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BÖRSEN-TICKER

Wichtige Kursbewegungen: Dax grenzt Gewinne nach US-Inflationsdaten ein

Wichtige Kursbewegungen: Dax grenzt Gewinne nach US-Inflationsdaten ein
11.05.2022 14:58:00

Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

14.40 Uhr - Der deutsche Leitindex grenzt seine Gewinne nach Veröffentlichung der US-Inflationsdaten leicht ein und notiert nur noch 0,3 Prozent im Plus bei 13.579 Punkten. Die Rendite auf zehnjährige Anleihen zieht unterdessen leicht an auf 1,07 Prozent. Nach einer Phase rasanter Anstiege hat sich die Inflation in den USA erstmals seit August 2021 abgeschwächt.

11.20 Uhr - Trotz einer angehobenen Gewinnprognose steigen Anleger bei Ahold Delhaize aus. Die Aktien des niederländischen Supermarktkonzerns fallen an der Börse in Amsterdam um bis zu 5,0 Prozent. Die Marktbedingungen für den geplanten Börsengang der Online-Verkaufsplattform Bol.com seien nach wie vor ungünstig, konstatieren die Analysten von Jefferies. Zudem gehe die aktualisierte Jahresprognose auf die Stärke des US-Dollars und Rückstellungen zurück.

10.35 Uhr - Die Anleger von Swedish Match sind Feuer und Flamme für das Übernahmegebot des größeren Rivalen Philip Morris. Die Aktien des vor allem auf rauchfreie Tabak-Produkte setzenden schwedischen Herstellers ziehen um neun Prozent auf 103,55 schwedische Kronen an. Am Vortag hat die Aktie an der Börse in Stockholm bereits 25 Prozent zugelegt, nachdem die Übernahmepläne angekündigt worden waren. Die Offerte von 106 schwedischen Kronen je Aktie bewertet den schwedischen Konzern mit umgerechnet knapp 16 Milliarden Dollar. Die Analysten von Credit Suisse beurteilen das Angebot positiv, da es einen Aufschlag von 40 Prozent beinhalte. Die Experten der US-Bank JP Morgan halten es für sehr wahrscheinlich, dass der Deal über die Bühne gehe.

10.10 Uhr - Evotec-Aktien rauschen bis zu fünfzehn Prozent in die Tiefe. Mit 20,38 Euro kosten sie so wenig wie seit mehr als zwei Jahren nicht mehr. Ein Händler bezeichnete die heftigen Kursverluste als überraschend. Zwar hatten gestiegene Kosten das Ergebnis der Biotechfirma im Quartal gedrückt. Der Umsatz sei allerdings besser als erwartet ausgefallen. Zudem bekräftigte Evotec seinen Ausblick. Außerdem hatte das Unternehmen gerade erst mit einem milliardenschweren Deal seine Partnerschaft mit dem US-Pharmakonzern Bristol Myers Squibb ausgebaut.

10.00 Uhr - Nach einem Gewinnrückgang zum Jahresauftakt werfen Anleger E.ON-Aktien aus den Depots. Sie verlieren bis zu 4,4 Prozent auf 9,42 Euro und stehen so tief wie seit März 2021 nicht mehr. Höhere Beschaffungskosten drückten den Gewinn des Energiekonzerns im vergangenen Quartal.Read full story Die bekräftigte Prognose für 2022 lasse aber auf eine erwartete Erholung im Jahresverlauf schließen, erklärte die Investmentbank Jefferies.

08.02 Uhr - Aktien von Brenntag gewinnen im Frankfurter Frühhandel 1,3 Prozent. Der Chemikalienhändler hat zum Jahresauftakt trotz des Drucks auf die Lieferketten und höherer Kosten ein Rekordergebnis erzielt. "Das erste Quartal lief deutlich besser als gedacht", sagte ein Händler. Angesichts der unsicheren Lage sei der Ausblick aber "nur" bekräftigt worden.

07.55 Uhr - Anleger greifen nach der Bilanzvorlage für das erste Quartal bei Evotec zu. Die Aktien liegen bei Lang & Schwarz 2,4 Prozent höher. Das Biotechunternehmen hat zwar operativ weniger verdient, schnitt beim Umsatz aber besser ab als erwartet. Zudem bekräftigte Evotec seinen Jahresausblick.

07.25 Uhr - Die Ölpreise ziehen angesichts einer möglichen Angebotsverknappung in Folge des geplanten russischen Öl-Embargos an. Brent-Rohöl verteuert sich um 2,1 Prozent auf 104 Dollar auf je Barrel. Zwar hatte sich Ungarn gegen das von der EU-Kommission vorgeschlagene Öl-Embargo gegen Russland ausgesprochen. "Doch selbst wenn einige der Maßnahmen gelockert werden, ist es wahrscheinlich, dass die EU-Sanktionen die EU-Importe von russischem Öl und raffinierten Produkten immer noch erheblich reduzieren werden", sagte Vivek Dhar, Analyst der Commonwealth Bank. Konjunktursorgen hatten die Preise zuvor deutlich gedrückt.

rtr/dpa-AFX

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