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Thorsten Polleit: "Verwundbarkeit der Finanzmärkte nimmt zu"

Thorsten Polleit:
20.07.2020 04:10:09

Gold bleibt als Krisenwährung gefragt. Der Weltgoldpreis ist auf neuem Allzeithoch und liegt weit über der bisherigen Rekordmarke.


In Kooperation mit Börsen Radio Network AG

Thorsten Polleit: "Es ist damit zu rechnen, dass die nächste Bewegung im Goldmarkt Kurs nimmt die Marke von 1.900 Dollar pro Feinunze zu knacken." Für den hohen Goldpreis gibt es 3 Gründe: Niedrige Zinsen sorgen für geringe Preise bei der Goldhaltung, die Geldmengen steigen drastisch und schmälern somit die Kaufkraft der offiziellen Währungen und die Verwundbarkeit der Finanzmärkte nimmt zu. "Zusammengenommen werden diese Faktoren ausreichen, um den Goldpreis in den nächsten Quartalen weiter steigen zu lassen." Ist die EZB mit ihrer Geldpolitik auf den Spuren der Reichsbank? "Die Geldpolitiker versuchen mit dem Ausweiten der Geldmenge das politische Projekt Euro über Wasser zu halten. Das birgt natürlich die Gefahr, dass die Kaufkraft des Euro letztlich stark herabgesetzt wird."


Bildquelle: Polleit & Riechert

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