WOHNRAUM

Wohnimmobilien in Deutschland verteuern sich weiter

Wohnimmobilien in Deutschland verteuern sich weiter
27.11.2020 06:51:00

Der Trend zu steigenden Preisen für Häuser und Wohnungen in Deutschland ist auch in der Corona-Krise offenbar ungebrochen. Durchschnittlich waren Wohnimmobilien im dritten Quartal 2020 um 7,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung, die die Wiesbadener Behörde am Mittwoch veröffentlichte. Endgültige Zahlen zum dritten Quartal soll es am 28. Dezember 2020 geben.

Der Preisanstieg sei binnen zwölf Monaten der stärkste seit dem vierten Quartal 2016 mit damals durchschnittlich 8,4 Prozent. Im Vergleich zum zweiten Quartal des laufenden Jahres kletterten die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland im Schnitt um 2,6 Prozent. Das Statistische Bundesamt wertet Daten tatsächlich abgeschlossener Kaufverträge aus, die von den kommunalen Gutachterausschüssen erfasst werden.

Die Nachfrage nach Wohnraum ist vor allem in Ballungsräumen groß. Weil dort die Preise in der Regel höher sind als auf dem Land, weichen Kaufinteressenten vermehrt auf ländliche Regionen aus. Niedrige Bauzinsen heizen den Immobilienmarkt zusätzlich an.

bb/dpa-AFX

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