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BÖRSEN-TICKER

Wichtige Kursbewegungen: Inflationsängste hieven Goldpreis auf Fünf-Monats-Hoch

Wichtige Kursbewegungen: Inflationsängste hieven Goldpreis auf Fünf-Monats-Hoch
10.11.2021 16:32:00

Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

16.28 Uhr - Das 31-Jahres-Hoch der US-Teuerung treibt weitere Anleger zum Gold. Die "Anti-Inflationswährung" gewinnt zwei Prozent und ist mit 1868,20 Dollar je Feinunze so teuer wie zuletzt vor fünf Monaten. Vor dem Hintergrund des anhaltenden Preisdrucks könne in den kommenden Wochen und Monaten mit einer Fortsetzung der Gold-Rally gerechnet werden, sagt David Meger, Chef-Metallhändler beim Brokerhaus High Ridge. Sollten jedoch die Spekulationen auf eine raschere Straffung der US-Geldpolitik zunehmen, könne die Stimmung schnell kippen.

15.46 Uhr - Die Furcht vor verschärftem Wettbewerbsdruck veranlasst Investoren zum Ausstieg bei Just Eat Takeaway. Die Aktien der "Lieferando"-Mutter fallen in Amsterdam um bis zu 6,6 Prozent und sind mit 58,87 Euro so billig wie zuletzt vor rund eineinhalb Jahren. US-Rivale will sich den finnischen Essenslieferanten Wolt für sieben Milliarden Euro einverleiben und damit unter anderem in Deutschland Fuß fassen.

15.27 Uhr - Die steigende Inflation treibt weitere Anleger in Kryptowährungen. Bitcoin und Ethereum steigen um jeweils mehr als ein Prozent und markieren mit 69.000 beziehungsweise 4867,60 Dollar neue Rekordhochs. Investoren versprächen sich von den Cyber-Devisen Sicherheit gegen den Wertverfall von Dollar, Euro & Co, sagt Analyst Timo Emden von Emden Research.

14.16 Uhr - Dank eines angehobenen Jahresausblicks steigen Anleger bei Halfords ein. Die Aktien des größten britischen Fahrradhändlers gewinnen gut 17 Prozent. Die Firma, die auch Autoteile verkauft, erwartet für das Finanzjahr 2022 einen Umsatz von umgerechnet zwischen 93,5 und 105,3 statt 87,7 Millionen Euro. Halfords entwickele sich zu einem ertragsstärkeren Unternehmen, lobt Analystin Kate Calvert vom Vermögensverwalter Investec. Sie bekräftige daher ihre Kaufempfehlung.

13.50 Uhr - Der Auftrag zur Lieferung von bis zu 60 Millionen Dosen eines Coronavirus-Impfstoffs beschert Valneva einen der größten Kurssprünge der Firmengeschichte. Die Aktien der Pharmafirma steigen in Paris um 25 Prozent auf 21,98 Euro. Früheren Angaben des Unternehmens zufolge ist das Vakzin effektiver als das von AstraZeneca und hat weniger Nebenwirkungen.

13.40 Uhr - Die Aussicht auf Rekord-Werbeeinnahmen im laufenden Jahr hievt ITV an die Spitze des Londoner FTSE. Die Aktien des TV-Senders steuern mit einem Plus von fast 14 Prozent auf den größten Tagesgewinn seit zwölfeinhalb Jahren zu. In den ersten neun Monaten des Jahres stieg der Umsatz den Angaben zufolge um 28 Prozent auf umgerechnet 2,78 Milliarden Euro.

13.22 Uhr - Commerzbank-Aktien sind am Mittwoch auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch gestiegen. Händler verwiesen als Grund auf einen Magazinbericht, demzufolge eine Übernahme des Geldhauses unter der neuen Ampel-Koalition wahrscheinlicher werden könnte. Die Papiere kletterten um bis zu 4,3 Prozent auf 6,99 Euro. Zuvor hatte das Magazin "Focus" auf seiner Internetseite berichtet, dass unter einer neuen Regierungskoalition ein Verkauf der Commerzbank vorangetrieben werden könnte. Grund wäre die Regierungsbeteiligung der FDP, durch die Staatsbeteiligungen an Privatunternehmen künftig die Ausnahme sein sollten. Es gebe Spekulationen zur Zukunft der Bank und als möglicher Kaufkandidat werde das Genossenschaftsinstitut DZ Bank genannt, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Frankfurter Bankenkreise weiter. Weder die Commerzbank noch die DZ Bank wollten dies auf Anfrage kommentieren.

10.09 Uhr - Dank steigender Energiepreise legt der europäische Sektorindex für Aktien von Öl- und Gasfirmen 1,4 Prozent zu. An den Rohstoffmärkten verteuert sich Öl der Nordsee-Sorte Brent um ein halbes Prozent auf 85,15 Dollar je Fass, zeitweise notierte der Kontrakt mit 85,50 Dollar so hoch wie seit vierzehn Tagen nicht mehr. Auftrieb lieferten überraschend gesunkene US-Lagerbestände.

09.30 Uhr - Das Börsendebüt der auf rein pflanzliche Lebensmittel spezialisierten Berliner Firma Veganz ist misslungen. Bei ihrer Erstnotiz in Frankfurt starten die Aktien zehn Cent unter ihrem Ausgabepreis von 87 Euro und fallen im Verlauf bis auf 82,90 Euro. Zum Ausgabepreis belief sich die Bewertung der Firma bei rund 106 Millionen Euro. Veganz erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 27 Millionen Euro.

07.50 Uhr - Nach starken Quartalszahlen führen Allianz bei Lang & Schwarz die Dax-Gewinnerliste an und legen ein Prozent zu. "Die Zahlen für das dritte Quartal lagen über den Erwartungen, angetrieben von allen Geschäftsbereichen", sagte ein Händler. Vor allem das Wachstum im Asset Management sei "beeindruckend". Im Gesamtjahr steuert der Versicherer operativ auf ein Rekordergebnis zu.

07.19 Uhr - Der Werbeflächenvermarkter Ströer hat im dritten Quartal die Folgen der Corona-Pandemie abgeschüttelt und ist deutlich gewachsen. Die Umsatzerlöse stiegen auf 414 (Vorjahr: 355) Millionen Euro, wie Ströer mitteilte. Der bereinigte operative Ertrag (Ebitda) stieg auf 138 (118) Millionen Euro, das Konzernergebnis auf 40 (20) Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet Ströer mit einem Jahresumsatz von rund 1,6 Milliarden Euro bei einem bereinigten Ebitda von 490 bis 510 Millionen Euro.

rtr/dpa-AFX

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