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Palladium-Preis: 55 Prozent Gewinn in Sicht

Palladium-Preis: 55 Prozent Gewinn in Sicht
15.05.2018 17:35:00

Die Charttechnik bei Palladium ist klar seitwärts ausgerichtet. Damit drängen sich weiterhin Inline-Optionsscheine auf, deren Schwellen in etwa gleich weit entfernt sind. Der heute ausgewählte Schein bietet bei einer erlaubten Range von 400 Dollar eine Siebenmonatsgewinnchance von 55 Prozent . Von Stefan Mayriedl



Palladium notiert mal wieder im Bereich von 1000 US-Dollar. Die runde Marke zieht den Kurs des Edelmetalls seit Herbst 2017 fast magisch an, so dass auch sämtliche Gleitenden Durchschnitte der letzten 38, 55, 90 und 200 Börsentage weniger als drei Prozent davon entfernt liegen. Inliner-Positionen sind und bleiben also eine gute Wahl. So auch der Mitte April vorgestellte Schein ST0MJJ, der um etwa ein Fünftel über dem Empfehlungsniveau liegt, Schwellen bei 850 und 1150 Dollar sowie eine Laufzeit bis September aufweist und mit neuem Stop loss 4,10 Euro weiter haltens-/kaufenswert ist.

Alternativ dazu kann beim Laufzeitende nunmehr zum Dezember gewechselt werden. Die neue Range ist um insgesamt 100 Dollar weiter gefasst, da die untere Schwelle bei 800 Dollar, die obere erst bei 1200 Dollar und damit gut 60 Dollar über dem Palladium-Allzeithoch liegt.



Bleibt die erlaubte Handelsspanne bis zum 14. Dezember intakt, dann wird der Schein in den kommenden sieben Monaten um 55 Prozent steigen. Der seit etwa zwei Monaten gehandelte Schein hatte sein bisheriges Tief Anfang April im Fünf-Euro-Bereich, als Palladium ein 2018er-Tief bei 986,50 Dollar markierte. Es bietet sich ein erster Stopp bei 4,25 Euro an, der Verlustrisiken zunächst auf 34 Prozent beschränkt und zudem sukzessive nachgezogen werden dürfte.

Name Palladium-Inliner
WKN ST0MJJ
Aktueller Kurs 6,26 € / 6,46 €
Schwellen 800,00 $ / 900,00 $
Laufzeit 14.12.18
Stoppkurs 4,25 €
Zielkurs 10,00 €

Stefan Mayriedl schreibt seit 1997 über die Finanzmärkte und gehört zum festen Autorenstamm von BÖRSE ONLINE. Der diplomierte Volkswirt hat sich auf Charttechnik und Derivate spezialisiert. Seit 2010 ist er zudem Chefredakteur des Börsenbriefs smartanlegen.

www.smartanlegen.de


Bildquelle: Ilya Naymushin/Reuters, BO

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