CRASHGEFAHR

Viel mehr Schulden als während der Finanzkrise: Warum den Aktien ein heftiger Crash droht

Viel mehr Schulden als während der Finanzkrise: Warum den Aktien ein heftiger Crash droht
18.11.2019 02:45:00

Weltweit wachsen die Schulden kräftig. Die Verschuldung liegt mittlerweile sogar deutlich über dem Niveau der Finanzkrise. Von Matthias Fischer

Nach Daten der Ratingagentur Independent Credit View (I-CV) steigt die Verschuldung weltweit immer stärker an. Mittlerweile liegt demzufolge die globale Verschuldung von Haushalten, Unternehmen und Staaten bei 238 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Zum Vergleich: Die Staatsverschuldung von Griechenland lag im Jahr 2018 bei 181 Prozent des BIP. Laut Daten von I-CV hatte die globale Verschuldung im Jahr 2008 - als die Finanzkrise heftig wütete und weltweit die Aktienkurse in den Abgrund zog - bei 185 Prozent des BIP gelegen. Laut der "Börsen-Zeitung" warnt die Ratingagentur mit Sitz in Zürich vor einer "weiterhin imminenten Gefahr" von Fehlallokationen und Blasenbildung.

Die steigende Verschuldung liegt laut I-CV vor allem an Schwellenländern wie Brasilien, Chile oder Peru. Dagegen konstatieren die Schweizer bei Industrienationen eher eine Tendenz zum Schuldenabbau (allerdings mit Ausnahmen wie etwa den USA, Japan, Frankreich und Italien).

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Bildquelle: Shannon Stapleton/Reuters

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