Die für einen US-Präsidenten ungewöhnlichen Angriffe auf die politisch unabhängige Notenbank gipfelten unlängst in der Aussage Trumps, dass er Fed-Chef Jerome Powell ablösen könne. Powell hat angesichts der mit den von Trump angefachten Handelskonflikten einhergehenden Unsicherheit und der weltweiten Konjunkturabkühlung Bereitschaft zu einer Zinssenkung signalisiert. Investoren rechnen für den am Mittwoch kommender Woche anstehenden Fed-Beschluss mit einem Schritt nach unten um einen Viertel Prozentpunkt. Nach einer Reihe von Erhöhungen und einer anschließenden Pause liegt der Leitzins derzeit in einer Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent.

rtr