Am Montag dürften viele Anleger sehr verdutzt in das eigene Depot schauen, denn eine beliebte MSCI-World-ETF-Alternative befindet sich plötzlich 96 Prozent im Minus. Investoren müssen aber nicht in Panik geraten – die Altersvorsorge ist nicht weg.

Viele Anleger setzen gerne auf den SPDR ACWI IMI ETF als kluge Alternative zum MSCI World. Immerhin beinhaltet der Index neben Industrie- auch noch Schwellenländer sowie Small Caps.

Doch am Montag dürften einige Anleger beim Blick ins Depot einen Schock erlebt haben.

Beliebte MSCI-World-ETF-Alternative plötzlich 96 Prozent im Minus!

Denn SPDR hat beim SPDR ACWI IMI ETF einen Split vorgenommen. So werden für jeden bestehenden Anteil 24 weitere Anteile (voraussichtlich steuerunschädlich) ins Depot gebucht. Auf diese Weise reduziert sich der ETF-Preis deutlich.

Da einige Broker den Split nicht korrekt ausweisen, befinden sich einige Depots mit dem ETF um 96 Prozent im Minus, zumal die Distribution der weiteren Anteile laut offiziellen Angaben noch bis zum 25. Februar andauern kann.

Hintergrund des Splits ist es, den seit über 10 Jahren bestehenden ETF im Kurs zu senken und ihn gleichzeitig damit auf ein Niveau mit seiner erst vor einigen Jahren auf den Markt gebrachten ausschüttenden Version zu bringen.

Keine Panik wegen dem Kursverlust

Dementsprechend müssen Anleger also nicht wegen eines Kursverlustes beim SPDR ACWI IMI ETF in Panik geraten. In den kommenden Tagen dürfte sich die Ansicht im Depot normalisieren und im Anschluss dürfte das Depotvolumen wieder auf dem alten Stand sein.

Doch während die Lage bei dem ETF nicht so drastisch ist, wie sie scheint, sieht es beim Bitcoin, der aktuell auch unter Druck steht, nicht allzu rosig aus. Was hier konkret dahintersteckt, erfahren Sie in diesem Artikel: Bitcoin erneut unter Druck: Darum fällt die Kryptowährung und so geht es weiter

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