Mit Aufschlägen von 75 Prozent hat der im März empfohlene EUR/USD-Inliner ST9LDL inzwischen nahezu sein Maximalpotenzial eingefahren. Während diese Gewinne mitgenommen werden, kann der vor gut einem Monat vorgestellte, zurzeit bei plus 50 Prozent notierende Inliner ST9LG9 weiter gehalten werden, denn innerhalb der Spanne 1,065/1,155 USD sind bis bis Mitte Juli weitere Zuwächse von 20 Prozent drin. Der Stoppkurs wird deutlich von 2,50 auf 6,40 Euro angehoben. Darüber hinaus bietet sich eine frische Position an.

Der ausgewählte Schein wird um 101 Prozent steigen, sofern der Euro bis zum 20. September zwischen 1,065 und 1,145 Dollar bleibt. Zwar markierte der Euro zuletzt ein Zweijahrestief, konnte die 1,11er-Zone aber noch einmal behaupten. Wegen der unteren Schwelle müsste man sich erst Gedanken machen, wenn die 1,10er-Marke nachhaltig durchbrochen werden würde. Für den Schwellenbruch bräuchte es dann den niedrigsten Stand seit April 2017.

Wesentlich näher dran sind wir an der oberen Schwelle, welche wiederum von der 200-Tage-Linie geschützt wird. Der Gleitende Durchschnitt verläuft inzwischen um 1,138 Dollar und wurde seit über einem Jahr nicht mehr überschritten. Wer in diese aussichtsreiche Position einsteigt, platziert einen ersten tiefen Stoppkurs bei 1,25 Euro, welcher während der Restlaufzeit wohl einige Male nachgezogen werden wird.



Name EUR/USD-Inliner
WKN SR1FGF
Aktueller Kurs 4,78 € / 4,98 €
Schwellen 1,065 USD / 1,145 USD
Laufzeit 20.09.19
Stoppkurs 1,25 €
Zielkurs 10,00 €


Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

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