Mit überlegtem Plan zu einem zweiten Einkommen, das stetig wächst: Dieses Dividenden-Anlagesystem mit Aktien, ETFs und Rohstoffen lässt diesen alten Investorentraum jetzt wahr werden.
Dividendenstrategien haben viele Gründe – auch psychologische. Die Verhaltensökonomik zeigt: Menschen sind keine emotionslosen Maschinen. Regelmäßige Zahlungen wie Zinsen und Dividenden werden oft wie Löhne wahrgenommen – Geld, das gern und schnell für Belohnungen ausgegeben wird. Angespartes Kapital gilt dagegen als Reserve für später oder Notzeiten und wird entsprechend ungern angetastet. Genau deshalb sind Dividenden aus dem Depot wie gemacht für ein zweites Einkommen – und können Lebensstandard und Wohlbefinden spürbar stützen.
Zugleich sind Dividenden ein wichtiger Werttreiber. In den vergangenen 40 Jahren lieferten sie laut den genannten Berechnungen 21,2 Prozent der durchschnittlichen jährlichen Wertsteigerung im MSCI Nordamerika; im MSCI Europe trugen Ausschüttungen bei rund acht Prozent Gesamtperformance pro Jahr fast 40 Prozent bei.
Wie sich dieses Potenzial systematisch nutzen lässt, zeigt folgendes Dividenden-Anlagesystem: Es beginnt bei starken Einzelwerten und schaut für die Analyse dynamischer Dauerzahler in den „Maschinenraum“ der Konzerne – etwa auf das Wachstum des freien Cashflows als Hinweis auf Ausschüttungskraft. Aus über 1100 Aktien lassen sich anhand von sieben Kriterien acht Titel mit Top-Perspektiven herausfiltern; deren Dividenden stiegen binnen fünf Jahren im Schnitt um 15 Prozent.
Ergänzend gehört die „wahre Elite“ dazu: Unternehmen, die seit über 100 Jahren zahlen – trotz Crashs, Krisen und Weltkriegen; an der Wall Street sind 27 Dividenden-Methusalems bekannt, auch hier kommen bis zu acht Urgesteine für die Strategie infrage.
Für mehr Renditechance bei höherem Risiko rücken zudem Hochprozenter inklusive Sonderausschüttungen in den Fokus.
Und weil der Blick auf die Weltmärkte dazugehört, fehlen auch Rohstoffwerte nicht, die wegen ihrer starken Branchenzyklik besonders gründlich geprüft werden müssen.
Damit aus dem Ansatz ein umsetzbarer Plan wird, bündelt die €uro-Redaktion das Konzept in 20 Aktienempfehlungen: diversifiziert über Strategien, Regionen und Sektoren und individuell konfigurierbar. Wer ETFs bevorzugt, findet ebenfalls Lösungen. Für den gewünschten „Sofortbonus“ zeigt €uro zudem ein Depotkonzept, das alle vier Wochen Cash liefern soll – im Schnitt 2750 €uro, mit Puffer gelten 2500 €uro als realistisch – auf Basis eines Mixes mit 60 Prozent Aktien und dem Rest in Anleihen. Steuertipps sorgen dafür, dass vom Bonus möglichst viel bleibt.
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