Der KI-Boom hebt die Halbleiterbranche auf ein neues Niveau. Mit Rekordinvestitionen in Rechenzentren und Chip-Fertigung stößt der technologische Fortschritt an physikalische Grenzen. Besonders profitieren jetzt jene Unternehmen, deren Schlüsseltechnologien kaum ersetzbar sind – und die damit im Zentrum des globalen KI-Wettrennens stehen.

Rechenleistung ist längst zum entscheidenden Rohstoff der digitalen Welt geworden. Ob autonomes Fahren, Sprachmodelle, industrielle Automatisierung oder medizinische Diagnostik: Überall steigt der Bedarf an immer leistungsfähigeren Chips, höherem Datendurchsatz und extrem schnellen Speichern. Die Folge sind Investitionen in bislang kaum gekanntem Ausmaß. Allein die großen US-Technologiekonzerne planen, in den kommenden Jahren Hunderte Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren, Serverfarmen und Halbleiterinfrastruktur zu stecken.


Dieser Investitionsboom verändert die gesamte Chipbranche. Hersteller stoßen zunehmend an physikalische und produktionstechnische Grenzen. Transistoren, die kleinsten Bausteine moderner Grafik- und KI-Chips, sind heute nur noch wenige Nanometer groß – in etwa so groß wie Strukturen im menschlichen Erbgut. Mit jeder weiteren Generation steigt der technische Aufwand exponentiell. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Hochleistungsspeichern wie HBM (High Bandwidth Memory), ohne die moderne KI-Systeme nicht funktionsfähig wären. Engpässe in der Fertigung treiben Preise, Margen und die Bedeutung einzelner Schlüsseltechnologien nach oben.

Besonders profitieren in diesem Umfeld jene Unternehmen, deren Technologien kaum ersetzbar sind. Denn je komplexer die Produktionsprozesse werden, desto geringer wird die Zahl der Anbieter, die diese Anforderungen überhaupt noch erfüllen können. Genau hier entstehen enorme Wettbewerbsvorteile – und attraktive Chancen für Anleger, die frühzeitig auf die richtigen Akteure setzen.

Ein Paradebeispiel dafür ist ASML. Der niederländische Konzern ist weltweit der einzige Hersteller von hochmodernen Lithografie-Anlagen, mit denen sich die extrem feinen Strukturen moderner KI-Chips auf Siliziumscheiben übertragen lassen. Ohne diese Maschinen kommt kein führender Chip-Produzent aus. Die neueste Generation der Anlagen kostet bis zu 350 Millionen US-Dollar pro Stück und ist dennoch auf Jahre hinaus gefragt. Branchenführer wie TSMC, Samsung, SK Hynix oder Micron setzen auf die Technologie von ASML, um Hochleistungsprozessoren und den für KI unverzichtbaren HBM-Speicher in Serie zu fertigen. Entsprechend voll ist das Auftragsbuch – und entsprechend groß die strategische Bedeutung des Konzerns für die gesamte Branche.

Doch der KI-Boom hebt nicht nur ASML. Wer wissen möchte, welche drei weiteren Top-Werte neben ASML besonders stark von der aktuellen Investitionswelle in der Chipindustrie profitieren – und mit welchem Index Anleger gebündelt und breit gestreut auf den Halbleiter-Megatrend setzen können, findet die Antworten in der aktuellen Ausgabe von BÖRSE ONLINE. 

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