Der Vermögensverwalter Allspring Global Investments hat einen neuen Fonds für globale Aktien aufgelegt, der quantitative Modelle mit einer Fundamentalanalyse verbindet. Dadurch soll der Fonds über alle Marktzyklen ein Alpha erzielen.
Bei der Geldanlage, konsistent und wiederholbar ein Alpha gegenüber dem Markt generieren – das ist das Ziel vieler Anleger. Wenn ein Fonds dann auch noch verspricht, dass er gleichzeitig über verschiedene Marktzyklen hinweg ein diszipliniertes Risikomanagement sicherstellt, dann sollte man sich dieses Produkt zumindest einmal ansehen.
Positive Ergebnisse über Marktzyklen hinweg
Es geht um den neuen Allspring (Lux) Worldwide Fund – Global Equity Fund, bei dem der Vermögensverwalters Allspring ein weiteres Mal den Ansatz wählt, quantitative, also vor allem datengetriebene Auswahlmodelle, mit fundamentalem Know-how von Fondsmanagern zu verbinden. Man beobachte, dass Anleger in einem zunehmend komplexen globalen Markt nach verlässlichen Quellen potenzieller Outperformance suchen, erklärt Andy Sowerby, Head der International Client Group bei Allspring, den Ansatz. Deshalb wolle man eine risikokontrollierte Lösung anbieten, „die auf positive Ergebnisse über mehrere Marktzyklen hinweg ausgelegt ist.“
Der neue Fonds zielt auf ein langfristiges Kapitalwachstum ab. Dazu lässt Allspring seine quantitativen Modelle noch einmal fundamental validieren. Nach Angaben von Allspring werden dadurch attraktiv bewertete, qualitativ hochwertige Unternehmen mit herausgefiltert, deren Aktien zudem unterstützende Momentum-Eigenschaften aufweisen. Ziel sei es, positive Mehrerträge gegenüber dem MSCI All Country World Index zu erzielen (MSCI ACWI).
Allspring verweist darauf, dass man den Erfolg seines quantitativen Ansatzes bereits bei den bestehenden Fonds Global Equity Enhanced Income und Climate Transition Global Equity unter Beweis gestellt habe, die jeweils zum Top-Quartil ihrer Vergleichsgruppen zählen.
Bottum-Up plus Risikomanagement
Der Global Equity Fund sei allerdings etwas anders ausgerichtet, sagt John Campbell, CFA und Senior Portfolio Manager des Global Equity Fund. Anders als etwa der Climate-Fonds, der eher zu einer Satellite-Strategie passt, ist der neue Fonds als Core-Allokation für globale Aktienportfolios konzipiert. Dabei verfolgt Allspring einen Ansatz, der gerade in der Vermögensverwaltung zunehmend populär wird: In einem sogenannten Bottom-up-Verfahren werden einzelne Aktien anhand bestimmter Bewertungskennziffern herausgefiltert, dann noch einmal nach Value-Kriterien gesiebt und das Gesamtportfolio danach noch einmal anhand makroökonomischer und fundamentaler Risiken gesteuert. Im Ergebnis verspricht der Vermögensverwalter „über unterschiedliche Marktumfelder hinweg ein gleichmäßigeres Überschussrenditeprofil zu liefern“.
Ähnlich gemanagter Fonds zeigt, dass die Mechanik funktioniert
Tatsächlich erscheint der Ansatz erfolgsversprechend, wie sich am bereits Im Juli 2020 aufgelegten Global Equity Enhanced Income Fonds zeigt. Der hat in guten Börsenjahren ähnlich oder sogar besser performt wie sein Benchmark und gleichzeitig im Abschwungjahr 2022 deutlich weniger verloren. Der risikominimierende Ansatz scheint also zu wirken und gleichzeitig keine Rendite zu kosten.
Das ist natürlich keine Garantie für die Zukunft, erhöht aber die Chancen, dass Allspring auch mit dem Allspring (Lux) Worldwide Fund – Global Equity Fund ein erfolgreicher Newcomer im Fondsmarkt gelungen ist.
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