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BÖRSEN-TICKER

Wichtige Kursbewegungen: Zahlen von Beyond Meat schmecken Anlegern nicht

Wichtige Kursbewegungen: Zahlen von Beyond Meat schmecken Anlegern nicht
22.10.2021 17:31:00

Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

17.25 Uhr - Ein Quartalsergebnis unter Markterwartungen brockt Beyond Meat einen der größten Kursstürze der Firmengeschichte ein. Die Aktien des Anbieters fleischloser Burger brechen an der Wall Street um fast 16 Prozent ein. Vorläufigen Berechnungen zufolge liegt der Umsatz im dritten Quartal nur bei 106 statt zwischen 120 und 140 Millionen Dollar. Grund hierfür seien unter anderem die Pandemie-Beschränkungen. Außerdem stellten sich Fragen nach dem Wettbewerbsumfeld, die Nachfrage-Aussichten und die Ertragskraft, warnt Analyst Rob Dickerson von der Investmentbank Jefferies. Investoren sollten daher prüfen, ob der Aktienkurs angesichts des langsameren Wachstums angemessen sei.

16.35 Uhr - Die jüngsten Quartalsergebnisse geben Tesla erneut Rückenwind. Die Aktien des Elektroauto-Bauers steigen um 1,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 907,88 Dollar. Dank hoher Margen, einer starken Nachfrage, Fortschritten bei der Produktion und einer im Vergleich zum Börsenwert geringen Verschuldung werde Tesla als sichere Wette betrachtet, schreiben die Analysten des Research-Hauses Zacks.

15.58 Uhr - Gesenkte Umsatzziele machen Honeywell zu schaffen. Die Aktien des Industrie-Zulieferers fallen an der Wall Street um 2,7 Prozent. Wegen Engpässen bei Zulieferteilen rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr nur noch mit Erlösen von 34,2 bis 34,6 statt 34,6 bis 35,2 Milliarden Dollar. Außerdem seien die Umsätze im abgelaufenen Quartal hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben, moniert Analystin Sheila Kahyaoglu von der Investmentbank Jefferies.

15.35 Uhr - Zur Eröffnung der Wall Street klettert der US-Standardwerteindex Dow Jones auf ein Rekordhoch. Er gewinnt 0,2 Prozent auf 35.681,25 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 und der technologielastige Nasdaq bröckeln dagegen etwas ab.

15.09 Uhr - Die Aussicht auf ein starkes Weihnachtsgeschäft ermuntert Anleger zum Einstieg bei Mattel. Die Aktien des Spielwaren-Herstellers steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 6,5 Prozent auf 21,66 Dollar. Die überraschend starken Quartalsergebnisse zeigten, dass das Management die Lieferketten-Störungen gut meistere, lobt Analystin Linda Bolton Weiser vom Research-Haus D.A. Davidson. Sie bekräftige daher ihre Kaufempfehlung und hebe das Kursziel auf 36 Dollar an.

14.59 Uhr - Ein enttäuschender Margenausblick löst einen Ausverkauf bei Intel aus. Die Aktien des Chip-Herstellers fallen im vorbörslichen US-Geschäft um zehn Prozent, so stark wie zuletzt vor einem Jahr. Außerdem bezweifelten Anleger, dass das Unternehmen seine ehrgeizigen Ziele für das Umsatzwachstum erreichen könne, gibt Analyst Matthew Ramsay vom Vermögensverwalter Cowen zu bedenken. Intel müsse vorlegen, um Vertrauen zurückzugewinnen.

14.22 Uhr - Enttäuschende Quartalsergebnisse und die Warnung vor weiteren Einbußen bei den Werbeeinnahmen brocken Snap den größten Kursrutsch seit dem Börsencrash vom März 2020 ein. Die Aktien des Snapchat-Betreibers brechen im vorbörslichen US-Geschäft um 20 Prozent ein. Die Belastungen durch die neuen Datenschutzvorgaben für Apples iPhone und andere Faktoren seien aber nur vorübergehend, schreibt Analyst John Blackledge vom Vermögensverwalter Cowen. Die längerfristigen Umsatz- und Gewinnaussichten blieben gut. Im Sog von Snap fallen die Aktien von Twitter, Facebook und der Google-Mutter Alphabet um bis zu vier Prozent.

14.10 Uhr - Ein Umsatz- und Gewinnsprung gibt American Express Auftrieb. Die Aktien des Kreditkarten-Anbieters steigen im vorbörslichen US-Geschäft um 1,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 180,32 Dollar.

13.17 Uhr - Ein überraschend starkes Wachstum und ein optimistischer Ausblick geben Remy Cointreau Auftrieb. Die Aktien des Spirituosen-Herstellers steigen in Paris um zwei Prozent. Das Unternehmen steigerte den Quartalsumsatz um 23,7 Prozent auf 352,2 Millionen Euro. Sämtliche Sparten hätten sich besser entwickelt als erwartet, lobt Analyst Edward Mundy von der Investmentbank Jefferies. Außerdem könnte die Ankündigung eines "starken" statt "guten" Umsatz- und Gewinnwachstums im Gesamtjahr steigende Analystenprognosen nach sich ziehen.

13.10 Uhr - Der Ölpreis setzt zum Sprung auf neue Mehrjahreshochs an. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuert sich um 0,8 Prozent auf 85,27 Dollar je Barrel (159 Liter). "Der kräftige Anstieg macht Rohöl zwar anfällig für Gewinnmitnahmen", sagt Ravindra Rao, Manager beim Brokerhaus Kotak. "Eine größere Korrektur wird es aber wohl nicht geben, bevor die weltweite Energiekrise überwunden ist."

13.03 Uhr - Nach dem Kursrückgang der vergangenen Tage decken sich Anleger wieder mit Kupfer ein. Das Industriemetall verteuert sich wieder um 0,7 Prozent auf 9903 Dollar je Tonne. Die Sorge um Angebotsengpässe rücke erneut in den Vordergrund, sagt Commerzbank-Analyst Daniel Briesemann. "Die nach wie vor hohen Energiepreise lassen die Margen der Metallproduzenten schmelzen." Gleichzeitig senkten Minenbetreiber ihre Förderprognosen. "Die Versorgungslage dürfte sich zunächst noch verschlechtern."

12.51 Uhr - Eine überraschend starke Zinserhöhung der russischen Zentralbank gibt der Landeswährung zusätzlichen Rückenwind. Im Gegenzug fallen Dollar und Euro mit 70,05 beziehungsweise 81,59 Rubel auf den tiefsten Stand seit etwa eineinhalb Jahren. Die Notenbank schraubte den Schlüsselsatz auf 7,5 von 6,75 Prozent und signalisierte weitere Erhöhungen. Analysten hatten im Schnitt mit einer Anhebung um einen halben Prozentpunkt gerechnet.

11.49 Uhr - Ein Quartalsgewinn über Markterwartungen ermuntert Anleger zum Einstieg bei Essity. Die Aktien des Anbieters von "Zewa"-Küchenrollen und "Tempo"-Taschentüchtern steigen in Stockholm um bis zu 6,2 Prozent, so stark wie zuletzt vor eineinhalb Jahren. Das operative Ergebnis lag den Angaben zufolge bei umgerechnet 360 Millionen Euro. Dieser Wert liege vier Prozent über den Markterwartungen, schreiben die Analysten von JPMorgan.

12.43 Uhr - Eine Kaufempfehlung der UBS ermuntert Anleger zum Einstieg bei Auto1. Die Aktien des Online-Gebrauchtwagenhändlers gewinnen 4,4 Prozent auf 33,57 Euro. Die Sorgen über wachsenden Wettbewerbsdruck seien überzogen, schreiben die Analysten der Schweizer Bank. "Der Kuchen ist groß genug, um unter vier Mitspielern aufgeteilt werden zu können." Sie stufen Auto1 auf "Buy" von "Hold" hoch, senken aber das Kursziel auf 42,40 von 46 Euro.

12.28 Uhr - Der geplante Ausstieg der Caixabank bei der Ersten Bank schickt die Aktien des österreichischen Geldhauses auf Talfahrt. Sie fallen um 4,2 Prozent. Dem Datenanbieter Refinitiv zufolge hat der knapp zehnprozentige Anteil einen Börsenwert von 1,65 Milliarden Euro. Caixabank-Titel verlieren in Madrid 0,3 Prozent. Analyst Benjie Creelan-Sandford von der Investmentbank Jefferies verweist auf eine mögliche Schmälerung des Gewinns durch den Deal. Die langfristigen Aussichten für Caixabank seien aber unverändert positiv.

12.05 Uhr - Nach der überraschend deutlichen Zinssenkung der türkischen Zentralbank geht die Talfahrt der Landeswährung weiter. Dollar und Euro markieren mit 9,6581 beziehungsweise 11,2424 Lira den zweiten Tag in Folge ein Rekordhoch. "Der Fall ist ein Paradebeispiel für verloren gegangenes Vertrauen der Finanzmärkte", sagt Thomas Gitzel, Chef-Volkswirt der VP Bank. Statt den Abwertungen und der hohen Inflationsrate von knapp 20 Prozent mit Zinserhöhungen zu begegnen, hätten die Notenbanker die geldpolitischen Zügel gelockert. "Vertrauensbildende Maßnahmen sehen anders aus."

11.54 Uhr - In Erwartung einer Zinserhöhung durch die russische Zentralbank decken sich Anleger mit der Landeswährung ein. Im Gegenzug fielen Dollar und Euro mit 70,56 beziehungsweise 82,09 Rubel auf den tiefsten Stand seit fast eineinhalb Jahren. Die Experten des Brokerhauses Sova rechnen trotz der Pandemie-bedingten erneuten Lockdowns im Großraum Moskau mit einer Anhebung des Schlüsselsatzes um einen halben Prozentpunkt von derzeit 6,75 Prozent, um die Inflation einzudämmen.

11.49 Uhr - Ein Quartalsgewinn über Markterwartungen ermuntert Anleger zum Einstieg bei Essity. Die Aktien des Anbieters von "Zewa"-Küchenrollen und "Tempo"-Taschentüchtern steigen in Stockholm um bis zu 6,2 Prozent, so stark wie zuletzt vor eineinhalb Jahren. Das operative Ergebnis lag den Angaben zufolge bei umgerechnet 360 Millionen Euro. Dieser Wert liege vier Prozent über den Markterwartungen, schreiben die Analysten von JPMorgan.

11.38 Uhr - Mit Enttäuschung reagieren Anleger auf die Zahlen der LSE. Die Aktien des Londoner Börsenbetreibers fallen um 3,4 Prozent. Das Unternehmen steigerte zwar den Gewinn auf umgerechnet 2,11 Milliarden Euro, warnte aber vor einem verlangsamten Gewinnwachstum im vierten Quartal. Dies sei aber lediglich der relativ hohen Vergleichsbasis im Vorjahreszeitraum geschuldet, geben die Experten der UBS zu bedenken. Sie hielten daher an ihren Prognosen für das Gesamtjahr fest.

11.33 Uhr - Dank eines überraschend hohen Quartalsumsatzes winkt den Aktien von Vivendi der zweitgrößte Tagesgewinn des Jahres. Die Titel des Medienkonzerns steigen in Paris um knapp vier Prozent. Sämtliche Sparten hätten sich erfreulich entwickelt, lobt Analyst Jerry Dellis von der Investmentbank Jefferies. "Ein starker Start in das neue Leben nach der Abspaltung von Univesal Music."

10.37 Uhr - Ermutigende Geschäftszahlen bescheren L'Oreal den größten Kurssprung des Jahres. Die Aktien des Kosmetikkonzerns steigen in Paris um knapp sieben Prozent. Der Quartalsumsatz von acht Milliarden Euro liege deutlich über den Markterwartungen, lobt Analyst Martin Deboo von der Investmentbank Jefferies. Außerdem könne mit steigenden Analystenprognosen für das Gesamtjahresergebnis gerechnet werden, da sich das Unternehmen optimistisch zu den weiteren Aussichten geäußert habe.

08.07 Uhr - Die Abwendung eines weiteren Zahlungsausfalls treibt Evergrande in die Höhe. Die Aktien des chinesischen Krisenkonzerns steigen in der Spitze um 7,8 Prozent. Der Branchenindex für den Immobiliensektor notiert zeitweise 6,5 Prozent fester. Evergrande hat das Geld für eine fällige Anleihezinszahlung einem Insider zufolge an einen Treuhänder überwiesen.

07.56 Uhr - Die Verzögerung des Siltronic-Verkaufs an den taiwanischen Konkurrenten GlobalWafers belastet Wacker Chemie. Die Aktien des Spezialchemiekonzerns fallen bei Lang & Schwarz um zwei Prozent und rutschen damit ans MDax-Ende. Dem Siltronic-Großaktionär winkt beim Verkauf seiner 31-Prozent-Beteiligung ein Milliardenerlös.

07.42 Uhr - Nach einer Kaufempfehlung stehen RWE mit einem Plus von 1,4 Prozent bei Lang & Schwarz an der Dax-Spitze. Die Analysten von HSBC haben die Titel auf "Buy" von "Hold" hochgestuft.

07.26 Uhr - Der Kurs des Euro hat sich am Freitag kaum verändert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1627 US-Dollar gehandelt und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1637 (Mittwoch: 1,1623) Dollar festgesetzt. Eine freundliche Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten konnte dem Euro vorerst keinen Auftrieb verleihen. Ein Medienbericht, wonach der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Evergrande fällige Anleihezinsen vor Ablauf einer Frist begleichen wird und damit einen formellen Zahlungsausfall vermeiden kann, sorgte für etwas mehr Risikofreude an den Finanzmärkten. Allerdings ist die Schuldenkrise des Konzerns damit noch lange nicht überstanden. Im weiteren Handelsverlauf dürfte sich der Fokus am Devisenmarkt wieder verstärkt auf Konjunkturdaten richten. Am Vormittag stehen Stimmungsdaten des britischen Analysehauses Markit aus Unternehmen der Eurozone auf dem Programm, die in der Regel stark beachtet werden.

rtr/dpa-AFX

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