprechende Erkenntnisse des Staatlichen Serum-Insituts. Demnach sind seit dem 15. September keine Infektionen mit dem sogenannten Cluster-5-Virus mehr festgestellt worden.

10.44 Uhr - RKI-Präsident Lothar Wieler sieht keine Veranlassung, Schulen und Kitas generell zu schließen. "Wir können das managen", sagt Wieler in Berlin. Die Inzidenzen bei Kindern unter zwölf Jahren seien niedriger als in anderen Altersgruppen. Kinder liefen dem Infektionsgeschehen eher hinterher. "Wir konnen das kontrollieren", betont Wieler und fügt hinzu, Voraussetzung sei, dass "die schlauen Konzepte", die die Schulen entwickelt hätten, auch umgesetzt würden.

10.35 Uhr - Für RKI-Präsident Lothar Wieler sind die jüngsten Entwicklungen bei der Herstellung eines Impfstoffs "extrem ermutigende und extrem positive Nachrichten". Er sei überrascht, dass es derart schnell Ergebnisse gebe, sagt Wieler in Berlin. Klar sei, in dem Moment, in dem ein Impfstoff zugelassen sei, könne die Pandemie deutlich besser kontrolliert werden. Ein Impfstoff wäre eine "ganz hervorragende Waffe".

10.16 Uhr - "Wir sind noch lange nicht über den Berg", sagt der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, in Berlin. "Durch die hohen Fallzahlen ist es möglich, dass manche Kliniken an ihre Grenze kommen." Es könne passieren, dass Patienten nicht mehr optimal versorgt würden. Ziel sei weiterhin, die Zahl der Neuinfektionen einzudämmen. Er sei optimistisch, dass dies gelinge. "Dazu können wir alle beitragen", sagt Wieler und nennt drei Bedingungen: Die Hygieneregeln müssten eingehalten, Kontakte auf ein Mindestmaß reduziert werden, und bei Symptomen müsse der Betroffene mindestens fünf Tage zu Hause bleiben. "Lassen Sie uns diese Zeit gemeinsam durchstehen."

10.15 Uhr - Nach Angaben eines Vertreters der EU-Kommission können Corona-Warnapps aus sieben Staaten der Europäischen Union miteinander Daten austauschen. Dies gelte derzeit für die Warnapps aus Deutschland, Dänemark, Lettland, Italien, Spanien, Irland und Kroatien. Ziel sei, den Datenaustausch zwischen weiteren Staaten zu ermöglichen.

10.06 Uhr - Ute Rexroth vom Robert-Koch-Institut betont in Berlin, die angeordneten Einschränkungen wirkten. Deutschland sei "auf dem richtigen Weg". Trotz einer leichten Entspannung seien die Zahlen aber nach wie vor zu hoch.

10.01 Uhr - Der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, bezeichnet die Lage als "weiterhin ernst, sehr ernst". Das Infektionsgeschehen scheine sich zwar zu stabilisieren, "die Zahlen steigen nicht weiter, das ist eine gute Nachricht", sagt Wieler in Berlin. "Wir wissen aber nicht, ob das eine Trendwende ist, das müssen wir noch abwarten." Zudem steige die Zahl der Intensivpatienten, und auch die Zahl der Todesfälle sei weiterhin "sehr hoch".

09.45 Uhr - In Tschechien verzeichnet das Gesundheitsministerium 5515 weitere Ansteckungsfälle binnen 24 Stunden. Das ist der höchste Wert seit dem 13. November, aber nur ein Drittel der Ende Oktober und Anfang November gemeldeten Spitzenwerte. Insgesamt verzeichnet das Land mit seinen 10,7 Millionen Einwohnern mehr als 475.000 Ansteckungsfälle. Die Zahl der Todesfälle stieg um 66 auf 6740. Tschechien ist eines der am stärksten von der zweiten Corona-Welle betroffene Land in Europa. Zuletzt gab es aber eine Abwärtstendenz bei den Neuinfektionen.

09.30 Uhr - In Russland ist die Zahl der Infektionsfälle auf über zwei Millionen gestiegen. Die Gesundheitsbehörden melden 23.610 Neuinfektionen und 463 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus binnen 24 Stunden - beides neue Höchstwerte. Allein in Moskau wurden knapp 6500 neue Ansteckungsfälle nachgewiesen, die Hauptstadt ist die am stärksten betroffene Region in dem Land. Weltweit verzeichnet Russland mit seinen rund 145 Millionen Einwohnern die fünfthöchste Infektionszahl nach den USA, Indien, Brasilien und Frankreich.

05.25 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet mit 22.609 Neuinfektionen rund 5000 mehr als am Vortag. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen steigt demnach auf 855.916. Den Daten zufolge starben 251 weitere Menschen an oder mit dem Virus. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich somit auf 13.370.

02.27 Uhr - Das brasilianische Gesundheitsministerium meldet 34.091 zusätzliche bestätigte Fälle. Das lateinamerikanische Land verzeichnet seit Beginn der Pandemie damit mehr als 5,9 Millionen Coronavirus-Infektionen. Die Zahl der Todesfälle steigt offiziellen Daten zufolge binnen 24 Stunden um 756 auf 167.455.

01.40 Uhr - In den USA sind nach Zählung der Nachrichtenagentur Reuters bislang mehr als 250.000 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. In den vergangenen sieben Tagen meldeten die Vereinigten Staaten im Durchschnitt täglich 1176 Tote - mehr als die täglichen Todesfälle aus Indien und Brasilien zusammen. Indien und Brasilien sind nach den USA am stärksten von der Pandemie betroffen. Die Zahl der mit dem Virus ins Krankenhaus eingelieferten Personen stieg bis Mittwochnachmittag auf mindestens 78.630, den höchsten Stand seit dem Ausbruch des Virus. Täglich meldet die USA rund 158.000 Neuinfektionen.

00.01 Uhr - Wegen der Virus-Pandemie fordern Politiker und die Polizeigewerkschaft in diesem Jahr ein Verbot von Feuerwerkskörpern an Silvester. "Das Silvesterfeuerwerk muss in diesem Jahr coronabedingt ausfallen. Zu Silvesterböllern gesellen sich rasch Alkohol, Personengruppen und Partystimmung", sagt der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt der Zeitung "Bild" (Donnerstagsausgabe). Das sei aber nicht angesagt. Auch der CSU-Bundestagsabgeordnete Michael Kuffer ist der Meinung, dass dieses Jahr "Silvester-Böllerei und Feuerwerk verboten werden" müssten. Wegen der aufgeheizten Stimmung im Land sei es zu gefährlich, wenn Leute auch noch mit Sprengstoff durch die Straßen laufen würden. Der Nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) sprach sich ebenfalls gegen Böller und Raketen an Silvester aus. Die Entscheidung liege aber bei den Kommunen.

rtr

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