Star-Investor Michael Burry, bekannt für seine legendäre Wette gegen den US-Immobilienmarkt, verschärft seine Kritik am KI-Boom – und wettet gegen dessen Profiteure.

Star-Investor Michael Burry ist kein KI-Enthusiast. „Das Ende ist nah. Tanzend mit dem Teufel im blassen Mondlicht", schrieb Burry auf dem sozialen Netzwerk X – in Anlehnung an die berühmte Zeile, die Jack Nicholson als Joker in Tim Burtons Batman von 1989 spricht.

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Star-Investor Burry warnt: “Das Ende ist nah”

Dem Joker-Posting legte Burry Bloomberg-Charts bei, die seine Skepsis gegenüber dem KI-Boom untermauern. Der erste, unter Berufung auf die UBS, zeigt, dass KI-Halbleiteraktien sowohl die Hyperscaler, die die KI-Infrastruktur finanzieren, als auch einen breiten Korb an KI-Profiteuren deutlich outperformen. Damit will Burry offenbar auf strukturelle Ungleichgewichte im KI-Sektor hinweisen – und auf die Gefahr eines überhitzten Marktes.

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Burry warnt: KI-Halbleiteraktien outperformen Hyperscaler, die die KI-Infrastruktur finanzieren, deutlich
Screenshot X
Burry warnt: KI-Halbleiteraktien outperformen Hyperscaler, die die KI-Infrastruktur finanzieren, deutlich

KI-Aktien: Burry sieht Parallelen zur Dotcom-Blase

Burry schrieb schon zuvor in einem Substack-Beitrag, dass die Bewegungen in diesen Sektoren verdächtig den Mustern der Dotcom-Blase von 2000 ähneln würden. Der aktuelle, fast parabolische Anstieg vieler Technologie- und Halbleiteraktien habe die Bewertungen auf ein Niveau getrieben, das nicht mehr nachhaltig sei, so Burry. „Wir erleben Geschichte. An der Börse ist das nichts Gutes", meint der Starinvestor.

Burrys Warnung hat Gewicht in der Finanzwelt: Der US-amerikanische Hedgefondsmanager wurde dadurch berühmt, dass er als einer der Ersten das Platzen der US-Immobilienblase und die Finanzkrise 2008 voraussah - und mit den entsprechenden Wetten Milliardengewinne einfuhr.

Weiterführende Links

Burry wettet gegen Nvidia, Micron und SOXX

Nun wettet Burry als antizyklischer Investor auch gegen die KI-Profiteure: Mit Short-Positionen auf Nvidia, Applied Materials, Caterpillar, Micron und den Halbleiter-ETF SOXX hat er sich die Unternehmen bzw. Werte ausgesucht, die gerade vom KI-Enthusiasmus nach oben getrieben werden.

Ob er mit seiner Einschätzung richtig liegt, ist allerdings noch völlig offen: Bisher zeigen sich die meisten Analysten bei den Werten optimistisch und die KI-Euphorie ist nach wie vor ungebrochen. 

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Micron Technology (WKN: 869020)
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Häufige Fragen

Wer ist Michael Burry?

Michael Burry ist ein US-amerikanischer Investor, Hedgefondsmanager und ausgebildeter Arzt, der vor allem dadurch berühmt wurde, dass er als einer der Ersten das Platzen der US-Immobilienblase und die Finanzkrise 2008 voraussah. Seine Geschichte wurde im Bestseller und Hollywood-Film „The Big Short“ weltbekannt. Burry gilt als antizyklischer Investor - er sucht nach unterbewerteten Unternehmen und geht Wetten (Short-Positionen) gegen den Gesamtmarkt oder bestimmte Hypes ein.

Warum warnt Michael Burry vor einem Crash der KI-Aktien?

Burry sieht in den aktuellen Bewertungen von KI- und Halbleiteraktien strukturelle Ungleichgewichte und gefährliche Parallelen zur Dotcom-Blase von 2000. Den fast parabolischen Kursanstieg vieler Titel hält er für nicht mehr nachhaltig.

Gegen welche Unternehmen hat Michael Burry Short-Positionen aufgebaut?

Burry setzt mit Short-Positionen auf fallende Kurse bei Nvidia, Applied Materials, Caterpillar, Tesla sowie dem Halbleiter-ETF SOXX – allesamt Profiteure des KI-Booms.

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