Der Öffentliche Investitionsfonds von Saudi-Arabien hat nach eigenen Angaben eine Beteiligung von 8,2 Prozent an der weltgrößten Kreuzfahrtreederei Carnival mit Sitz im Miami im US-Bundesstaat Florida und in britischen Southampton erworben. Carnival leidet massiv unter dem Coronavirus, das Geschäft ist fast vollkommen zusammengebrochen. Die Aktie hat ein wahres Blutbad erlebt und über 80 Prozent verloren. Dieses niedrige Kursniveau hat offenbar die Saudis angezogen. Erst vor ein paar Tagen hat Carnival mehrere Milliarden US-Dollar bei Investoren durch neue Aktien sowie Anleihen und Wandelanleihen eingesammelt: Der saudische Fonds ist unter anderem auch an dem Fahrtenvermittler Uber und dem E-Autobauer Tesla beteiligt.

rtr