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Gold-Inline-Optionsschein: In der Gold-Konsolidierung verdienen

Gold-Inline-Optionsschein: In der Gold-Konsolidierung verdienen
12.10.2020 06:37:00

Ergänzend zu einem im September vorgestellten, leicht im Plus notierenden Gold-Inline-Optionsschein wird ein weiterer vorgesellt, der sich innerhalb einer 500 Dollar breiten Range sogar nahezu verdreifachen kann. Von Stefan Mayriedl

Seit der Empfehlung des Gold-Inliners SR92PH von Mitte September hat der Goldpreis weiter konsolidiert und dabei ein Zweimonststief um 1849 Dollar ausgebildet. Der mit Schwellen bei 1650 und 2250 Dollar ausgestattete Schein hat gleichwohl leicht zugelegt und stellt mit einem zusätzlichen 50-Prozent-Potenzial bis März 2021 eine sehr gute Halteposition dar, wobei der Stop loss auf 2,75 Euro angehoben wird. Für frische Käufe kann man angesichts der zunächst weiter nicht allzu bullischen charttechnischen Situation mit der oberen Schwelle deutlich weiter nach unten gehen.

Wir entscheiden uns für einen bis Juni 2021 laufenden Schein, der sich in den gut acht Monaten nahezu verdreifachen kann. Dazu muss Gold vor allem unter der Schwelle von 2100 Dollar bleiben, welche noch fast 25 Dollar über dem Allzeithoch vom 7. August liegt. Angesichts der unteren 1600er-Schwelle würde der Schein nicht nur von der fortschreitenden Zeit profitieren, sondern auch von einer anhaltenden Konsolidierung des Goldpreises um 1800/1900 Dollar.

Über die untere Schwelle müsste man sich erst Gedanken machen, wenn die 200-Tage-Linie durchbrochen wird. Der Gleitende Durchschnitt verläuft inzwischen im 1750er-Bereich. Das Stop-loss-Management kann man aber an den Widerständen ausrichten, die um 1974/2015 Dollar (Einmonats- und Zweimonatshoch) liegen. Dazu passt ein erster noch sehr tiefer Stop loss bei 1,25 Euro, welcher sukzessive nachgezogen werden wird.



Name Gold-Inline-Optionsschein
WKN SR92PV
Aktueller Kurs 3,04 € / 3,59 €
Schwellen 1600,00 $ / 2100,00 $
Laufzeit 18.06.21
Stoppkurs 1,25 €
Zielkurs 10,00 €
Empfehlungen auf Basis charttechnischer Signale. In Einzelfällen sind Abweichungen zur fundamentalen Einschätzung möglich.

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de


Bildquelle: BÖRSE ONLINE

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