Das Plus fiel größer aus als von Analysten erwartet. Es ist nun das dritte Mal, dass das Sprint-Ergebnis hinzugerechnet wird. Das bereinigte Betriebsergebnis stieg um mehr als das Doppelte auf 6,75 Milliarden Dollar.

An der Börse enttäuschte T-Mobile US trotzdem. Die Aktie gab nachbörslich mehr als zwei Prozent nach.

"Diese Ergebnisse zeigen, dass wir an der Konkurrenz vorbeiziehen", sagte Firmenchef Mike Sievert. Das Unternehmen aus Bellevue im US-Bundesstaat Washington macht seit Jahren mit einer aggressiven Preispolitik, Investitionen und Marketing Jagd auf die beiden Wettbewerber AT&N und Verizon. Im vierten Quartal gewann T-Mobile US 824.000 Vertragskunden und damit mehr als AT&T oder Verizon. T-Mobile US kam zu Gute, dass in der Corona-Krise mehr Menschen Telekommunikationsdienste nutzen, um miteinander in Kontakt zu bleiben und um von zu Hause zu arbeiten. Für zusätzliche Kaufimpulse sorgte Apples neues iPhone.

Der Mutterkonzern Deutsche Telekom gibt am 26. Februar Einblick ins Geschäftsjahr 2020.

rtr