RISIKOLEBENSVERSICHERUNG

Risikolebensversicherung: Nebenkosten mit Sinn

Risikolebensversicherung: Nebenkosten mit Sinn

WKN: 872629 ISIN: US5356781063 Linear Technology Corp.

22.06.2019 06:05:00

Wer eine Immobilie kauft, sollte tunlichst eine Risikolebensversicherung abschließen. Für kleines Geld ist man so vor existenziellen Finanznöten geschützt. Von Ludwig Riepl, €uro Magazin

Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, zahlt und zahlt. Vor allem die Nebenkosten, etwa für ­einen Makler, den Notar oder den Eintrag ins Grundbuch, schockieren viele, denn man zahlt Tausende für eine eher überschaubare Leistung. Geht es darum, die Familie und den Kredit, der für den Kauf meistens fällig ist, abzusichern, knausern manche. Ein Fehler, der teuer sein kann. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts erreicht in Deutschland immerhin jeder fünfte Mann und jede zehnte Frau nicht das Rentenalter. Ein frühzeitiger Tod durch Krankheit oder Unfall sorgt dann nicht nur emotional für eine entsetzliche Lücke. Er schafft auch ­finanziell ein Loch, das sich mit einer Risikolebensversicherung zu günstig ­deckeln lässt. "Der Todesfallschutz ist ein erschwing­licher Baustein für die Zukunftssicherung", sagt Winfried Gaßner von den WWK Versicherungen. Man müsse allerdings konsequent auch die anderen Risiken bei einem Immobilien­erwerb absichern.

Das Prinzip ist einfach. Die Versicherung zahlt einen vereinbarten Betrag, wenn die versicherte Person innerhalb der Laufzeit stirbt. In Familien wird in der Regel derjenige abgesichert, der oder die am meisten zum Leben und für den Kredit beiträgt. Sind das beide Partner, kann für beide eine separate Police sinnvoll sein. Einen pauschalen Beitrag für diese Police gibt es nicht. Die Prämien werden individuell berechnet. Wie bei allen biometrischen Risiken spielen Eintritts­alter, Geschlecht, Laufzeit, Lebens­umstände und Gesundheitszustand eine wichtige Rolle. So zahlt etwa ein Raucher gut die doppelte Prämie wie ein Nichtraucher, der gleich alt ist.

Unzählige Varianten. Der reine Preisvergleich führt aber in die Irre. Es gibt zu viele Variationen und Leistungsabstufungen, die zu den verschiedensten Familiensituationen und Absicherungswünschen passen. So zahlen einzelne Policen nicht ausschließlich bei Tod, sondern in den Premium-Varianten bereits bei nahendem Tod und bis zu einem Jahr im Vorfeld. Abschlagszahlungen gibt es auch bei lebensbedrohlichen Erkrankungen wie etwa Krebs.

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Deutliche Unterschiede existieren auch in der Ausgestaltung der Versi­cherungssumme. "Grundsätzlich gibt es hier zwei Motive", sagt Gaßner. Der Fachmann unterscheidet zwischen dem Wunsch, nur das Darlehen abzusichern, und dem, zusätzlich ein Erbe zu hinterlassen. Wer es sich nicht leisten kann, das gesamte Darlehen für die Laufzeit der Finanzierung abzusichern, sollte wenigstens den Übergang im Krisenfall puffern, rät Gaßner. Dazu reiche das Drei- bis Fünffache des Jahreseinkommens. Wenn kleine Kinder zu versorgen sind, sollten es eher ein oder zwei Einkommen mehr sein, damit die Betreuung gesichert ist. Ein­zelne Policen zahlen ein Jahr lang "Kindergeld" für den Übergang.

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