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BÖRSEN-TICKER

Wichtige Kursbewegungen: SAP nach Analystenkonferenz schwächste Aktie im Dax

Wichtige Kursbewegungen: SAP nach Analystenkonferenz schwächste Aktie im Dax
21.10.2021 17:27:51

Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

17.15 Uhr - SAP drehen nach einer Analystenkonferenz zum Quartalsergebnis ins Minus und sind mit mehr als drei Prozent Kursrückgang schwächste Aktie im Dax. Trotz des starken Marktumfelds schaffe es der Softwarekonzern offenbar nicht, seine Umsatz- und Gewinnsituation schneller zu verbessern, bemängelt ein Händler.

14.19 Uhr - Ein Quartalsergebnis über Markterwartungen gibt American Airlines Auftrieb. Die Aktien der Fluggesellschaft steigen im vorbörslichen US-Geschäft um gut ein Prozent. Der Quartalsverlust fiel den Angaben zufolge mit 0,99 Dollar je Aktie geringer aus als befürchtet. Gleichzeitig übertraf der Umsatz mit 8,97 Milliarden Dollar die Analystenprognosen.

13.55 Uhr - Ein überraschend starker Gewinnsprung und ein optimistischerer Ausblick bescheren Crocs den drittgrößten Kurssprung des Jahres. Die Aktien des Clogs-Anbieters steigen im vorbörslichen US-Geschäft um gut neun Prozent. Das Unternehmen steigerte den Quartalsumsatz um 73 Prozent auf 625,9 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr peilt es ein Wachstum von 62 bis 65 statt 60 bis 65 Prozent an.

13.41 Uhr - Die überraschend deutliche Zinssenkung der türkischen Zentralbank und die Talfahrt der dortigen Währung setzt BBVA zu. Die Aktien der in der Türkei stark engagierten spanischen Bank fallen in Madrid um 3,3 Prozent. Die Titel türkischer Institute wie Is Bankasi oder Garanti Bankasi verlieren in Istanbul jeweils knapp drei Prozent.

13.35 Uhr - Eine überraschend deutliche Zinssenkung der türkischen Zentralbank beschleunigt die Talfahrt der Landeswährung. Im Gegenzug steigen Dollar und Euro um jeweils fast drei Prozent und sind mit 9,4782 beziehungsweise 11,0064 Lira so teuer wie nie.

13.30 Uhr - Quartalsergebnisse über Markterwartungen schieben AT&T an. Die Aktien des Mobilfunkers steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 1,4 Prozent. Dank wachsender Kundenzahlen und des Erfolg seines Streaming-Dienstes HBO Max machte das Unternehmen den Angaben zufolge bei einem Umsatz von 39,9 Milliarden Dollar einen Gewinn von 0,78 Dollar je Aktie.

12.42 Uhr - Die Nemetschek-Aktien haben auf ihr Anfang der Vorwoche markiertes Zwischentief inzwischen eine beeindruckende Kursrally folgen lassen. In nur acht Handelstagen legten sie in der Spitze um fast 19 Prozent zu und ließen dabei am Vortag auch ihr altes Rekordhoch von Ende September hinter sich. An diesem Donnerstag schraubten die Titel des Bausoftwareherstellers ihre Bestmarke abermals auf 96,10 Euro nach oben und gewannen am frühen Nachmittag unter den Favoriten im MDax mehr als drei Prozent. Damit sind inzwischen auch die Kursziele der für Nemetschek optimistischsten Analysten fast alle erreicht. Die Experten von Barclays und Stifel sehen die Aktie bei 95 Euro. Nur das Investmenthaus Bryan Garnier liegt mit einem Kursziel von 98 Euro derzeit noch darüber.

12.23 Uhr - Ein überraschend großer Gewinnsprung beschert Randstad das stärkste Kursplus des Jahres. Die Aktien des Personaldienstleisters steigen im Amsterdam um fast fünf Prozent. Das Unternehmen sei weiterhin fest auf Erholungskurs, schreibt Analyst Michael Field vom Research-Haus Morningstar. Da kleinere, finanzschwächere Konkurrenten durch die Coronavirus-Krise weggefallen sei, verbessere sie die Position von Randstad zusätzlich. Das Unternehmen steigerte den operativen Quartalsgewinn um 50 Prozent auf 298 Millionen Euro.

12.16 Uhr - Überraschend starke Quartalsergebnisse ermuntern Anleger zum Einstieg bei der Swedbank. Die Aktien des Geldhauses steigen in Stockholm um knapp drei Prozent und sind mit 189,24 Kronen so teuer wie zuletzt vor gut zweieinhalb Jahren. Das Unternehmen verdiente umgerechnet 549 Millionen Euro. Die Analysten der Credit Suisse hoben das kräftige Plus bei den Kommissionen hervor.

12.04 Uhr - Mit Enttäuschung reagieren Investoren auf die Zahlen der Bank Nordea. Die Aktien des Geldhauses fallen in Stockholm um gut drei Prozent. Die Quartalsergebnisse und bekräftigten Gesamtjahresziele untermauerten zwar die erfreuliche Entwicklung, hätten aber nicht positiv überrascht, sagt Analyst Per Hansen vom Brokerhaus Nordnet.

11.43 Uhr - Nach einer kurzen Verschnaufpause setzt Bitcoin erneut zum Sprung auf ein Rekordhoch an. Die Cyber-Devise steigt um ein Prozent auf 66.647 Dollar, nachdem sie am Mittwoch mit fast 67.000 Dollar die vorangegangene Bestmarke vom April übertroffen hatte. "Der Risikoappetit scheint nur schwer zu bändigen", sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. "Vor allem Privatanleger haben Angst, die Rally zu verpassen."

11.03 Uhr - Starke Zahlen der Beteiligung Cimic ermuntern Anleger zum Einstieg bei Hochteif. Die Aktien des Baukonzerns steigen um zwei Prozent. Cimic gewinnen an der Börse Sydney knapp sechs Prozent. Das Unternehmen fuhr in den vergangenen Monaten Aufträge im Volumen von umgerechnet 10,3 Milliarden Euro ein, mehr als vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. Der Umsatz wuchs um 9,2 Prozent auf sieben Milliarden Euro.

10.55 Uhr - Ein Quartalsergebnis über den Erwartungen hievt Unilever an die Spitze des Londoner FTSE. Aktien des Anbieters von "Domestos"-Reiniger und "Langnese"-Eis steigen um 2,5 Prozent. Das Geschäft habe sich in Europa und Nordamerika besser entwickelt als der Gesamtmarkt, lobte Analystin Alicia Forry vom Vermögensverwalter Investec. Außerdem sei die befürchteten Senkung der Margenziele ausgeblieben.

09.53 Uhr - Mit Verkäufen reagieren Anleger auf die Geschäftszahlen von Zur Rose. Die Aktien der Versandapotheke steuern in Zürich mit einem Minus von gut acht Prozent auf den größten Tagesverlust seit einem halben Jahr zu. Der Umsatz des dritten Quartals bleibe hinter den Erwartungen zurück, schreibt Analyst Alexander Thiel von der Investmentbank Jefferies. Das Management nutze das schwierige Branchenumfeld, um die Erwartungen für das Gesamtjahr herunterzuschrauben und senke daher seine Wachstumsziele.

09.27 Uhr - Der Ausblick von Takeaway Just Eat kommt bei Anlegern nicht gut an. Die Aktien der "Lieferando"-Mutter fallen in Amsterdam um gut sechs Prozent. Er habe gehofft, dass der Essenslieferant bei seiner aktuellen Investoren-Konferenz Zukäufe in den USA ankündigt, schreibt Analyst Giles Thorne von der Investmentbank Jefferies.

09.23 Uhr - Angehobene Jahresziele ermuntern Anleger zum Einstieg bei Amadeus Fire. Die Aktien des Personaldienstleisters steigen um 3,7 Prozent auf ein Rekordhoch von 195 Euro. Das Ziel für den operativen Gesamtjahresgewinn liege über den Markterwartungen, sagt ein Börsianer.

08.40 Uhr - Drohende Angebotsausfälle treiben den Preis für Nickel in China auf ein Rekordhoch. Der Terminkontrakt steigt in Shanghai um acht Prozent auf 161.600 Yuan (25.267 Dollar) je Tonne. An der Londoner Börse LME ist das zur Stahlherstellung benötigte Metall mit 21.425 Dollar so teuer wie zuletzt vor siebeneinhalb Jahren. Dem indonesischen Branchenverband zufolge beeinträchtigt widriges Wetter die Förderung in diesem wichtigen Exportland.

08.03 Uhr - Die Aktien von Immofinanz werden an diesem Donnerstag mit einem Dividendenabschlag von 0,75 Euro gehandelt. Im Vergleich zum Vortagesschluss von 20,80 Euro bedeutet dies ein Minus von 3,6 Prozent.

07.22 Uhr - Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag nur wenig verändert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1652 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Mittwochnachmittag etwas tiefer auf 1,1623 Dollar festgesetzt. Der am Vorabend veröffentlichte Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed konnte dem Handel am Devisenmarkt keine neuen Impulse geben. Wie aus Meldungen der regionalen Notenbankdistrikte der Fed hervorgeht, hat sich das Wirtschaftswachstum in den USA zuletzt etwas abgeschwächt. Gleichzeitig wird auch von einem hohen Preisdruck berichtet. Am Markt wird mittlerweile fest damit gerechnet, dass die Notenbank noch in diesem Jahr den ersten, kleinen Schritt heraus aus der ultralockeren Geldpolitik beschließen wird und die Geldflut zur Stützung der Wirtschaft ein Stück weit eindämmt. Im weiteren Tagesverlauf bleibt der Fokus auf die USA gerichtet. Am Nachmittag werden die wöchentlichen Daten zum US-Arbeitsmarkt und ein Indikator für die Stimmung in Industriebetrieben veröffentlicht, die für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen könnten.

rtr/dpa-AFX

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