17.52 Uhr - Apple pirscht sich weiter an die Marke von drei Billionen Dollar beim Börsenwert heran. Die Titel des Elektronik-Anbieters gewinnen ein Prozent und markieren mit 176,75 Dollar den dritten Tag in Folge ein Rekordhoch. Steigen sie um weitere rund 3,5 Prozent, durchbricht Apple als erstes Unternehmen diese Schallmauer.

16.50 Uhr - Aus Furcht vor einem Rückschlag für die Weltwirtschaft durch die Omikron-Variante des Coronavirus ziehen sich Investoren aus riskanten Anlagen wie Kryptowährungen zurück. Dies drückt die Kurse von Bitcoin und Ethereum um bis zu fünf Prozent auf 48.380 beziehungsweise 4188 Dollar.

15.34 Uhr - Die Aktien der Deutschen Bank haben am Nachmittag ihre Verluste kurz vor dem Start des US-Handels ausgeweitet. Angesichts eines Medienberichts über offenbar neuen Ärger mit der US-Justiz waren die Papiere bereits am Morgen unter Druck geraten. Zuletzt rutschte der Kurs als Dax -Schlusslicht um mehr als 3 Prozent ab auf 11,05 Euro. Laut dem "Wall Street Journal" (WSJ) hat das US-Justizministerium die Deutsche Bank über einen möglichen Verstoß informiert. Das Bankhaus habe es versäumt, die Behörden über eine interne Beschwerde im Bereich der nachhaltigen Geldanlage seiner Vermögensverwaltung DWS zu informieren, berichtete das Blatt unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Laut einem Händler wirkt die Nachricht negativ auf den Kurs. Die Papiere der Deutschen Bank bewegen sich seit Monaten in einer Spanne zwischen 10 und 12 Euro.

10.40 Uhr - Kursexplosion bei Unicredit nach frischen Wachstumszielen: Die Aktien der italienischen Großbank schießen um mehr als acht Prozent auf 12,52 Euro nach oben. Damit notieren sie so hoch wie seit Februar 2020 nicht mehr. Wegen der starken Aufwärtsbewegung wurde der Handel mit den Titeln in Mailand zeitweise sogar angehalten. Bis 2024 soll das Nettoergebnis im Schnitt um zehn Prozent jährlich auf mehr als 4,5 Milliarden Euro steigen, teilte die HypoVereinsbank-Muttergesellschaft mit.

10.20 Uhr - Rolls-Royce geraten unter Druck. Die Papiere des britischen Triebwerkbauers fallen um bis zu viereinhalb Prozent ans Ende des Londoner Leitindex. Wegen der Virus-Variante Omikron rechnen Analysten mit einem anhaltend schwierigen Geschäft. CMC Markets-Analyst Michael Hewson sagte, das Geschäft sei nach wie vor stark von den Flugstunden der Zivilluftfahrt abhängig, und hinke trotz Verbesserungen weiter hinterher. Rolls-Royce teilte indes mit, dass der freie Mittelzufluss (free cash flow) 2021 aufgrund von Kostensenkungen und einer Markterholung besser als die bisherige Prognose von zwei Milliarden Pfund (2,64 Milliarden US-Dollar) ausfallen werde.

10.03 Uhr - Der überraschende Abgang des Vorstandschefs zieht die Aktien der finnischen Ölraffinerie Neste nach unten. Die Papiere geben an der Börse Helsinki bis zu 4,8 Prozent nach. Gründe für den Rückzug des obersten Managers Peter Vanacker nach etwas mehr als drei Jahren wurden nicht genannt. "Die Unsicherheiten in Bezug auf die Gründe für den Rücktritt und die Nachfolge werden wahrscheinlich zu der glanzlosen Aktienkursentwicklung von Neste in diesem Jahr beitragen", hieß es bei Jefferies.

09.51 Uhr - Für Auto1 geht es nach einer Herunterstufung bergab. Die Aktien verlieren zeitweise bis zu vier Prozent auf 24,20 Euro und halten damit die rote Laterne im MDax. Die Analysten von JP Morgan haben die Titel auf "Neutral" von "Overweight" gesetzt und sehen das Kursziel nun bei 28 (52) Euro.

09.19 Uhr - Nach einer Hochstufung finden sich Scout24 an der MDax-Spitze wieder. Die Aktien legen 2,3 Prozent zu. Die Analysten von JP Morgan haben die Titel auf "Overweight" von "Neutral" angehoben.

08.17 Uhr - Nach einer Herunterstufung sind Salzgitter unter Druck. Die Aktien verlieren bei Lang & Schwarz zwei Prozent und sind damit schwächster SDax-Wert. Morgan Stanley hat die Titel auf "Underweight" von "Equal Weight" heruntergenommen.

07.50 Uhr - Die Aktien der Deutschen Bank rutschen mit einem Abschlag von einem Prozent bei Lang & Schwarz ans Dax-Ende. Einem Händler zufolge belastet ein Medienbericht, wonach die Deutsche Bank womöglich gegen einen früheren US-Vergleich verstoßen hat, die Titel. Das "Wall Street Journal" (WSJ) schreibt, dass das Finanzinstitut eine interne Beschwerde im Bereich nachhaltige Investition bei der Vermögensverwaltung an die Strafverfolger nicht weitergeleitet haben könnte. Die Behörde und die Deutsche Bank lehnten einen Kommentar dazu ab. Die Deutsche Bank hatte im Januar mit einem Vergleich weitere juristische Altlasten in den USA ausgeräumt.

07.44 Uhr - Für die Aktien der Porsche Holding SE geht es weiter bergauf. Die Papiere stehen bei Lang & Schwarz mit einem Plus von 1,1 Prozent an der Dax-Spitze, nachdem sie an den vergangenen beiden Handelstagen bereits mehr als zwölf Prozent gewonnen haben. Volkswagen schaut sich Insidern zufolge einen Börsengang der Sportwagen-Tochter Porsche weiter als Möglichkeit an, um Mittel für den Schwenk zur Elektromobilität freizuschaufeln. Die Aktien von VW liegen bei Lang & Schwarz 0,1 Prozent höher.

rtr/dpa-AFX