Warum der Comstage Vermögensstrategie ETF überzeugt
· Börse Online Redaktion
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Einfach, transparent und flexibel - so wurde noch vor einigen Jahren für ETFs getrommelt. Doch inzwischen ist auch die ETF-Welt komplexer geworden. Allerdings bieten die ETF-Macher auch einfache Komplettlösungen an. Angefangen hat vor knapp zehn Jahren damit db X-trackers.
Im vergangenen Jahr ist ComStage nun nachgezogen. Mit dem ComStage Vermögensstrategie ETF bietet die Commerzbank-Tochter ein einfaches, aber überzeugendes Produkt an. Anleger, die eine Komplettlösung wünschen und sich nicht allzu sehr mit der Geldanlage beschäftigen wollen, finden hier ein gutes Produkt. Der ComStage ETF folgt festen Allokationsregeln und wird nicht aktiv auf Basis von Prognosen gesteuert. So vermeidet der ETF Fehlannahmen.
Das Multi-Asset-Portfolio besteht aus 60 Prozent Aktien, 30 Prozent Anleihen und zehn Prozent Rohstoffen. Investiert wird in elf unterschiedliche Com-Stage-ETFs. Der Aktienteil besteht aus sechs Indexprodukten, die Europa (15 %), die USA (15 %), Asien (10 %), die Schwellenländer (10 %) sowie Deutschland (DAX und MDAX) abbilden. Der Anleiheteil besteht zu jeweils zehn Prozent aus US-, Euro- sowie deutschen Anleihen. Die zehnprozentige Rohstoffkomponente wird über den Commerzbank Commodity ex Agriculture EW Index abgebildet. Er beinhaltet Edel- und Industriemetalle sowie den Energiesektor. Einmal im Jahr werden die Gewichtungen wieder auf die Ausgangsallokation zurückgesetzt. Dies sollte auch jeder Anleger in seinem selbst zusammengestellten Portfolio praktizieren. Ansonsten verschieben sich mit der Zeit die Gewichtungen der Anlageklassen sehr stark.
"Ohne Rebalancierung wäre die Aktienquote von 60 Prozent im Jahr 1989 auf beinahe 80 Prozent im Jahr 2000, also kurz vor dem Platzen der Technologieblase, angestiegen", weiß ComStage-Chef Thomas Meyer zu Drewer. Dies ist auf Fondsebene sogar steuerneutral.
Für das Dachfondsmanagement berechnet Com-Stage 0,25 Prozent. Hinzu kommen die ETF-Gebühren.
Fazit: Einfach und gut ist der Com-Stage ETF. Im ersten Jahr war die Performance sehr gut und die Volatilität gering. So einfach kann Geldanlage sein.
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