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Rezessionsangst: Soll ich meinen ETF-Sparplan aussetzen?

Rezessionsangst: Soll ich meinen ETF-Sparplan aussetzen?
23.10.2019 03:10:00

Sie fragen, wir antworten! Die Redaktion von Euro am Sonntag beantwortet Leseranfragen zu Rechts-, Finanz- und Versicherungsthemen. Von Jens Castner, Euro am Sonntag

Ich bin erst seit ein paar Jahren an der Börse aktiv und wurde bisher von einer Rezession verschont. Da ich einige ETF-Sparpläne laufen habe, stellen sich mir angesichts der aktuellen Wirtschaftsdaten folgende Fragen: Sollte ich meine ETFs abstoßen? Oder meine Sparpläne aussetzen und bis nach der Rezession warten, um weiter monatlich anzusparen? Oder sollte ich meine ETFs weiter besparen, um den Cost-Average-Effekt zu nutzen?

€uro am Sonntag: Entscheidend ist, welche Summen Sie bereits angespart haben. Wenn der Betrag so hoch ist, dass Ihnen ein Rückschlag um 40 oder 50 Prozent wehtun würde, können Sie darüber nachdenken, einen Teil Ihrer Gewinne mitzunehmen. Wenn Sie aber erst seit drei Jahren ansparen und vorhaben, Ihre Sparpläne noch 20 Jahre laufen zu lassen, könnten Sie sogar einen Crash aussitzen.

Auf keinen Fall sollten Sie alles verkaufen, weil niemand weiß, ob eine Rezession tatsächlich kommt und wie die Aktienmärkte darauf reagieren. Ein Aussetzen Ihrer Sparpläne sollten Sie unbedingt vermeiden. Der von Ihnen erwähnte Cost-Average-Effekt kommt genau dann besonders zum Tragen, wenn Sie in fallende Kurse hineinkaufen: Sie erhalten prozentual mehr Aktien für die Sparrate und sind in der nächsten Aufwärtsbewegung mit größerem Hebel dabei.

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Bildquelle: ginton/iStock

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