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BÖRSEN-TICKER

Wichtige Kursbewegungen: Zulieferer-Probleme setzen Apple zu

Wichtige Kursbewegungen: Zulieferer-Probleme setzen Apple zu
12.05.2022 16:01:00

Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

12.30 Uhr - Eine trübe Prognose eines wichtigen Zulieferers aus Taiwan verschreckt Apple-Anleger. Die Aktien des iPhone-Herstellers liegen vorbörslich 1,4 Prozent tiefer. Der weltgrößte Auftragselektronikhersteller Foxconn rechnet wegen einer stagniernden Nachfrage mit einer Wachstumspause. Im Zuge eines Ausverkaufs bei US-Techwerte hatten Apple-Papiere am Mittwoch bereits rund fünf Prozent nachgegeben. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf rund achtzehn Prozent.

12.25 Uhr - Ein tiefer Kursrutsch steht Beyond Meat bevor. Nach enttäuschenden Quartalszahlen liegt die Aktie vorbörslich mehr als 24 Prozent im Minus und steuert auf ein Rekordtief von 19,77 Dollar zu. Damit läge sie unter ihrem ursprünglichen IPO-Kurs von 25 Dollar und weit entfernt von ihrem Hoch von knapp 240 Dollar aus dem Jahr 2019. Dem Anbieter von Fleischersatzprodukten setzte im abgelaufenen Quartal in den USA die Konkurrenz zu.

12.15 Uhr - Investoren wenden sich von Walt Disney ab. Die Aktien verlieren vorbörslich mehr als fünf Prozent, nachdem der US-Unterhaltungskonzern bei Umsatz und bereinigtem Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlte.

10.50 Uhr - Nach einem enttäuschenden Ausblick fallen die Aktien von Ubisoft in Paris um bis zu 7,5 Prozent. Die französische Videospielgruppe erwartet für das Geschäftsjahr 2022/23 einen Rückgang des Betriebsgewinnes auf rund 400 Millionen Euro nach 407,6 Millionen Euro in 2021/22. "Wir sehen nur begrenzten Trost in der Aussage des Unternehmens, dass es 2024 zum jährlichen EBITA-Wachstum zurückkehren wird, da es in den letzten Jahren die Prognose verfehlt hat", heißt es bei Credit Suisse. Dennoch grenzen die Aktien ihre Verluste auf ein Minus von rund einem Prozent ein.

10.20 Uhr - Nach einem Gewinneinbruch im Quartal verlieren die Aktien von HeidelbergCement bis zu 7,7 Prozent auf ein Vier-Wochen-Tief von 50,50 Euro. "Wir denken, dass die Zahlen nicht gerade berauschend sind, insbesondere im Vergleich zur Leistung der Mitbewerber im ersten Quartal", erklärt die US-Bank sagt JP Morgan. Die durchschnittlichen Schätzungen seien in den vergangenen Wochen nach oben gegangen, "weswegen dieses Ergebnis hinter den ansonsten gesehenen positiven Überraschungen und Ebitda-Steigerungen auf vergleichbarer Basis klar zurückbleibt", fassen die Analysten der Investmentbank Jefferies zusammen.

10.15 Uhr - Die Aktien von Siemens fallen um bis zu 7,4 Prozent auf ein Zwei-Monats-Tief von 108,18 Euro. Belastungen aus dem Rückzug aus Russland und durchwachsene Quartalsergebnisse lasteten Börsianern zufolge auf den Titeln. Ein starker Auftragseingang und ein branchenführendes Wachstum bei Automatisierungstechnik stachen laut den Experten der US-Bank JP Morgan positiv hervor, während die Profitabilität der Bereiche Digital Industries und Smart Infrastructure hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. "Außerdem hatten manche vielleicht auf eine Prognoseanhebung gehofft", sagte ein Händler.

09.40 Uhr - Dank der Ölpreisrally zieht Saudi Aramco an Apple vorbei und ist aktuell an der Börse das wertvollste Unternehmen der Welt. Die Marktkapitalisierung der staatlichen Ölgesellschaft liegt bei 2,43 Billionen Dollar, der iPhone-Hersteller kommt auf 2,37 Billionen Dollar.

08.50 Uhr - Die Flucht der Investoren aus riskanteren Anlagen lässt die Kurse für Staatsanleihen steigen. Im Gegenzug fällt die Rendite der zehnjährigen Bundespapiere um neun Basispunkte auf 0,91 Prozent. Die US-Papiere rentieren bei 2,84 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit fast zwei Wochen.

07.45 Uhr - Bitcoin ist auf den tiefsten Stand seit knapp anderthalb Jahren gerutscht. Die Kryptowährung fällt um bis zu 6,4 Prozent auf 26.600 Dollar. Im Vergleich zum Vorwochenschluss hat sie rund ein Drittel ihres Wertes verloren. "Die Furcht vor raschen Zinserhöhungen insbesondere durch die US-Notenbank entzieht Bitcoin und Co einen der wichtigsten Nährböden aus den vergangenen Monaten", sagt Analyst Timo Emden von Emden Research. "Es herrscht die absolute Ausverkaufsstimmung am Markt."

rtr/dpa-AFX

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