Ein nervöses Marktumfeld, monatelange Seitwärtsphase – und trotzdem zweistellige Gewinne: Trader Christian Scheid erklärt, wie er Volatilität tradet, Rückschläge einordnet und welche Branchen er 2026 besonders spannend findet.

Nervöse Märkte, politische Schlagzeilen, hohe Volatilität – und dann auch noch monatelang Seitwärts: Für Trader ist das kein Grund zu jammern, sondern ein Stresstest für die eigene Methode. Christian Scheid blickt auf den Start seines Börsenbriefs Trading Journal Premium Ende April 2025 offen und reflektiert zurück: „Das Projekt war alles andere als ein Selbstläufer.“

Denn in der volatilen Seitwärtsphase funktionierte „kaufen und kurz später mit Gewinn verkaufen“ nur eingeschränkt. Scheid stellte deshalb konsequent um: „Stattdessen waren Produkte gefragt, mit denen sich auch in Seitwärtstrends Geld verdienen lässt.“ Über den Zertifikate-Markt kamen so schnell Erfolge zustande – „schon nach wenigen Wochen“ stand das Depot prozentual zweistellig im Plus.

Rückschläge blieben trotzdem nicht aus. Turbos auf LVMH und Redcare Pharmacy liefen gegen ihn. Die Lehre: Timing schlägt die schönste Investment-Story. „Selbst gut begründete Ideen können im falschen Timing belasten.“ Wichtig sei, nicht hektisch zu werden – „Geduld und Ausdauer wurden belohnt.“ Ende 2025 erreichte das Depot neue Hochs und übersprang zwischenzeitlich 22 Prozent Plus, nach Steuern blieben laut Scheid circa 18 Prozent – und damit deutlich mehr als der DAX im selben Zeitraum.

Auch beim Risikomanagement tickt er „aktiv“ statt dogmatisch: Stopps sind für ihn keine automatische Verkaufstaste. „Sie gelten immer nur als Indikation.“ Aufgelöst wird konsequent dann, wenn die Ausgangsthese bricht: „…nur dann, wenn die ursprüngliche Idee … nicht mehr intakt ist.“

Ausblick 2026: KI-Frage, große Moves – und konkrete Branchen

Für 2026 erwartet Scheid größere Bewegungen und stellt die Leitfrage: Befinden wir uns in einer KI-Blase? Sein Ansatz: Hype von Realität trennen und dort investieren, wo Bewertungen noch nicht völlig von der operativen Entwicklung abgekoppelt sind. Chancen sieht er in Deutschland bei Zyklikern (Maschinenbau, Industrie, spezialisierte Autozulieferer) sowie international bei Goldminen und Biotech. Biotech könnte 2026 zusätzlich durch M&A getrieben werden – Big Pharma stehe vor Patentabläufen und habe volle Kassen. Scheid hat nach eigenen Angaben Anfang 2026 bereits zwei Übernahmekandidaten gekauft.

Die Profi-Trades zum Nachmachen

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TJP