Der Kurs des Bitcoins ist in den vergangenen Tagen wieder deutlich unter Druck geraten. Die aktuelle Bewegung bei der Kryptowährung lässt trotz positiver Nachrichten aus Washington nichts Gutes verheißen.
Auch am Montag zeigte sich der Bitcoin schwach und rutschte auf 76.000 US-Dollar, nachdem die Mutter aller Kryptowährungen bereits zuvor drei Verlusttage in Folge gezeigt hatte.
Diese negative Performance erscheint auf den ersten Blick überraschend, denn eigentlich gibt es fundamental positive Nachrichten aus Washington. So hat der Bankenausschuss des US-Senats den CLARITY ACT verabschiedet und damit eine wichtige Hürde für die Deregulierung von Kryptowährungen freigemacht.
Darum fällt der Bitcoin
Doch diese Nachrichten sind für Marktteilnehmer vor dem Hintergrund eines scheinbar weiter eskalierenden Konfliktes im Iran lediglich zweitrangig. Donald Trump hatte hier am Wochenende nochmals Öl ins Feuer gegossen.
"Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben", schrieb der Präsident auf seiner Plattform Truth Social. "DIE ZEIT DRÄNGT!"
Diese weitere Verunsicherung, gepaart mit enorm hohen Anleiherenditen, bremst das Kaufinteresse bei Bitcoin und sorgt nun für eine brenzlige Situation bei der Kryptowährung.
Das sieht nicht gut aus
Denn Bitcoin hat den Erholungstrend seit den temporären Tiefs bei 65.000 US-Dollar verlassen, nachdem die Kryptowährung bei einem Anstiegsversuch über die 200-Tage-Linie bei 81.000 US-Dollar gescheitert ist.
Nun droht eine erneute Korrektur für die Kryptowährung, die im schlimmsten Fall für einen erneuten Test der Jahrestiefs unter 60.000 US-Dollar sorgen kann.
Für langfristige Investoren ist der aktuelle Rücksetzer also eine potenzielle Nachkaufchance, für kurzfristig orientierte Anleger ein Warnsignal.
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Häufig gestellte Fragen
Warum fällt der Bitcoin?
Der Bitcoin fällt am Montag, nachdem Donald Trump im Iran-Krieg weiteres Öl ins Feuer gegossen hat und damit die Investoren verunsichert.
Warum könnte es beim Bitcoin noch tiefer gehen?
Der Grund ist charttechnischer Natur. Denn Bitcoin hat den Erholungstrend seit den temporären Tiefs bei 65.000 US-Dollar verlassen, nachdem die Kryptowährung bei einem Anstiegsversuch über die 200-Tage-Linie bei 81.000 US-Dollar gescheitert ist. Nun droht eine erneute Korrektur für die Kryptowährung, die im schlimmsten Fall für einen erneuten Test der Jahrestiefs unter 60.000 US-Dollar sorgen kann.
Wie hoch ist die statistische Wahrscheinlichkeit für ein neues Bitcoin-Allzeithoch?
Laut einer Analyse von Netzwerk-Ökonom Timothy Peterson liegt die Wahrscheinlichkeit für ein neues Bitcoin-Allzeithoch binnen der nächsten zwölf Monate bei 77 Prozent. Die Grundlage: In 7 von 9 historischen Fällen, in denen Bitcoin von einem 50-prozentigen auf einen 35-prozentigen Drawdown erholte, folgte innerhalb eines Jahres ein neues Allzeithoch.
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