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Bitcoin etwas schwächer: Der Schlussspurt lässt auf sich warten

Bitcoin etwas schwächer: Der Schlussspurt lässt auf sich warten
23.11.2021 17:00:00

Die Jahresendrally lässt noch auf sich warten. Viele Experten sehen positive Vorzeichen und erwarten bald neue Höchstkurse, auch wenn es erst noch weiter bergab gehen könnte. Von Gerd Weger

Die erwartete Jahresendrally beim Bitcoin hat sich weiter verschoben. Nachdem der Kurs in der Vorwoche auf einen neuen Höchststand von über 68 000 Dollar gestiegen war, kam der Kurs in der vergangenen Woche wieder deutlich zurück und markierte Tiefstkurse um 56 000 Dollar. Die Stimmungslage der Anleger ist derzeit im neutralen Bereich. So lag zu Wochenbeginn der Crypto Fear & Greed Index mit einem Wert von 50 genau in der Mitte seiner Spannbreite. Zum Monatsbeginn wurde hier ein Spitzenwert von 84 notiert, bevor er in der vergangenen Woche bis auf 34 absackte.

On-Chain-Analysten sehen noch immer sehr positive Zeichen. Bitcoin-Wale, wie die großen Bitcoin-Adressen auch genannt werden, scheinen in Schwächephasen eher auf der Kaufseite zu sein. Auch beim Blick auf den Terminmarkt sehen einige Experten die Zutaten für einen plötzlichen schnellen Kursanstieg. Denn die derzeitigen Finanzierungsraten und das Open Interest deuten auf einen möglichen Short Squeeze hin. Dann würden bei einem plötzlichen Kursanstieg viele Shortpositionen zwangsweise liquidiert und dadurch der Kursanstieg zusätzlich befeuert.

Wenige starke Altcoins


Auch in Zeiten der Bitcoin-Schwäche gibt es immer wieder starke Coins. Vor einer Woche wurde hier Avalanche als Coin der Woche vorgestellt und bei 85 Dollar ein Einstieg empfohlen. Danach stieg der Coin in wenigen Tagen um über 50 Prozent. Smart-Contract-Plattformen gehören schon seit Jahresbeginn zu den Favoriten am Kryptomarkt. Die Avalanche-Blockchain eignet sich für die Erstellung von dezentralen Anwendungen (DApps) und punktet mit erheblich höheren Geschwindigkeiten als Ethereum oder auch die schnelleren Ethereum-Konkurrenten Polkadot oder Solana. Von daher ist vorstellbar, dass Avalanche auch Solana überholen könnte, eine Blockchain-Plattform, die derzeit eine mehr als doppelt so hohe Bewertung aufweist. Avalanche bleibt jedenfalls ein Favorit. Gerade gab es eine Partnerschaft mit Deloitte, einem der weltweit führenden Wirtschaftsprüfer. Dabei geht es um eine Blockchain-Lösung zur schnellen und sicheren Beantragung und Abwicklung von Ansprüchen in Katastrophenfällen. Daneben sorgt das auf Avalanche laufende Play-and-Earn-Spiel "Crabada" für Furore. Der CRA-Token war der Star unter den Newcomern mit einem Wochenplus von 230 Prozent.

Metaverse- und Gaming-Token sind seit einiger Zeit die Favoriten am Kryptomarkt. Einige dieser Token vereinigen die beiden Boombereiche. So sorgte der Token von Axie Infinity mit einer spektakulären Kurssteigerung von 24 000 Prozent seit Jahresanfang für Aufsehen. Auch andere Gaming-Token wie The Sandbox mit 11 000 Prozent zeigen eine unglaubliche Performance. Vergangene Woche zeigte Gala mit einem Wochenplus von über 270 Prozent die beste Performance unter den Top 100. Auch andere Play-to-Earn-Spieleanbieter sind interessant. Noch wenig entdeckt ist My Neighbor Alice. Bisher war der Kursverlauf des im März neu notierten Token langweilig. Vergangene Woche ist er erstmals erwacht und stieg in der Spitze um 100 Prozent.

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