Noch immer ist an den Krypto-Börsen keine großflächige Erholung erfolgt, doch dies könnte bald der Fall sein. Eine neue Studie offenbart, wann der Abverkauf bei Bitcoin und Co. endlich sein Ende gefunden haben könnte.

Der Bitcoin hat es bisher nicht geschafft, eine nachhaltige Trendwende hinzulegen, und Anleger fürchten sich davor, dass es bei der Kryptowährung noch weiter nach unten gehen könnte. Einer neuen Studie der Investmentbank Goldman Sachs zufolge könnten Investoren aber bereits das Schlimmste überstanden haben.

Was Goldman Sachs jetzt zu Bitcoin und Co. sagt

So schrieben die Experten in ihrer Studie: “Der Preisrückgang am Kryptomarkt hat annähernd den historischen Durchschnitt zwischen Höchst- und Tiefststand erreicht.” Dementsprechend könnte sich laut den Experten jetzt ein attraktiver Einstiegszeitpunkt ergeben.

Die Analyse fokussierte sich dabei vor allem auf den Rückgang der gesamten Marktkapitalisierung im Krypto-Sektor, nicht nur auf den von Bitcoin. Hier zeigt sich, dass bereits ähnliche Niveaus wie zu Zeiten der letzten Krisen erreicht worden sind.

Goldman Sachs Krypto
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Statistik noch nicht positiv

Beim Bitcoin könnte sich laut Goldman Sachs also eine Kaufchance bieten. Doch während die Analysten im Rahmen ihrer Investmentthese auf die Statistik verweisen, sollte beachtet werden, dass noch nicht alle historischen Muster für ein Comeback der Krypto-Preise sprechen.

Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel: Wann erholt sich Bitcoin von seinem Absturz? Historisches Muster gibt klare Antwort

Bitcoin (ISIN: CRYPT0000BTC)

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Häufig gestellte Fragen

Warum sieht Goldman Sachs aktuell einen attraktiven Einstiegszeitpunkt bei Bitcoin und Co.?

Die Analysten von Goldman Sachs weisen darauf hin, dass der aktuelle Preisrückgang am Kryptomarkt nahezu den historischen Durchschnitt zwischen Höchst- und Tiefststand erreicht hat. Da die Korrektur der gesamten Marktkapitalisierung des Sektors nun Niveaus aufweist, die mit vergangenen Krisen vergleichbar sind, könnte laut der Investmentbank das Schlimmste des Abverkaufs bereits überstanden sein.

Welche Kennzahl stand im Fokus der Goldman-Sachs-Analyse zum Krypto-Crash?

Anstatt sich nur auf den Bitcoin-Kurs zu konzentrieren, untersuchten die Experten die Entwicklung der gesamten Marktkapitalisierung des Krypto-Sektors. Der Vergleich mit historischen Mustern zeigt, dass die aktuelle Marktkontraktion statistisch gesehen weit fortgeschritten ist, was auf eine baldige Stabilisierung hindeuten könnte, sofern sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen nicht drastisch verschlechtern.

Sprechen alle statistischen Indikatoren bereits für eine nachhaltige Trendwende bei Kryptowährungen?

Trotz der optimistischen Einschätzung von Goldman Sachs mahnen Marktbeobachter zur Vorsicht, da noch nicht alle historischen Muster für ein unmittelbares Comeback sprechen. Während die Tiefe des Falls (Drawdown) bereits ein typisches Bodenbildungs-Niveau erreicht hat, fehlen bei anderen statistischen Zeitreihen noch die Bestätigungen für den Beginn eines neuen Bullenzyklus, was Anlegern eine schrittweise Positionierung nahelegt.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.