SpaceX steht vor dem größten Börsengang der Geschichte. Doch wer nicht auf Elon Musk warten will, findet schon heute neben zahlreichen Satelliten-Aktien auch drei börsennotierte Unternehmen, die Raketen oder Mondlander bauen. Unternehmen mit Potenzial.
Der geplante SpaceX-Börsengang könnte zum größten IPO aller Zeiten werden: Anfang April soll die vertrauliche Anmeldung bei der SEC erfolgt sein, Ende Mai könnte der Prospekt kommen, Anfang Juni die Roadshow starten – ein Listing an der Nasdaq wäre dann im Juni oder Juli möglich. Im Raum steht eine Bewertung von bis zu 1,75 Billionen US-Dollar. Das ist spektakulär, aber vor allem ein Signal: Raumfahrt ist endgültig im Mainstream angekommen.
Die Branche boomt, die Startzahlen steigen rasant: 2025 gab es 324 Raketenstarts, 2015 waren es 86 – und für 2026 zeichnen sich bereits 370 Starts ab. Dazu kommen Rekordbudgets der Staaten: 2025 lagen die staatlichen Raumfahrtausgaben weltweit bei 137 Milliarden Dollar, ein großer Teil davon fließt in Verteidigung und Sicherheit. Genau dieser Mix aus Wachstum, strategischer Bedeutung und Geldzufluss macht Space-Aktien gerade so spannend.
Der unterschätzte Profiteur im SpaceX-Sog
Eine dieser Aktien ist Firefly Aerospace aus Cedar Park, Texas. Das Unternehmen ist erst seit rund acht Monaten an der Börse und notiert an der Nasdaq unter dem Kürzel FLY. Firefly positioniert sich mit der Alpha-Rakete im Markt für kleine Nutzlasten, also für Starts, die kurzfristig bis mittelfristig gebucht werden können – ein Angebot, das im wachsenden Markt immer gefragter ist, unter anderem auch beim US-Militär.
Der eigentliche Paukenschlag gelang Firefly jedoch im März 2025: Der Blue-Ghost-Mondlander setzte aufrecht und erfolgreich auf der Mondoberfläche auf – die erste vollständig geglückte private Mondlandung und zugleich die erste erfolgreiche aufrechte amerikanische Weichlandung seit den Apollo-Missionen. Damit bewies Firefly in einem einzigen Schritt, dass das Unternehmen nicht nur Starts beherrscht, sondern auch komplexe Landemissionen auf anderen Himmelskörpern – und damit „Launch“ und „Lunar Delivery“ aus einer Hand anbieten kann.
Zusätzlich arbeitet Firefly, an der neuen MLV-Rakete, um perspektivisch ins lukrative Mittelklasse-Segment aufzusteigen. Das kann die Wachstumskurve weiter beschleunigen: Für 2026 stellt das Unternehmen Umsätze von 420 bis 450 Millionen Dollar in Aussicht, bei einem Auftragsbestand von 1,4 Milliarden Dollar. Der SpaceX-IPO rückt die gesamte Branche ins Scheinwerferlicht – und Firefly zählt zu den Namen, die inhaltlich und strategisch am dichtesten an dieser Story dran sind.
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