Viele Anleger schauten in den letzten Jahren auf die großen Aktien – zu Recht, wenn man auf die Renditen blickt. Doch 2026 könnte das Jahr werden, in dem die Kleinen die Großen ausstechen. Woran das liegt, wo die Chancen und Risiken liegen und was jetzt wichtig ist.

Orville und Wilbur Wright sind die Ikonen der Luftfahrtgeschichte – und bis heute umstrittene Pioniere des Motorflugs. Eines ist jedoch sicher: Ihr unternehmerischer Geist lebt bis heute fort. Die von ihnen gegründete Curtiss-Wright Corporation liefert heute Hightech-Bauteile für die zivile und militärische Luftfahrt sowie für Kernkraftwerke, und ihre Aktie hat sich zuletzt mehr als beeindruckend geschlagen – satte 70 Prozent Plus in den letzten zwölf Monaten!

Curtiss-Wright steht exemplarisch für viele sogenannte Small Caps, also kleinere börsennotierte Unternehmen, die in den vergangenen Jahren durchaus überzeugt haben. Dennoch: Ein Blick auf den globalen Aktienmarkt zeigt, dass Anleger mit großen und mittelgroßen Werten – den sogenannten Large und Mid Caps – zuletzt besser gefahren wären. Im Fünfjahresvergleich kommt der MSCI World Small Cap Index auf +45 Prozent, während beim „großen Bruder“ MSCI World beachtliche +79 Prozent zu Buche stehen.

Aber das könnte sich bald ändern. Einige Analysten sprechen für 2026 von einem echten Comeback der Small Caps. Erste Indizien sind bereits sichtbar: So konnte ein weltweit anlegender Small Cap ETF seit Jahresbeginn den prominenten ETF auf große und mittlere Unternehmen um rund fünf Prozentpunkte outperformen. Eine breitere Streuung, spannende US-Werte an der Spitze und Branchen wie Industrie, Finanzen und Technologie im Mix – das Produkt bietet Zugang zu rund 3.500 Aktien aus der ganzen Welt. Für deutsche Anleger sind immerhin Unternehmen wie Bechtle, Fielmann oder Krones mit dabei, auch wenn der Fokus klar auf den USA liegt.

Sie wollen wissen, welcher ETF in diesem Umfeld eine besonders spannende Rolle spielt, welche Chancen und Risiken sich konkret ergeben und warum jetzt ein genauerer Blick auf die „Kleinen“ lohnend sein könnte? Die ausführliche Analyse dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Euro am Sonntag.

Zur neuen Ausgabe

Weitere Themen im Heft

Microsoft minus Meta und IBM plus
Rekordinvestments und Geld verdienen mit KI sowie das Wachstum im Cloud-Geschäft waren die großen Themen bei den Quartalszahlen von Meta, Microsoft und IBM (S. 6)

Surfen auf der KI-Welle
Der KI‑Boom sorgt für Rekordzahlen in der Halbleiterindustrie: ASML meldet einen überraschend starken Auftragseingang und zieht Zulieferer Jenoptik mit nach oben (S. 8)

Sicherheit geht auch bei der IT vor
Dieser Security-Softwareanbieter hat 2025 gut abgeschnitten und verspricht auch im neuen Jahr Wachstum. Die Aktie könnte dem folgen. Zum alten Hoch sind es mehr als 100 Prozent (S. 12)

Small Caps vor dem Höhenflug
In den letzten Jahren haben die Aktien großer und mittlerer Firmen besser abgeschnitten. Doch 2026 kann das Jahr der Kleinen werden. Mit diesem ETF sind Anleger dabei (S. 29)

Der Silber-Schatten
Die Photovoltaikindustrie sucht nach Ersatzstoffen für das Metall, dessen Preis Rekordhöhen erreicht hat (S. 38)

€uro am Sonntag Aktionsabo

Sie wollen regelmäßig fundierte Infos zu Fonds- und ETF-Strategien? Dann lesen Sie jede Woche die Rubrik Fonds der Woche in €uro am Sonntag – am besten im besonders günstigen Aktionsabo!

Plus: Jeden Samstag erhalten Digitalabonnenten ein zusätzliches Update mit relevanten Aktualisierungen und Ergänzungen nach Redaktionsschluss der Ausgabe, mit den Schlusskursen der Frankfurter und New Yorker Börse und als exklusiven Service eine Übersicht der meistgehandelten Derivate der Woche.

Lesen Sie €uro am Sonntag inklusive Update jetzt im digitalen Aktionsabo. Sie erhalten 3 digitale Ausgaben für nur 9,90 Euro.

Jetzt €uro am Sonntag mit Update sichern

Euro am Sonntag 06-26
Foto: Börsenmedien AG