Für den Bitcoin tut sich ein weiteres großes Risiko auf und es sind nicht Quantencomputer. Was konkret dahintersteckt und warum ausgerechnet neue Spekulationen zu einem Problem werden könnten.

Bitcoin wurde 2008 von seinem „Gründer“ Satoshi Nakamoto aus der Taufe gehoben. Doch bis heute ist nicht klar, wer diese ominöse Person ist, die bis heute einen gewaltigen Anteil an Bitcoins kontrolliert.

Nun hat eine neue Recherche der New York Times mehr Licht ins Dunkel gebracht und heizt die Spekulationen um die Person weiter an.

Neue Spekulationen könnten zum Problem werden

So wird zum wiederholten Male der britische Kryptograf Adam Back als heißer Kandidat für die wahre Identität des Satoshi Nakamoto genannt. Grund dafür sind vor allem Backs Arbeiten an dem Hashcash-System, das als eine Grundlage von Bitcoin gilt.

Bereits in der Vergangenheit wurde mehrfach behauptet, dass Back Satoshi sei, auch weil mehrere Verweise aus der Anfangszeit von Bitcoin darauf hindeuten. Der Kryptografie hat allerdings selbst mehrfach bestritten, der BTC-Gründer zu sein.

Zudem könnte eine Enthüllung von Satoshi zum Problem werden. So könnten einerseits die vorhandenen Bestände des Gründers bewegt werden oder durch Angriffe auf seine Person in Gefahr geraten. Aktuell hält er BTC im Wert von 73 Milliarden US-Dollar, was mehr als 5 Prozent der verfügbaren Menge entspricht.

Auch ist fraglich, welchen Einfluss Satoshi auf Bitcoin nehmen könnte, sollte seine Identität enthüllt werden. Starke Gründerfiguren sorgen im Krypto-Bereich nicht selten für weniger Dezentralität.

Risiko für den Bitcoin?

Dementsprechend würde eine Enthüllung von Satoshis Identität vermutlich mehr Risiken als Vorteile mit sich bringen, und aus Sicht vieler Größen in der Krypto-Community ist es das Beste, wenn der legendäre Gründer anonym bleibt.

Wenn Sie jetzt wissen wollen, wie es mit dem Bitcoin abseits der Entwicklungen um Satoshi weitergeht, dann werfen Sie einen Blick auf den folgenden Artikel: Bitcoin: Kaufen, kaufen, kaufen?

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Weiterführende Links

Häufig gestellte Fragen

Wer steckt hinter Bitcoin?

Bitcoin wurde im Jahre 2008 von einer anonymen Person oder Gruppe namens Satoshi Nakamoto erfunden. Bis heute weiß niemand genau, wer Satoshi Nakamoto wirklich ist.

Was ist der Unterschied zwischen Bitcoin und anderen Kryptowährungen?

Bitcoin war die erste Kryptowährung und wird oft von Enthusiasten als „digitales Gold“ bezeichnet. Es ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Kryptowährung.

Wie funktioniert die Bitcoin-Blockchain eigentlich?

Die Blockchain ist wie ein digitales Kassenbuch, das alle Transaktionen speichert. Stell dir vor, jeder Block ist eine Seite in diesem Buch, und jede Seite ist voll mit Transaktionen. Sobald eine Seite voll ist, wird sie verschlossen (verschlüsselt) und eine neue Seite (Block) beginnt. Jeder Block ist mit dem vorherigen Block verbunden, wodurch eine Kette entsteht – die Blockchain. Diese Kette ist dezentral auf vielen Computern weltweit verteilt, was sie extrem sicher macht.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.