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Wie Staatsanleihen-Käufe die Konjunktur beleben sollen

Wie Staatsanleihen-Käufe die Konjunktur beleben sollen
22.01.2015 16:29:00

Die EZB will für mehr als eine Billion Euro Staatsanleihen und andere Wertpapiere kaufen. Mit diesem unkonventionellen Schritt soll ein Preisverfall auf breiter Front verhindert werden, der die Wirtschaft auf Jahre lähmen kann. Im Fachjargon werden die Käufe "Quantitative Easing" (QE) genannt. Hier ein Überblick über das umstrittene Instrument.

DEFLATIONSBEKÄMPFUNG

Das schärfste Schwert der Europäischen Zentralbank (EZB) ist in normalen Zeiten der Leitzins. Dieser liegt aber seit längerem bereits bei 0,05 Prozent. Damit ist die Waffe stumpf geworden. Die Notenbank muss also andere Maßnahmen ergreifen, um eine Deflation abzuwenden. Denn die EZB strebt eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Davon ist sie derzeit meilenweit entfernt. Zuletzt fielen die Preise in der Euro-Zone sogar um 0,2 Prozent. Warum ist das gefährlich? Verbraucher halten sich dann oft zurück, weil sie erwarten, Produkte bald noch günstiger zu bekommen. Unternehmen verdienen weniger, bauen Personal ab und investieren kaum noch. Eine Abwärtsspirale kommt in Gang, die nur schwer zu stoppen ist.

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