Weniger heftig als bei Gold fiel die Korrektur beim Silberpreis ab. Das Edelmetall hielt sich mit dem Tief vom Ende November leicht über der Unterstützung, die sich durch das Viermonatstief 21,66 Dollar vom September ergibt. Mittlerweile ging es bereits wieder um gut zwei Dollar oder fast zehn Prozent nach oben

Das hat dem Mitte November vorgestellten Silber-Inliner SB6DFB sehr gut getan hat: der Schein notiert bei einem Buchgewinn von 50 Prozent und steigt um weitere 135 Prozent, wenn Silber bis zum 19. Februar 2021 zwischen 21 und 29 Dollar bleibt. Der Gewinn wird laufen gelassen und ein erster Stop loss bei 1,45 Euro platziert. Bei der frischen Position verlängern wir die Laufzeit um einen Monat und gehen mit der um einen Dollar ausgeweiteten Spanne etwas gen Süden. Auf Sicht von gut drei Monaten kann sich das ausgewählte Papier in etwa verdoppeln, wobei derzeit die obere Schwelle die nähere ist.

Sie liegt bei 28 Dollar und damit über wichtigen Widerständen: um 25,50 Dollar verläuft ein viermonatiger Abwärtstrend und bei etwa 26,80 Dollar liegt die 61,8-Prozent-Fibonacci-Marke der August-September-Abwärtswelle. Auf die untere 19er-Schwelle müsste man Acht geben, sofern Silber erstmals wieder seit Mitte Juli im Umfeld der 20er-Zone notiert. Der erste Stopp liegt bei 1,75 Euro.



Name Silber-Inline-Optionsschein
WKN SB6FCV
Aktueller Kurs 4,90 € / 5,10 €
Schwellen 19,00 $ / 28,00 $
Laufzeit 19.03.21
Stoppkurs 1,75 €
Zielkurs 10,00 €
Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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