Bei diesem Hersteller von Baumaschinen ist gerade eine Übernahmespekulation geplatzt. Die Aktie hat in der Folge deutlich korrigiert. Risikobereite Anleger nutzen die tiefen Kurse.
Als Börsianer noch darüber rätselten, wie hoch ein mögliches Übernahmeangebot ausfallen könnte, platzte die Spekulation abrupt. Die Familienaktionäre des Baumaschinenherstellers, die rund 60 Prozent der Anteile halten, konnten sich mit dem potenziellen Käufer aus Korea nicht einigen. Die Übernahmefantasie verflog – und mit ihr ein Großteil der Kursgewinne.
Auf dem aktuellen Niveau jedoch erscheint die Aktie trotz der konjunkturell anspruchsvollen Lage wieder attraktiv. Die Redaktion sieht ein Kurspotenzial von rund 50 Prozent. Denn das Unternehmen blickt auf eine fast 100-jährige Historie zurück: Schon vor Jahrzehnten entwickelte der Konzern die erste Rüttelmaschine. Heute zählt er mit rund 300 Produktgruppen, insbesondere im Segment der Kompaktmaschinen, zu den führenden Ausrüstern von Bauunternehmen und Kommunen weltweit.
Wachsen oder gekauft werden
Für die Aktie gibt es zwei zentrale Kurstreiber: das Erreichen der eigenen Langfristziele oder eine Übernahme. Beide Szenarien würden zu unterschiedlichen Kursverläufen führen. Im Falle einer Übernahme dürfte es schnell und kräftig nach oben gehen. Ohne Übernahmeofferte wäre der Anstieg vermutlich langsamer, langfristig könnte das Potenzial dann sogar noch größer ausfallen. Der Konzern hat seine Kostenbasis gesenkt und dürfte in der nun schlankeren Struktur besonders von staatlichen Infrastrukturprogrammen profitieren. Selbst vorsichtige Analysten gehen davon aus, dass das Ertragstief durchschritten ist, und halten eine Verdopplung der Gewinne bis 2027 im Vergleich zum Tiefpunkt 2024 für möglich.
Die Perspektive ist überzeugend: Erreicht das Unternehmen bis 2030 sein Langfristziel von vier Milliarden Euro Umsatz bei einer Marge von elf Prozent, ergäbe sich ein Ergebnis je Aktie von deutlich über vier Euro. Daraus ließe sich ein langfristiges Kurspotenzial ableiten, das einer Verdopplung innerhalb der kommenden fünf Jahre entspricht.
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