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BÖRSEN-TICKER

Wichtige Kursbewegungen: Zuschlag bei Fußball-Rechten gibt ViacomCBS Auftrieb

Wichtige Kursbewegungen: Zuschlag bei Fußball-Rechten gibt ViacomCBS Auftrieb
13.01.2022 16:12:08

Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

16.13 Uhr - Ein Vermarktungsdeal mit der Premier League schiebt ViacomCBS an. Die Aktien der TV-Senderkette steigen an der Wall Street um 2,5 Prozent. Das Unternehmen sicherte sich für seinen Streamingdienst Paramount+ die exklusiven Senderechte für Spiele der ersten britischen Fußball-Liga in Mexiko und anderen lateinamerikanischen Staaten.

16.08 Uhr - Die Aufnahme in ein kalifornisches Kaufprämien-Programm gibt Nikola Auftrieb. Die Aktien des Anbieters von Elektro-Lastern steigen an der Wall Street um sechs Prozent. Den Angaben zufolge können Kunden bis zu 120.000 Dollar Zuschuss je Fahrzeug bekommen.

16.01 Uhr - Die Zulassung eines Eisenersatzmittels in Südkorea beschert Rockwell Medical den größten Kurssprung seit mehr als 19 Jahren. Die Aktien der Biotechfirma steigen an der Wall Street um 63 Prozent auf 0,65 Dollar. Den Angaben zufolge erhielt der Partner Jeil Pharma grünes Licht von den südkoreanischen Behörden, Triferic zur Behandlung von Patienten mit chronischen Nierenleiden einzusetzen. Rockwell erhält von Jeil Meilenstein-Zahlungen und eine Umsatz-Beteiligung.

15.55 Uhr - Ein überraschend starkes Weihnachtsgeschäft ermuntert Anleger zum Einstieg bei Big 5 Sporting Goods. Die Aktien des Sportartikelhändlers steuern mit einem Plus von neun Prozent auf den größten Tagesgewinn seit zwei Monaten zu. Das Unternehmen machte vorläufigen Zahlen zufolge im vierten Quartal einen Gewinn von 0,84 bis 0,86 statt der bislang angepeilten 0,55 bis 0,70 Dollar je Aktie.

12.20 Uhr - Die Anleger strafen Geberit trotz eines rekordhohen Umsatzzuwachses im vergangenen Jahr ab. Die Aktien des Sanitärtechnikkonzerns fallen um 3,4 Prozent auf 672,40 Franken. Sie sind damit größter Verlierer unter den Schweizer Standardwerten. Analysten äußerten sich skeptisch zum knapp 16-prozentigen Plus der Verkaufserlöse im Jahr 2021. Der starke Umsatzanstieg dürfte hauptsächlich auf Vorzieheffekte im Vorfeld von Preiserhöhungen zurückzuführen zu sein, erklärte etwa Vontobel-Experte Bernd Pomrehn. Und es gebe erste Anzeichen für eine Abschwächung des Trends zum Heimwerken, der 2021 für Schub gesorgt habe. Für Verstimmung sorgte ferner, dass Geberit-Chef Christian Buhl eine Prognose für das laufende Jahr unter Verweis auf das weiterhin unsichere Marktumfeld ablehnte.

10.49 Uhr - Der Dollar kann von der Aussicht auf eine baldige Zinswende in den USA nicht mehr profitieren. Die US-Währung gerät erneut unter Druck, der Dollar-Index fällt auf ein Zwei-Monats-Tief von 94,713 Punkten. Der Euro klettert um bis zu 0,3 Prozent auf 1,1478 Dollar, den höchsten Stand seit dem 11. November. Börsianern zufolge dürfte die anstehende Straffung der US-Geldpolitik inzwischen im Markt eingepreist sein. "Die Inflationsrisiken sind ausreichend thematisiert und insbesondere die US-Notenbank wird nicht müde zu betonen, darauf reagieren zu wollen", schreiben die Analysten der Helaba. Eine Erhöhung des Leitzinsbandes um 25 Basispunkte im März werde zu knapp 80 Prozent eskomptiert. Zudem würden vier Schritten bis Ende 2022 eine immer höhere Wahrscheinlichkeit beigemessen.

10.09 Uhr - Der Rekordgewinn von TSMC sorgt für gute Stimmung in der Chipbranche. Danke der hohen Nachfrage nach Halbleitern für Smartphones, Laptops und anderen technischen Geräten kletterte das Nettoergebnis des weltgrößten Chipauftragsfertigers von Oktober bis Dezember um rund 16 Prozent auf 166,2 Milliarden Taiwan-Dollar (umgerechnet 5,26 Milliarden Euro). Die Aktien von Infineon, STMicro, ASML Holding, ASM International und BE Semiconductor rücken zwischen 1,4 und 4,5 Prozent vor. Der Stoxx Europe Technology Index gewinnt bis zu 1,1 Prozent.

09.55 Uhr - Nach der Insolvenz der MV Werften haben die Aktien des asiatischen Eigners Genting den Handel in Hongkong mit herben Verlusten wieder aufgenommen. Die Papiere fielen nach einer viertägigen Handelspause um 56,2 Prozent - der größte Tagesverlust seit dem Börsendebüt im November 2000. Das Kreuzfahrtunternehmen kann nach eigenen Angaben infolge der Pleite in Deutschland Kredite über knapp 2,8 Milliarden Dollar nicht mehr bedienen.

07.56 Uhr - Henkel sind mit einem Plus von 0,9 Prozent bei Lang & Schwarz Spitzenreiter im Dax. Die Analysten der SocGen haben die Aktien auf "Buy" von "Sell" hochgestuft.

07.48 Uhr - Nach einer Kaufempfehlung stehen K+S bei Lang & Schwarz an der MDax-Spitze. Die Aktien legen 1,8 Prozent zu. Die Analysten der Berenberg Bank haben die Titel auf "Buy" von "Hold" heraufgesetzt.

rtr/dpa-AFX

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