Der Bitcoin geriet zuletzt wieder etwas unter Druck, doch dennoch sind Analysten davon überzeugt, dass jetzt bei der Kryptowährung 120 Prozent an Kurspotenzial möglich sind.
Der Bitcoin scheint seinen letzten Ausbruchsversuch über die Marke von 94.000 US-Dollar beendet zu haben, doch die Analysten von Bernstein sind dennoch optimistisch, dass 2026 das Jahr der Kryptowährung wird.
Bitcoin mit 120 Prozent Kurspotenzial
Konkret schrieben die Experten in einer neuen Studie, dass 2026 eine Tokenisierungswelle einsetzen könnte, die auch das Interesse an digitalen Assets steigert und den Kryptos, die zuletzt einen Boden gefunden haben, nach oben hilft.
Infolgedessen gehen die Analysten von Bernstein davon aus, dass der Kurs des Bitcoins 2026 ein neues Hoch bei 150.000 US-Dollar erreichen kann und 2027, am temporären Zyklushoch, ein Niveau von 200.000 US-Dollar. Dies entspricht vom aktuellen Niveau einem Kurspotenzial von 120 Prozent.
Übrigens: Bereits für 2025 hatte Bernstein ein Kursziel von 200.000 US-Dollar für den Bitcoin in den Raum gestellt. Diese Prognose war allerdings deutlich an der Realität zerschellt.
Auch andere Experten optimistisch für Bitcoin
Aber nicht nur das Finanzinstitut Bernstein ist bullisch für den Bitcoin. Tom Lee, Chefstratege von Fundstrat, zeigte sich ebenfalls sehr optimistisch.
„Ich glaube nicht, dass Bitcoin seinen Höchststand bereits erreicht hat“, sagte Lee in einem Interview mit CNBC. „Wir waren übermäßig optimistisch, was das Erreichen des Höchststandes vor Dezember betrifft, aber ich bin überzeugt, dass Bitcoin bis Ende Januar 2026 ein neues Allzeithoch erreichen kann. Daher sollten wir nicht annehmen, dass die Preise von Bitcoin, Ethereum oder anderen Kryptowährungen ihren Höchststand bereits erreicht haben.“
Weiter führte er aus: „Ich glaube, die erste Jahreshälfte könnte schwierig werden, da wir mit institutionellen Neuausrichtungen und einem strategischen Neustart auf den Kryptomärkten zu tun haben. Aber genau diese Volatilität schafft die Grundlage für die massive Rallye, die wir in der zweiten Jahreshälfte erwarten.“
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Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.