AKTIEN FÜR IMMER INDEX | DA0ABP 

Der Index „Aktien für immer“ ­setzt auf möglichst risikoarme, aber gleichzeitig auch aussichtsreiche Titel. Diese konnten sich in den vergangenen Wochen wieder einmal profilieren. Und die Aussichten bleiben gut.

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Stabile Entwicklung: Der stärkste Kursrückgang innerhalb der vergangenen 52 Handelswochen fand von Ende Januar bis Ende März statt und belief sich auf lediglich knapp zwölf Prozent.
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Ganz klar: Große Kurssprünge sind bei dem Index „Aktien für immer“ nicht zu erwarten. Bei Konzernen wie Linde, Nestlé, Apple oder Danaher setzt man vor allem auf Sicherheit. Und dies konnte der aus zehn Titeln bestehende Index zuletzt bieten. Die mitunter wilden Kursturbulenzen der vergangenen Handelswochen machte der Index kaum mit. Zwar lief es bei einigen Indexmitgliedern wie Novo Nordisk, Nestlé oder zuvor auch UnitedHealth zwischenzeitlich alles andere als rund. Doch dies konnten andere 

Indexmitglieder kompensieren. 


Blue Chips en masse

So kletterte kürzlich etwa die Aktie des iPhone-Herstellers Apple auf ein neues Allzeithoch. Die Papiere des Pharma- und Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson könnten bald nachziehen (siehe Kasten rechts). Und auch bei der zuvor längere Zeit etwas gebeutelten Aktie von UnitedHealth lief es zuletzt wieder rund. Zahlreiche Maßnahmen wurden ergriffen, um die Profitabilität zu steigern. Dazu zählen eine Reduzierung der Mitgliederbasis, der Verkauf des britischen Geschäfts der Gesundheitsplattform Optum sowie verstärkte Investitionen in Künstliche Intelligenz. Die Strategie scheint Wirkung zu zeigen: Innerhalb der vergangenen zwölf Monate legte die Aktie um mehr als ein Viertel zu (mehr zu United Health auf Seite 24).

Zu den stabilsten Titeln weltweit gehört bereits seit Jahrzehnten die Aktie von Linde. Investoren schätzen die hohe Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells. Linde beliefert Kunden aus zahlreichen Branchen, darunter die Chemie-, Phar­ma-, Lebensmittel-, Elektronik- und Stahlindustrie. Viele der Verträge laufen über mehrere Jahre und enthalten Preisgleitklauseln. Dadurch sind die Einnahmen vergleichsweise gut planbar und weniger konjunkturabhängig als bei vielen anderen Industrieunternehmen.

Besonders stark wächst das Geschäft mit der Chipindustrie. Die Produktion moderner Chips benötigt große Mengen hochreiner Industriegase. Da weltweit Milliarden in Halbleiterfabriken investiert werden, profitiert Linde direkt von diesem Trend. Auch der Ausbau von Rechenzentren und die boomende KI-Branche sorgen für Nachfrage. Denn KI-Rechenzentren benötigen nicht nur Chips, sondern auch spezielle Gase für deren Herstellung.

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Weiterhin gesundes Wachstum

Johnson & Johnson zeigt sich einmal mehr besonders stark. Die Aktie hat die jüngste Konsolidierung abgeschlossen und nimmt nun wieder Kurs auf das Allzeithoch. Der Konzern hat neue Daten zu seinem Antikörper Imaavy (Nipocalimab) vorgestellt. In der Phase-2/3-Studie ENERGY erreichte das Präparat bei Patienten mit der seltenen warmen autoimmunhämolytischen Anämie (wAIHA) den primären Endpunkt. Die seltene Krankheit lässt Autoantikörper rote Blutkörperchen zerstören und löst dadurch gefährliche Anämien aus. Für diese Erkrankung existiert bislang keine von der US-Arzneimittelbehörde FDA zugelassene Standardtherapie. 

Das Dow-Jones-Unternehmen will sich darüber hinaus im Bereich der Onkologie mit einem kleineren Zukauf verstärken. So wollen die Amerikaner nun die Firma Firefly Bio übernehmen.

Fazit

Starker Chart

Die Aktie hat ein neues Kaufsignal generiert, die nächste wichtige Hürde ist das Allzeithoch bei 251,71 Dollar. Anleger bleiben dabei (Stopp: 170,00 Euro), zumal Johnson & Johnson ein verlässlicher Dividendenzahler ist.

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Johnson & Johnson

Hinweis auf Interessenkonflikte: 

Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. 

Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die Börsenmedien AG eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. 

Die Börsenmedien AG erhält insoweit von dem Emittenten Vergütungen.